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  • Der Preis ist heiß: Preise raten - Leser-Test von alpha_omega

    Der Preis ist heiß: Preise raten - Leser-Test von alpha_omega Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre gab es im deutschen Fernsehen eine wahre Flut, so genannter kommerzieller Game Shows. Einige dieser damals beliebten Sendungen, darunter auch das Glücksrad, welches Jahrelang auf dem Privatsender Sat 1 ausgestrahlt wurde, waren allerdings mehr oder weniger Dauerwerbesendungen, die darauf strukturiert waren, dem Zuschauer vor dem heimischen Fernseher, in endlos langen Präsentationen, die einzelnen Gewinne bzw Produkte vorzustellen. Neben dem Glücksrad gab es eine weitere sehr bekannte Game Show dieser Art. Der Preis ist heiß sollte insgesamt über 1800-mal über den Flimmerkasten laufen und somit eine der langlebigsten TV Gewinnsendungen aller Zeiten werden. Moderiert wurde die Show von Harry Wijnvoord, der ebenso wie viele andere holländische Moderatoren, zu Beginn der Neunziger Jahre, vom Kölner Privatsender RTL plus, angeheuert wurden war. Als Unterstützung bekam der etwas stämmige Harry, einen Assistenten, namens Walter Freiwald zur Seite gestellt, der heute im RTL TV Shop zumeist sein zugegeben dürftiges Moderations- und Verkaufstalent unter Beweis stellt. In "Der Preis ist heiß" stellte Kollege Freiwald die einzelnen Produkte bzw Preise vor, die die Kandidaten gewinnen konnten. Man erinnert sich noch heute an seinen legendären Satz mit dem Nigelnagelneuem Auto. Die Kandidaten wurden übrigens per Losverfahren aus dem Publikum ausgewählt, so dass jeder Besucher im TV Studio, zu einem potentiellen Gewinner werden konnte. Später sollte diese Art von Kandidatenwahl auch bei der Sendung "Geh aufs Ganze" mit Jörg Dräger eingeführt werden.

    Das Spielprinzip von Der Preis ist heiß war ebenso so einfach, wie langweilig. Die Kandidaten mussten in der ersten Runde der Show die Preise von gewissen Produkten raten. In dieser ersten Runde standen vier Kandidaten an so genannten Ratepulten sich gegenüber. Nachdem das Produkt von Freiwald etwas beschrieben wurde, musste jeder von ihnen einen Tipp abgeben, was das Produkt kostet. Wer von den vier am nächsten mit seinem Tipp lag, gewann nicht nur den Preis, sondern durfte in einer zweiten Spielrunde sein Können unter Beweis stellen. In allen insgesamt drei Spielrunden galt aber immer eine besondere Regel. Der Preistipp durfte nie höher sein, bzw überboten werden, als der tatsächliche Preis. Eine Regel, nach deren Sinn man sich noch heute fragt. In der zweiten Spielrunde konnte der Gewinnerkandidat aus Runde eins, noch bessere und vor allem teuere Preise abstauben, als in Runde eins. Allerdings waren die Spiele nicht immer einfach. So dass es unter anderem ein Golfspiel gab, bei dem der Kandidat zuerst durch richtig erratene Preise, die Entfernung zum Loch bestimmte, um dann den Ball mit insgesamt zwei Schlägen, versuchte einzulochen. Allerdings per Hole in One. Alles in allem, gab es über 40 Spiele dieser Art, die im Verlauf der über 1800 Sendungen gespielt wurden. Weitere sehr bekannte Spiele waren der Kraxlhuber, bei dem ein Bergsteiger aus Pappe einen Berg nicht zu weit hinauf klettern durfte, oder das Spiel Plinko, bei dem der Spieler Plastikscheiben an einer senkrecht stehenden Wand hinunter fallen lassen musste, die am Ende der Wand dann entweder mit Nieten, oder drei verschiedenen Preisen auf den Kandidaten wartete. Insgesamt wurde die zweite Spielrunde dreimal pro Sendung ausgespielt, so dass es am Ende der Sendung zu einem riesigen Finale kam, in dem allerdings nur zwei Personen teilnehmen durften. Um das 2 aus 3 Auswahlverfahren zu ermöglichen, gab es eine Art Glücksrad, das mit Zahlen zwischen 5 und 100 versehen war. Die beiden Kandidaten, die die jeweils höchste Punktezahl an diesem Rad erreichten, durften dann dieses Finale bestreiten. In dem Finale wurden unzählige Produkte vorgestellt, bis hin zu dem Nigelnagelneuem Auto. Der Gesamtpreis dieser ganzen Artikel musste natürlich ebenso geraten werden. Zumeist lag der Gesamtpreis um die 50.000 DM. Was sich wie ein roter Faden durch jede einzelne Sendung zog, waren die ständigen Rufe des Publikums, die mit einer fast schon penetranten Art, die Kandidaten versuchten, in ihren Entscheidungen zu beeinflussen.

  • Der Preis ist heiß
    Der Preis ist heiß
    Publisher
    Gametek
    Release
    1991
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Der Preis ist heiß
Der Preis ist heiß: Preise raten - Leser-Test von alpha_omega
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26.06.2007
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