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  • Deadly Creatures: Das grosse Krabbeln - Leser-Test von alter sack

    Schön das es noch Spiele gibt, die noch ohne Schusswaffen, Schwertern und anderem Kriegsgerät auskommen. Obwohl diese Spiele schon einen gewissen Reiz ausüben, kämpfen Titel abseits vom Mainstream leider mit meist mässigen Verkaufszahlen und einem geringeren Bekanntheitsgrad. So ein Schicksal ereilte leider auch Deadly Creatures. Nur leider verpasst manch einer dann eine kleine Spieleperle, die es lohnt gespielt zu werden. Natürlich aber nur dann wenn keine Phobie gegen Spinnen und anderes Krabbelgetier vorherrscht. Statt einem schweren MG oder einem Snipergewehr sind wir hier mit Scheren und einem Spinnennetz ausgerüstet. Unterwegs mit acht Beinen anstatt mit zwei, und nicht in der Lage schnell mal in einen Fahrbaren Untersatz hinter's Lenkrad sitzen. Kann so ein Spielprinzip aber überhaupt funktionieren?

    Sogar um eine Story war man bemüht, und so verfolgen wir abwechselnd als Spinne und Skorpion zwei üble Schurken, die hinter einem Schatz her sind, der irgendwo in der Wüste vergraben ist. Die Story kann durchaus mit der ein oder anderen Wendung überraschen, obwohl sie dann doch eigentlich nur nebensächlich bleibt. Da die beiden nicht stumm sind, und sich immer miteinander unterhalten, können wir der Geschichte lauschen. Ob das unsere beiden Hauptprotagonisten auch verstehen sei mal dahingestellt.

    Im Laufe des Abenteuers werden verschiedene Feinde sich uns in den Weg stellen. Käfer, Wespen, Schlangen, Leguane, Ratten und sogar Gottesanbeterinen wollen mit unzähligen Moves besiegt werden. Die verschiedenen Moves werden nach und nach erlernt indem man Feinde besiegt. Alle wird man gar nicht einsetzen, den es sind wirklich sehr viele. Wenn man bedenkt das sich Spinne und Skorpion in ihren Attacken auch noch unterscheiden, und das Abenteuer doch recht kurz ausgefallen ist. Die Spinne z.B. kann, wie sollte es anders sein, natürlich ein Netz verschiessen das Gegner kurzzeitig lähmt. Der Skorpion wird häufig von seinem Giftstachel Gebrauch machen. Die Spinne kann springen, der Skorpion kurze Strecken sprinten und eine Rammattacke ausführen. Ihr seht, die Entwickler waren durchaus bemüht Abwechslung ins Spel zu bringen, das ihnen durchaus gelungen ist. Gemeinsam haben sie nur die Wirbelattacke und natürlich die selben Essgewohnheiten. Am Speiseplan stehen meist Grillen und dicke fette Maden, die verteilt in den Level'n mal mehr, mal weniger gut versteckt sind. Durch fleisiges Fressen und Sammeln lassen sich Stärke der Moves und die Energieleiste vergrössern. Eine Besonderheit haben beide noch. Die Tarantel kann von Netz zu Netz springen, und lässt sich teilweise wie in einem Klassischen Jump&Run steuern. Manchmal setzt eine Kamerafahrtsequenz ein, die einem den Weg zeigt. Das erinnert stark an einem gewissen Prinzen aus Persien. Der Skorpion kann sich dagegen im Boden einbuddeln, und so seine Gegner überraschen, und seine scharfen Scheren setzt er ein um sich durch dicken Bambus durchzusäbeln um seinen Weg fortzusetzen.Das Abenteuer ist doch sehr linear, nur ab und an gibt es eine versteckte Abzweigung die aber immer nur weitere Maden und Grillen beherbergen.

    Gesteuert wird mit WiiMote und Nunchuk. Mit dem Pointer wird gezielt, und auch sonst wird die Wiitypische Steuerung voll ausgeschöpft. Leichte Verzögerungen sind nicht von der Hand zu weisen. Da die Spielgeschwindigkeit eher gemächlich ist fällt das nicht allzu stark ins Gewicht. Ansonsten funktioniert alles recht präzise. Sehr gut ist die doch recht düstere Sounduntermalung die sich herrlich in das Gesamtbild einfügt. Sogar die Sprachausgabe der beiden Schurken kann sich hören lassen, und ist besser als in so manch anderem Game, wo Menschen die Hauptakteure sind. Die Grafik ist ebenfalls gut gelungen, und erzeugt ein düstere Stimmung. Vor allem das Spiel mit Licht und Schatten weis zu gefallen. Etwas mehr Farbe hätte es schon sein dürfen, und vor allem die Bodentexturen wirken etwas matschig. Die Level sind recht abwechslungsreich. Mal unter der Erde, mal in einem Haus oder einfach durch das Unterholz, hier wird genug abwechslung geboten. Da sich die Wege von Spinne und Skorpion des öfteren kreuzen, werden die Level praktisch zwei mal gespielt, allerdings bevorzugt die Spinne eher den Weg durch die Lüfte dank der Spinnennetze und ist nicht nur am Boden unterwegs wie der Skorpion der nur festen Boden unter den Beinchen hat. Überwinden gibt es so einiges. Kakteen, Sträucher und sogar vom Menschen nicht mehr gebrauchte Gegenstände wie Dosen ein Handy und gar ein MotoCross zieren den Weg. Langweilig wird einem auf dem etwas kurz geratenen Trip durch das Unterholz sicher nicht.

    Mit drei verschiedenen Schwierigkeitsgraden sollte für jeden etwas dabei. Die Speicherpunkte sind sehr fair gesetzt. Frust kommt so gut wie nie auf, und lässt so ein sehr flüssiges Gameplay zu. Dazu kann man sich jederzeit mit der 2 Taste einen Richtungspfeil zuschalten der uns den Weg weisst. Ziemlich unschön sind die doch recht häufigen Ladebalken die das Spiel mittendrin stocken lassen. Die Kamera ist immer hinter uns und lässt sich auch wenn nötig nachjustieren, nur wenn man mal in einer Spalte hängen bleibt fängt das ganze Bild an heftig zu Ruckeln. Doch sollte man sich von einigen Kleinigkeiten die den Spielspass nur wenig trüben nicht abschrecken lassen. Ein wirklich guter und vor allem aussergewöhnlicher Titel den man sich nicht entgehen lassen sollte.

    Negative Aspekte:
    Ladebalken; Ruckeln, aber nur wenn man wo hängen bleibt; leichte grafische Abstriche;

    Positive Aspekte:
    Sound; Gameplay; sehr Fair; Licht-Schatten Spiel;

    Infos zur Spielzeit:
    alter sack hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Deadly Creatures

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: alter sack
    8.5
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Steuerung
    8/10
    Sound
    9/10
    Gameplay
    9/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    8.3/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Deadly Creatures
    Deadly Creatures
    Publisher
    THQ
    Developer
    Rainbow Studios
    Release
    15.01.2010
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

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1011004
Deadly Creatures
Deadly Creatures: Das grosse Krabbeln - Leser-Test von alter sack
http://www.gamezone.de/Deadly-Creatures-Spiel-20996/Lesertests/Deadly-Creatures-Das-grosse-Krabbeln-Leser-Test-von-alter-sack-1011004/
22.12.2011
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/02/43902_here_there_be_monsters.jpg
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