Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Dead to Rights: Hollywood für Arme. - Leser-Test von mikmaxim

    Dead to Rights: Hollywood für Arme. - Leser-Test von mikmaxim Es ist wahrlich unschwer zu erkennen, dass immer mehr Spiele, die heutzutage auf den Next-Generation-Konsolen erscheinen, einem Film ähneln. Jedoch gibt es da gravierende Unterschiede bei der Qualität: von unumstrittenen Trash (leider eine Vielzahl der Projekte) bis zu wahrlich genialen Meisterstücken (auf Anhieb fallen mir "Max Payne" und das vor einiger Zeit erschienene "TransFormers Armada: Prelude to Energon" ein). Manchmal kommt es aber auch vor, dass die Entwickler etwas wirklich Grandioses vorhaben, jedoch unter enormen Zeitdruck stehen, und meistens kommen dabei blasse Kopien bekannter Spielkonzepte heraus.

    Solch eine Situation haben wir auch hier mit "Dead to Rights". Auf den ersten Blick könnte man gewisse Parallelen zu den Abenteuern von Max Payne sehen, letzenendlich stellt sich jedoch etwas viel Schlimmeres heraus: die beiden Spiele ähneln sich wie Zwillinge.

    Wie auch das geniale Meisterwerk der Finnen liegt auch der Schwerpunkt von "Dead to Rights" auf cinematischer Darstellung. Auch hier kommt erneut die bekannte "Slow-Motion"-Fähigkeit zum Einsatz, aber das ist nicht das sehenswerte im Spiel, denn löblicherweise wurden auch viel mehr eindrucksvolle Dinge integriert. Benutzung des Feindes als eine Art lebendige Tarnung, die Möglichkeit, einen Hund als "Waffe" zu benutzen, Schiessen während des Sprungs, Rollen und am Ohr vorbei flitzende Geschosse - so was kommt eigentlich nur noch in einem teuren Hollywood-Action-Film zur Geltung.

    In "Dead to Rights" kann man seinen Feind bis an die Brust heranlassen und mit Leichtigkeit 3-4 Schüsse ertragen - denn das Spiel ist kein Simulator, sondern eine waschechte Arcade!

    Die Story gestaltet sich leider ziemlich konventionell: der Vater von unserem Helden-Polizisten wurde ermordet, und er möchte diesem Fall selbstverständlich auf die Spur gehen. Dies wurde ihm jedoch nicht gestattet, so dass er gezwungen wurde, selbst geheim verschiedene Hinweise zu suchen... Mir ist aufgefallen, dass man das Spiel auch wunderbar ohne solche "Nebensächlichkeiten" zocken kann, denn die Story ist meiner Meinung nach ziemlich an den Ohren herangezogen, und außerdem vergesst ihr sie schon nach einigen Minuten heißer Action.

    Man wird im Spiel ständig von einem Punkt zum andern "befördert", wo ihr dann nur eine stupide Aufgabe habt: alle zu töten. An dieser Stelle versteht man auch, wo der Hauptunterschied zu "Max Payne" liegt: dort wusste man, wofür und warum man tötet, man wusste die ganze Hintergrundgeschichte.

    Die ganze Schiesserei in "Dead to Rights" wird trotzdem nicht nach einigen Minuten langweilig, und zwar weil die Entwickler das Feature der automatischen Zielerfassung benutzt haben. Somit gestaltet sich das ganze Gameplay extrem simpel und zugegebenermaßen für einige Zeit spaßig - über den Sinn der ganzen Sache und quasi nicht existierende Spieltiefe braucht man, glaube ich, keine großen Worte mehr zu verlieren.

    Die künstliche Intelligenz ist leider sehr schwach ausgefallen - die Feinde gehen selber auf euch zu und sagen nur nicht "Bitte, erschieß mich mal endlich", von den megaschlauen Widersachern eines "Halo" kann "Dead to Rights" nur träumen.

    Im Ergebnis erhalten wir ein Spiel in der Art eines "Rise to Honor" - effektvolle Unterhaltung für ein paar Tage, mehr nicht. "Dead to Rights" wurde klar auf Gelegenheitsspieler und Action-Freaks ausgerichtet, alle anderen wenden sich bitte an die Bungie-Konkurrenz, denn dort wurde das Konzept um Lichtjahre besser umgesetzt.

    Negative Aspekte:
    Eintönigkeit, zu wenig Dauerspass.

    Positive Aspekte:
    Tolle Präsentation, leicht erlernbares Gameplay.

    Infos zur Spielzeit:
    mikmaxim hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Dead to Rights

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: mikmaxim
    7.2
    Multiplayer
    -
    Grafik
    9/10
    Steuerung
    7/10
    Sound
    7/10
    Gameplay
    6/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Dead to Rights
    Dead to Rights
    Release
    22.11.2002
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 03/2017 PC Games Hardware 04/2017 PC Games MMore 04/2017 play³ 04/2017 Games Aktuell 04/2017 buffed 12/2016 XBG Games 04/2017 N-Zone 04/2017 WideScreen 04/2017 SpieleFilmeTechnik 03/2017
    PC Games 03/2017 PCGH Magazin 04/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1001156
Dead to Rights
Dead to Rights: Hollywood für Arme. - Leser-Test von mikmaxim
http://www.gamezone.de/Dead-to-Rights-Classic-21039/Lesertests/Dead-to-Rights-Hollywood-fuer-Arme-Leser-Test-von-mikmaxim-1001156/
26.11.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/07/bomb1.jpg
lesertests