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  • Death, Jr. 2 im Gamezone-Test

    Der Tod als Junioredition schwingt wieder seine Sense. Kann er uns diesmal ein schnittigeres Abenteuer anbieten?

    Der Tod in Form von Death Jr. - liebevoll auch DJ genannt - kehrt wieder zurück und möchte etwas Schwung in die Bude bringen. Schwarzer Humor, gruselige Welten und aberwitzige Charaktere zeichneten nicht nur den Vorgänger aus, sie finden sich auch in "Root of Evil" wieder. Doch bleibt die alles entscheidende Frage noch offen: Hat das Klappergestell aus seinen Fehlern gelernt und kann es sich in der zweiten Edition nun endlich durchsetzen? Ob "Death Jr. 2" den Durchbruch geschafft hat, oder ob man dem Tod doch lieber ausweichen sollte, haben wir für euch herausgefunden.

    Death, Jr. 2 Death, Jr. 2 Gevatter Tod ist gerade in seiner wohlverdienten Mittagspause, steht an der Theke eines Burgerladens und will eine Bestellung bei einem verängstigt dreinblickenden Mitarbeiter aufgeben. Die Nummer 4 darf es sein, aber bitte mit viel Zwiebeln - schon ergreift der gute Mann kreischend die Flucht und überlässt den Kunden sich selbst. Dem nicht genug, stürmt just in diesem Moment ein pflanzenähnliches Ungeheuer das Kaufhaus und veranstaltet einen mächtigen Radau. Das war es wohl mit der Ruhepause! Mit knurrendem Magen (?) versucht der Tod vorerst eine Konversation aufzubauen, als sich das grüne Ungeheuer aber wortlos über sein Klientel (Menschen) hermacht, sieht der Sensemann schlussendlich Rot! Nur er hat die Lizenz zum Töten und darf die Lebenslinien durchschneiden. Trotz seiner Macht ist Gevatter Tod aber nicht auf die Flora vorbereitet und wird quasi versteinert.

    Death, Jr. 2 Death, Jr. 2 Einige Stunden vor den grauenvollen Ereignissen spazierte der Sohn des Todes mit seiner Freundin Pandora durch den Wald und machte eine unglaubliche Entdeckung. Ein Kokon hing im Baum und in einem kindischen Wettrennen versuchte ein Jeder den Schatz als erster zu erreichen. Wie sich herausstellen sollte, befand sich das Pflanzenungeheuer darin. Nach einem kurzen Intermezzo mit der zu diesem Zeitpunkt noch holden Dame machen sich die Beiden auf den Weg zur Rettung der Welt. Wie schon beim Vorgänger wird die Geschichte in aufwendigen Videosequenzen präsentiert, welche über das komplette Spiel hinweg verstreut wurden. Auf die Lauscher gibt es dabei wieder eine gelungene Sprachausgabe komplett in Englisch, wobei entsprechende deutsche Untertitel Verständnisprobleme vorbeugen. Die Story ist aber etwas weit hergeholt und etwas langweilig ausgefallen. Leider kommt auch der schwarze Humor ein wenig zu kurz. Hin und wieder - vor allem in den Videosequenzen - erheitern freche Sprüche oder böse Kommentare, aber ansonsten hält das Klappergestell leider weitestgehend sein Maul.

    Der Tod kommt selten allein

    Death, Jr. 2 Death, Jr. 2 Mit von der Partie ist wieder der gesamte Freundeskreis von DJ, so wird Death Jr. seit jeher von den Eltern, als auch seinen Kumpanen Pandora, Stigmartha, Marty oder Ugly genannt. Die illustere Truppe grübelt darüber nach, wie sie der Platze Herr werden. Irgendwelche Unkraufvernichter sollten zumindest eine Wirkung zeigen, oder etwa doch nicht? Dieser Frage geht ihr letztendlich nach und stürzt euch in ein wildes und actionreiches Abenteuer. Gespielt wird neben DJ neuerdings auch seine holde Maid Pandora, welche sich nicht weniger agil und angriffslustig gibt. Sie besitzt, anstatt der Sense eine peitschende Stahlkette, mit der sie die Feinde erwürgen kann. Während DJ mit seinem schnittigen Werkzeug über Balken hinweg schwingt, muss sich Pandora derer etwas bemühen - aber es geht genauso gut. Kleinere Unterschiede zwischen den Charakteren machen sich durchaus bemerkbar, auch wen es eher weniger Einfluss auf das Spiel hat. So läuft Pandora wesentlich schneller über schmale Balken und kommt nicht so schnell ins Schwanken, während DJ besser im Klettern ist.

    Die Sense war gestern ...

    Death, Jr. 2 Death, Jr. 2 Was auf den Screenshots wieder aussieht wie ein düsteres und gruseliges Jump'n'Run, entpuppt sich sofort nach dem Anspielen als ein astreines Action-Spiel, welches mit einiger Plattformakrobatik aufgelockert wurde. Wie auch schon beim Vorgänger nutzen der kleine DJ und Pandora nicht vorzugsweise die Sense oder die Kette, um die zahlreichen Gegner ins Jenseits zu schicken - auch wenn es im Falle von DJ eigentlich der Berufung als Sohn des Todes entsprechen würde. Vielmehr kommen wieder massig bleihaltige Argumente zum Einsatz, deren Durchschlagskraft schon im ersten Teil mehr als verwunderlich ausfiel. Mit von der Partie ist wieder die relativ harmlose, dafür aber mit einer unendlicher Anzahl an Patronen beladene Pistole, eine Art Shotgun und der durchschlagskräftige Raketenwerfer. Den schwarzen Humor auf die Spitze treibend kehren auch die kuscheligen Hamster zurück, auf deren Rücken man C4 Sprengstoff angebracht hat. Stürzt sich der Nager in seinen Kamikazetod, nimmt er meist ein ganzes Rudel an Feinde mit in die Hölle.

    Death, Jr. 2 Death, Jr. 2 Wieder richtig interessant wird es mit den ganz speziellen Waffen, welche die Feinde passend zur neu angefangenen Grillsaison kross brät, oder diese mit Eis einfriert. Der Kälteschock lässt die Widersacher aber nicht komplett erstarren. Diese wanken und schwanken wie in Zeitlupe auf euch zu, so dass ihr genügend Zeit für den richtigen Schnitt habt. Denn einmal in der Nähe, erweist sich auch die Sense (respektiv Kette) als nützliches Tötungsinstrument. Viele Combos schwingen die Nahkampfwaffe variantenreich durch den Raum und lassen selbst magische Attacken nicht vermissen. Kenner des ersten Teils werden ermüdend über die letzten Zeilen hinweg gelesen haben. Wirklich viel hat sich leider im Repertoire nicht getan. Sowohl DJ als auch Pandora haben nur wenige neue Handgriffe gelernt und können nur auf wenige neue Upgrades zurückgreifen - es fehlt schlicht an Einfallsreichtum für überraschende Dinge. Immerhin müsst ihr euch die Waffen mühsam erarbeiten. Deren Teile sind gut in allen Welten versteckt und erst mit dem nötigen Bausatz und einer gesunden priese an gesammeltem Geld erlangt ihr deren Nutzen.

    Das alte Leid: Die Kamera

    Death, Jr. 2 Death, Jr. 2 Während DJ fast zu jederzeit seinem Namen alle Ehre macht und als Feindvernichter ganze Horden an Kreaturen schnetzelt, wird die Non-Stop-Action immer wieder für knifflige Kletterpassagen unterbrochen. Die Sense als Handwerkzeug missbrauchend (im Falle von Pandora natürlich die Kette) arbeitet man sich in bester Jump'n'Run Manier von Plattform zu Plattform, in dem man besondert hohe Sprünge ausführt, einen Propellerflug hinlegt oder aber sich über Balken und Haken hinweg schwingt. Oftmals ist dabei ein passgenaues Anpeilen der interaktiven Objekte gefragt. Aber leider spielt der virtuelle Kameramann nicht bei jeder Sprungpassage mit und sorgt dafür, dass man immer wieder am Objekt der Begierde vorbei und in die gähnende Tiefe hinab rauscht. Diese Manko konnte im ersten Ablegern jeglichen Spielspaß in den Keller treiben und sogar die Profis zur Weißglut bringen.

    Death, Jr. 2 Death, Jr. 2 Konami hat das Problem Gott sei Dank erkannt. Mittels der Schultertasten lässt sich die Kamera nun endlich manuell justieren und anpassen. Es gibt aber weiterhin noch viele Passagen im Spiel, wo jegliche Übersicht verloren geht und somit auch etliche virtuelle Leben (wenn der Tod so etwas überhaupt besitzt) verschwendet werden. Zum Glück gibt es keine Continues mehr und reichlich Rücksetzpunkte halten den Frustpegel gerade noch in Grenzen. Da die Schultertasten nun Dank der Kamera in Gebrauch sind, fiel das Anvisieren der Gegner dem Rotstift zum Opfer. Grundsätzlich war diese Aktion ähnlich unausgereift wie de Kamera, sorgte aber bei den Schusswaffen für ein präzises Spiel. Heute müsst ihr die Steuerung per Knopfdruck festzurren und könnt danach den kleinen DJ oder die Pandora seitwärts bewegen. Zwar wird dadurch die Schusswaffen konstant in eine Richtung gehalten, der Großteil der Bewegungsfreiheit geht aber verloren. Das verkorkste Auto-Aiming tut sein übriges, um den Gebrauch bleihaltiger Argumente zu erschweren.

  • Death, Jr. 2
    Death, Jr. 2
    Publisher
    Konami
    Release
    15.11.2006
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Death, Jr. 2
Death, Jr. 2 im Gamezone-Test
Der Tod als Junioredition schwingt wieder seine Sense. Kann er uns diesmal ein schnittigeres Abenteuer anbieten?
http://www.gamezone.de/Death-Jr-2-Spiel-21052/Tests/Death-Jr-2-im-Gamezone-Test-991295/
16.05.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/05/00050777.jpg
tests