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  • Deep Space Nine: Ohne Sinn und Verstand - Leser-Test von sinfortuna

    Deep Space Nine: Ohne Sinn und Verstand - Leser-Test von sinfortuna Ich selber bevorzuge eindeutig die Kinostreifen Star Wars, mit Star Trek konnte ich mich nie so richtig anfreunden, ist natürlich allein mein Problem. Da sich die Star-Trek-Folgen insbesondere im amerikanischen Fernsehen Mitte der 90er-Jahre allzu großer Beliebtheit erfreuen durften, war es schließlich wenig überraschend, dass kurz darauf Umsetzung für Spielkonsolen erschienen. Bei Star Trek Deep Space 9 - die Kenner wissen dies natürlich - haben wir es längst nicht mehr mit der Crew rund um Captain Kirk zu tun, sondern es ist ein Generationenwechsel erfolgt, was für mich die Sache deutlich uninteressanter machte, aber das soll jetzt keine Rolle spielen. Was Videospiele angeht, war ich von Grund auf doch ziemlich neugierig und so kam es nicht von ungefähr, dass ich mir die beiden 16-Bit-Versionen sowohl für das Supernintendo als auch für das gute alte Sega Mega Drive ganz genau anschaute, herausgesprungen ist letztlich leider wenig Berauschendes. Ich berichte Euch nun von der Version für das Supernintendo.

    In Deep Space 9, Crossroads of Time übernehmen wir zunächst die Kontrolle von Commander Sisko, der in diesem Science-Fiction-Abenteuer alle Hände voll zu tun hat, äußerst riskante Aufträge hat dieser nämlich zu erledigen. Das Genre ist meines Erachtens nicht eindeutig zu definieren, ich würde Deep Space 9 als eine Art Mischung aus Adventure und Jump and Run bezeichnen, denn überwiegend erkundet Ihr in diesem Abenteuer die Umgebung, führt viele Gespräche und müsst den Dingen unbedingt genauer auf den Grund gehen, habt es aber auch mit vielen Hüpfpassagen zu tun, wobei selbstverständlich auch ab und zu geschossen werden darf. Lasst Euch demnach nicht irritieren, solltet Ihr hinsichtlich dieses Spiels unterschiedliche Bezeichnungen wie Jump and Run, Adventure, Actionspiel oder auch Jump and Shoot hören, so richtig falsch ist hier keine Genrebezeichnung.

    Die Missionen, die Ihr als - ziemlich nervöser - Sisko zu erledigen habt, sind sehr unterschiedlich geartet. So müsst Ihr zum Beispiel möglichst schnell in die unterste Etage Eurer Station gelangen und in Windeseile die Bomben einer Terrorgruppe entschärfen bzw. diese schleunigst im All entsorgen, ein anderes Mal müssen wir hingegen mehrere Ebenen ganz genau unter die Lupe nehmen, um versteckte Sprengsätze orten zu können. Tauchen urplötzlich Feinde auf, schicken wir diese selbstverständlich unverzüglich mit ein paar gesalzenen Schüssen aus dem Lauf unserer Wumme über den Jordan und sammeln dabei so ganz nebenbei zahlreiche nützliche Utensilien auf, welche in der Regel Munitionsvorrat und Lebensenergie wieder auffrischen. Ihr lauft in Deep Space 9 jedoch nicht nur unruhig durch die Gegend, haltet Ausschau nach Gegenständen oder Bomben und eliminiert feindliches Gesocks, sondern müsst darüber hinaus in zahlreichen Spielabschnitten unter Beweis stellen, dass Ihr besonders geschickt seid.

    Diese Geschicklichkeitspassagen sind allerdings ein echtes Übel, sie nervten mich total. Während wir uns bemühen, möglichst effektiv zu spurten, klettern und springen, passieren nämlich so einige Dinge, welche mir ordentlich auf den Keks gingen. Erschwerend kommt hinzu, dass wir unter einem ständigen Zeitdruck stehen, denn innerhalb einer vorgegebenen Zeit müssen wir es zum nächsten Beamer geschafft haben, ansonsten fliegen wir mitsamt der gesamten Raumstation in die Luft. Dabei von knackigen Zeitlimits zu sprechen - ein Countdown tickt gnadenlos herunter - ist eher noch eine Untertreibung, leider. Ziel bei diesen äußerst kniffligen Einsätzen ist es jedenfalls, fünf Sprengsätze rechtzeitig zu lokalisieren und entsorgt zu haben, erst dann öffnet sich für uns der Weg zum nächsten Spielabschnitt bzw. Sektor. Die Kollisionsabfrage ist hierbei dermaßen verhauen, die Steuerung demzufolge ganz schön vergurkt, dass es mir fast die Tränen vor Verzweiflung in die Augen trieb. Ich sagte fast. Solltet Ihr es trotzdem irgendwie geschafft haben, alle Bomben rechtzeitig entschärft zu haben, führt Ihr ellenlange - und leider auch todlangweilige - Gespräche mit Kollegen bzw. verhört diese, die Ihr richtig in die Mangel nehmt. Generell haben wir es hier unglücklicherweise mit oberflächlichem Blabla zu tun, irgendwelche fesselnden oder spannungsgeladenen Momente werdet Ihr hier definitiv nicht erleben.

  • Deep Space Nine
    Deep Space Nine
    Release
    06.09.2000
    Leserwertung
     
    Meine Wertung

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1002222
Deep Space Nine
Deep Space Nine: Ohne Sinn und Verstand - Leser-Test von sinfortuna
http://www.gamezone.de/Deep-Space-Nine-Classic-21095/Lesertests/Deep-Space-Nine-Ohne-Sinn-und-Verstand-Leser-Test-von-sinfortuna-1002222/
12.05.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2012/05/gamezone_1__0__1__2__3__4__5__6_.jpg
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