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  • Deadly Creatures im Gamezone-Test

    Haarsträubend und völlig ungewohnt: Könnt ihr in der rauen Natur einer Wüste als Achtbeiner überleben?

    Vom Jäger zum Gejagtem - so heißt es, wenn auch nicht wörtlich, auf der Packungsrückseite von "Deadly Creatures" und das macht uns durchaus schon neugierig, was die einzigartige Welt exklusiv für die Nintendo Wii zu bieten hat. THQ hat mit diesem Titel tatsächlich ein recht heißes Eisen im Ofen und bietet ein völlig unverbrauchtes Szenario. Aus der Perspektive von mehr oder weniger kleinen Krabbeltieren erlebt man einen kleinen Thriller um Gold, Mord und Todschlag. Die Besonderheit, nicht den Menschen als Hauptdarsteller zu wählen, sondern eine Tarantel und einen Skorpion, sorgt für ein richtig gelungenes und vor allem äußerst ungewohntes Spielerlebnis. Taucht in die Welt der Wüste ein, in der jeder Stein und jeder kleine Erdrutsch schon den Tod bedeuten kann.

    Deadly Creatures Deadly Creatures Die Story, sofern man von einer solchen überhaupt reden kann, dreht sich um zwei knallharte Burschen, die sich einen Dreck um den Tod eines Tankwarts scheren und nur auf das Gold aus sind, welches der Unglückselige in der Wüste versteckt hat. Zunächst heißt es für sie Hinweise zu finden, dann den Schatz bergen und schlussendlich glücklich werden. Doch das Geschehen rückt im Spiel vollkommen in den Hintergrund. Alles wird euch aus den Augen einer riesigen Tarantel oder einem gemeingefährlichen Skorpion gezeigt, welche das Szenario aufmerksam beobachten und tatsächlich zum Schluss hin eine tragende Rolle spielen. Ob die beiden tierischen Hauptdarsteller überhaupt ein Wort von dem Geschwafel, welches übrigens von den Hollywood-Größen Dennis Hopper und Billy Bob Thornton eingesprochen wurde, verstehen, geschweige überhaupt etwas mit den Ereignissen zu tun haben wollen, sei mal dahingestellt.

    Die Welt der Krabbeltiere

    Deadly Creatures Deadly Creatures Nach einer kurzen Einleitung übernimmt man auch schon die Kontrolle der haarigen und achtbeinigen Tarantel, welche sich alsbald mit dem Skorpion Episode um Episode abwechseln wird. Beide Tierchen wandern in dem Gebiet umher, wo auch das Gold vergraben ist. Nicht selten trifft man daher auf die Menschen, oder aber auf den anderen Hauptdarsteller. Und wie es Mutter Natur vorgesehen hat, können sich beide nicht sonderlich leiden und folgen nur ihrem Instinkt: Nur das Überleben zählt! Das Spielgeschehen wird stets aus der Sicht einer dritten Person dargestellt, dennoch frohlockt die Kamera mit äußerst ungewohnten Perspektiven. Die Kamera sitzt den Achtbeinern immer im Nacken und präsentiert die für Menschen wohl recht öde, aber aus der Sicht der Tierwelt etwa 2-3 Zentimeter über dem Boden positioniert äußerst interessante Wüstenlandschaft. Kleine Sträucher stellen schon unüberwindbare Hindernisse dar, von irgendwelchem achtlos in den Sand geworfenem rostigen Schrott der Menschen wollen wir schon gar nicht reden.

    Deadly Creatures Deadly Creatures In den ersten Abschnitten gewöhnt man sich an die unglaubliche Aussicht auf felsige Ebenen, riesige Kakteen und kleine Risse im Boden, welche für unsere Krabbeltiere ein bodenloses Loch darstellen. Alsbald nutzen beide Tierchen aber auch ihre Fähigkeiten aus und krabbeln senkrecht die Wände hoch, klettern über unwegsames Terrain und stellen das Geschehen im wahrsten Sinne des Wortes geradezu auf den Kopf. Unsere Sinne werden verdreht bzw. verwirrt und bis man sich zurecht findet, wandelt man wieder auf dem Boden der Tatsachen.

    Deadly Creatures Deadly Creatures Besondern gelungen ist die Überquerung der riesigen Wüstenlandschaft aber auch aufgrund einiger Déjà-vu-Erlebnisse, denn Skorpion und Tarantel wandeln immer wieder auf ähnlichen Pfaden, dennoch sorgen unterschiedliche Perspektiven für neue Einblicke in die Welt der Natur. Die besondere Farbgebung von tristen Braun und sandigem Gelb, sowie vernebelte wie auch äußerst düster gehaltene Höhlen sorgen für eine beklemmende Atmosphäre, welche mit einer stets seichten und betäubenden Klangwelt untermauert wird. Später wird zusätzliche Abwechslung durch den Besuch der Menschenwelt geboten, was aus der Sicht von Krabbeltieren nicht selten erschreckend wirkt. Viele Details sorgen dafür, dass man sich trotz der verwinkelten Welten und ungewohnten Ansicht recht schnell zurecht findet. Gräser wuchern am Rand, von Menschen weggeworfene Dosen prangern als Hindernis und so manches Skelett dient als überdimensioniertes Klettergerüst.

    Überlebenskampf in freier Natur

    Deadly Creatures Deadly Creatures Die Welt, auch wenn es sich hierbei nur um eine sandige Staubwüste mit wenigen Kakteen und Büschen handelt, kann sehr unbarmherzig und rau sein. Wir Menschen haben den Blick dafür verloren, wie schwer der Überlebenskampf in einer solchen Wildnis ausfällt. Doch auf dem Boden, in einer viel kleineren Welt, dort herrscht alltägliches Überlebenstraining. Wer in der Nahrungskette unter seinem Gegenüber steht, sollte die Beine in die Hände nehmen und schauen, dass er Land gewinnt. Jagen, oder gejagt werden - das ist die Devise! Dementsprechend lauern nicht nur Gefahren durch den Menschen, denn die beiden Goldgräber sorgen nicht selten dafür, dass der Tod in Form von zusammenbrechenden Höhlen und herunterfallenden Steinen auf uns lauert, sondern vor allem auch in Form von anderen Bewohnern der Wüste.

    Deadly Creatures Deadly Creatures Eine Vielzahl bedrohlicher Kreaturen wie Gila-Krustenechsen, Riesenwespen, Schwarze Witwen, Echsen in jeglichen Größen und Formen sowie Ratten lauern an allen Ecken und Enden. Zieht die Tarantel oder der Skorpion den kürzeren, ist das beschauliche Leben aus. Doch jedes Tier vertraut nicht nur auf seine Instinkte, sondern ist auch mit besonderen Fähigkeiten und Möglichkeiten ausgestattet. Mit messerscharfen Zähnen hacken diese auf die Feinde ein, oder injizieren mit einem Stachel ein tödliches Gift, welches selbst große Ratten oder Leguane schwächt bzw. tötet. Der Überlebenskampf ist hart, aber neben einfachen Angriffen stehen unseren beiden Hauptdarstellern im Verlaufe ihres haarsträubenden Abenteuers auch zahlreiche spezielle Fähigkeiten zur Verfügung. Die Spinne nutzt die Webfähigkeiten aus, kann damit die Gegner kurzzeitig ausschalten oder aber sich von einem Spinnennetz zum nächsten hangeln. Der Skorpion wiederum hat einige fiese Techniken mit seinem langen Schwanz auf Lager, dessen Stachel am Ende meist tödlich ist.

  • Deadly Creatures
    Deadly Creatures
    Publisher
    THQ
    Developer
    Rainbow Studios
    Release
    15.01.2010
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Deadly Creatures
Deadly Creatures im Gamezone-Test
Haarsträubend und völlig ungewohnt: Könnt ihr in der rauen Natur einer Wüste als Achtbeiner überleben?
http://www.gamezone.de/Deadly-Creatures-Spiel-20996/Tests/Deadly-Creatures-im-Gamezone-Test-992106/
16.02.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/02/43903_dueling_deadlies.jpg
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