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  • Def Jam: Fight for NY - Rhymes, Beats und Handkantenschläge - Leser-Test von Goreminister

    Def Jam: Fight for NY - Rhymes, Beats und Handkantenschläge - Leser-Test von Goreminister Da der Gamecube ja nicht gerade bekannt ist für seine Vielfalt an Prügelspielen, gilt es immer ein besonderes Augenmerk auf diese zu legen, wenn sie für den "Würfel" erscheinen. So gilt es, Def Jam - Fight for New York von Electronic Arts ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen um zu sehen, was die Gansta-Rapper einem Beat 'em Up Fan zu bieten haben. Zumal Def Jam nicht unbedingt das unbekannteste Plattenlabel in Sachen Hip Hop und Rap ist und sich somit viele bekannte Stars zur Hinterhofprügelei einfinden um gegeneinander anzutreteten...

    Richtig gehört, es handelt sich um ein Fighting Game in welchem die Hauptprotagonisten, wie gesagt, ausschließlich aus der Rap, R'n'B und Hip Hop Szene stammen und so gesellen sich Legenden, wie Ice-T oder Flavor Flav zu heutigen Stars wie Busta Rhymes, Sean Paul, sowie Warren G. Damit nicht genug...74 Fighter stehen dem Spieler insgesamt zur Verfügung, von denen allerdings einige erst im Story Mode und/oder Player vs. CPU Mode freigeschaltet werden müssen. Die Liste bekannter Gesichter ist denkbar lang und so gesellen sich zu den bisher genannten auch Henry Rollins, Snoop Dog, Lil' Kim, Carmen Electra, Danny Trejo (z.B. bekannt aus dem Film Con Air) Eric Sermon und und und...Insgesamt wurden 40, der 74 Kämpfer mit bekannten Gesichtern versehen und so kann sich wahrlich niemand über mangelnde Vielfalt beschweren. Allerdings sollte man schon ein gewisses Faible für die oben genannten Musikstile besitzen, da die Charaktere eben zu 98% aus dieser Szene stammen und von daher auch eher Beats und Rhymes und weniger kreischende Metalgitarren das musikalische Grundgerüst des Spiels bilden.

    Der Storymodus ist hierbei natürlich besonders interessant. In diesem startet man als Neuling einer Gang, da man durch einen glücklichen Zufall das Leben des Gangbosses schützen und ihn aus den Fängen der Cops befreien konnte. Fortan ist man aufgenommen und es gilt sich zu beweisen. Ob nun in dreckigen Hinterhöfen, spartanischen Kampfarenen im Stil von Bloodsport, oder aber in verrauchten Bikerkneipen und Stripclubs. Überall gilt es nur den jeweiligen Gegner möglichst schnell und eindrucksvoll zu besiegen um somit noch mehr Credibility und Ruhm zu erlangen.

    Dabei hat der Spieler anfangs die Möglichkeit einen vorgefertigten Charakter zu wählen oder selber einen zu erstellen. Da man natürlich genügend Individualität seinerseits mit einfließen lassen möchte, kreiert man logischer Weise seinen eigenen. Dort hat man gleich die nächste Masse an Auswahl zur Verfügung. Größe, Gewicht und Statur wollen als erstes festgelegt werden. Anschließend Kopfform und Haarfarbe, Hautfarbe, Augenfarbe, sowie das Aussehen des Mundes, der Nase, der Ohren und der Augen. Auswahl gibt es reichlich und wenn der Charakter letzten Endes nach den Vorstellungen des Spielers gestaltet wurde, geht es zur ersten Trainingseinheit unter den Augen von Method Man, nachdem man seinen persönlichen Kampfstil gewählt hat. Fünf stehen zur Auswahl, darunter Martial Arts, Wrestling, Streetfighting, Submission und Kickboxing. Jeder Kampfstil hat natürlich seine Vor -und Nachteile und wirkt sich unterschiedlich auf den Charakter aus.
    Grund genug sich erst einmal alle Moves erklären zu lassen und eine kleine Sparringsrunde einzulegen, damit die Bedienung in Fleisch und Blut übergeht. Und das tut sie erstaunlich schnell, da die Buttonbelegung gut durchdacht und schnell zu erlernen ist. Der B-Button führt Tritte jeglicher Art aus, während der Y-Knopf die Faust auf den Gegner sausen lässt. Blocken tut man mittels der R-Taste und Würfe wendet man mit der A-Taste an. Natürlich können die Abfolgen auch kombiniert werden um möglichst viele Kombos landen zu können.
    Auch der sogenannte "Blaze" Modus kann hierbei zum tragen kommen, denn hat man den Gegner mit genügend Treffern "versorgt" füllt sich die Leiste unter der eigentlichen Energieleiste und ein verheerender Move kann ausgeführt werden, nachdem man den gelben Analogstick betätigt hat.
    Eine kurze Sequenz, gefolgt von einem lauten "Urschrei" deuten an, das dieser nun einsatzbereit ist. Packt man den Gegner nun, kann man ihm mittels erneuter Betätigung des gelben Sticks einen gehörigen Batzen Energie rauben oder ihn bereits in die ewigen Jagdgründe schicken, sollte dieser bereits zu sehr geschwächt sein. Ähnlich wie ein "Fatalitiy"-Move...
    Taktisch interessant ist die Tatsache, das sich die Energieleiste bis zu einem gewissen Level wieder aufladen kann. Gerät man aber in den roten Bereich, wird es an der Zeit den Special Move auszuführen, bevor der Gegner wieder in einen grünen Bereich gerät. Denn man kann die Gegner lediglich mit Special Moves besiegen. Einfaches "Gekloppe" ist meist keine Methode um den Kampf für sich entscheiden zu können.
    Natürlich muss man sich nicht alleine auf seine Spezialattacke verlassen sondern kann auch die Umgebung mit einbeziehen. Dabei stehen einem jede Menge "Waffen" zur Verfügung. Baseballschläger, Eisenrohre, Flaschen, Besen oder Rohrzangen. Dabei liegen diese entweder bereits auf den Lautsprecherboxen oder Stühlen der Clubs, oder werden freundlicher Weise von den Zuschauern gereicht. Denn auch diese stehen nicht nur herum, sondern können eingesetzt werden um dem Gegner das Leben schwer zu machen. Manchmal halten diese den Gegner fest, mal schlagen sie mit Gegenständen auf ihn ein, wenn er ihnen zu nahe kommt und Anstalten macht den Ring zu verlassen. Aber auch uns kann dieses Schicksal blühen, weswegen man immer genügend Abstand halten und nur im Falle einer erreichbaren Waffe auf das Publikum zugehen sollte.
    Hat man den Kampf gewonnen, so erhält man natürlich Geld und Fitness-Punkte, welche im städtischen Gym, welches von Henry Rollins geführt wird, abtrainiert werden können. Dabei kann man seine Skills in den Fäusten oder Beinen stählen. Oder aber man setzt auf Schnelligkeit, Gesundheit und Toughness. Auch können hier noch weitere 2 der 5 verfügbaren Kampfstile erlernt werden, welche in Kombination mit dem bereits vorhandenen natürlich für mehr Durchschlagskraft sorgen. Ist man fit und hat fleißig trainiert, kann man noch weitere Shops in der Stadt aufsuchen...

  • Def Jam: Fight for NY
    Def Jam: Fight for NY
    Publisher
    Electronic Arts
    Release
    07.10.2004

    Aktuelles zu Def Jam: Fight for NY

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Def Jam: Fight for NY
Def Jam: Fight for NY - Rhymes, Beats und Handkantenschläge - Leser-Test von Goreminister
http://www.gamezone.de/Def-Jam-Fight-for-NY-Classic-21114/Lesertests/Def-Jam-Fight-for-NY-Rhymes-Beats-und-Handkantenschlaege-Leser-Test-von-Goreminister-1004572/
24.06.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/11/7_73.jpg
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