Kurzbeschreibung:
Ab dem 8. Dezember 2008 mussten Xbox_Spieler nicht mehr neidisch zu dem Pc rübergucken wenn man Lust auf ein Tower Defensespiel hatte. Denn an besagtem Tag beschenkte uns Entwickler Hiddenpath Entertainment mit Defense Grid.
Ob es bestehen kann unter den gefühlten tausenden Spielen ähnlicher Art ließt ihr im weiteren Text.
Story.
Um dem ganzen mehr Stil zu verpassen wurde das Strategiekonstrukt in eine kleine Story verpackt, die zwar total unrelevant ist, sie aber trotzdem zu unterstützen weiß und dem Spielspaß ein paar Pluspunkte mehr gibt. Im Grunde geht es darum dass die Erde in der Zukunft abermals von Aliens angegriffen wird nachdem diese schon regelrecht zerstört wurde. Nun liegt es an euch die Gegnermassen mit strategischem Geschick entgegenzutreten.
Gameplay:
In 20 immer schwerer werdenen Missionen liegt es an und Gelder in Abwehranlagen zu stecken, verschiedenste Türme ala Maschinengewehr, Kanonentürme, Teslaspulen und weitere stehen dafür bereit. Insgesamt 10 an der Zahl, was erstmal nicht allzu viel klingt, aber dadurch dass man jeden Turm auch hochleveln kann auf Stufe drei vermisst man erst am Ende vielleicht etwas Abwechslung.
Ziel der Aliens sind Energiekerne die ihren Platz irgendwo auf der Map haben, wenn sie es schaffen alle 20 zu nehmen und wieder von der Map verschwinden hat man verloren. Am Anfang ist das alles noch recht eingängig und einfach zu meistern, aber spätestens wenn verschiedenste Gegnertypen auftauschen und die Maps immer verworrener und über 2 Etagen gehen wird es eng und der Schwierigkeitsgrad steigt schnell an. Schnell muss man sich mit der Karte auseinandersetzen, wenn man die nötige Geduld mitbringt ist aber jedes Level zu schaffen.
Grafik:
Mehr als nur zweckdienlich, richtig gut sogar, besonders wenn man die höchste Zoomstufe benutzt sieht man viele Details an den Türmen, der Umgebung und den Aliens. Die Explosionen gehen auch vollkommen in Ordnung und nur einmal kam beim mir die Framerate ins stocken als man nichts mehr sah außer Feuerbälle und Explosionen. Das einzige was meinen Geschmack nicht traf war das Design der Aliens, nichts besonderes und nicht gerade ideenreich kommen sie daher, aber das muss jeder für sich selber entscheiden.
Sound:
Es kracht und rummst an allen Ecken und es macht spaß sich das anzuhören.
Wenn die Maschinengewehre loslegen, die Teslaspulen sich aufladen und ihre Blitze verschießen ist es ein fest.Spätestens wenn der aufgerüstete Kanonenturm loslegt freut sich die Anlage.
Dazu eine deutsche Sprachausgabe beim Hilfscomputer der einem durch das Spiel hindurch Ratschläge gibt. Seine Sprüche und Sätze nerven nur recht selten und man kann ihn auch ausstellen.
Somit auch hier, Daumen hoch.
Anmerkungen:
Mitlerweile erschienen sind mehrer Karten zum downloaden unter anderem aber auch 2 Add-Ons, das eine wird mitlerweile kostenlos automatisch installiert beim Spielen und bietet nochmal Extrakarten und Modi. Das andere ist kostenpflichtig und in dieser hat Glados, bekannt aus der Portelreihe seinen Auftritt als Storrygegner. Beide bringen den selben Spielspaß wie das Hauptspiel, nicht mehr, aber auch auf keinen Fall weniger.
Fazit:
Ehrlich gesagt mein erstes Spiel dieser Art aber immernoch dürstet es mich nicht nach einem anderen, wenn man dazu noch auf jeder Map die beste Auszeichnung haben will braucht es sowieso seine Zeit.
Für mich rundumgelungen und sein geld mehr als Wert. Einer der Toptitel im Arcadebereich der XBox.
Sollte ein 2. Teil rauskommen bitte mehr Türme und 2-3 zusätzliche Settings und ich bin glücklich
Negative Aspekte:
Aliendesign ideenlos, für blutige Anfänger ungeeignet
Positive Aspekte:
Suchterzeugend, Grafik und Sound auf gehobenem Niveau, viele Modi und Optionen
Infos zur Spielzeit:
Sigmund Zombie hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.






