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  • Der unglaubliche Hulk: Das Videospiel im Gamezone-Test

    Im Gegensatz zu den Konsolen präsentiert sich Hulk auf dem DS als waschechter 2D-Plattform-Prügler.

    Nicht nur die Kinos und die "großen" Konsolen macht der unglaubliche Hulk in diesem Sommer erneut unsicher, sondern auch den "kleinen" Nintendo DS. Nachdem die Konsolenversionen aus dem Hause Edge of Reality nur einen lauen Aufguss des "Open World"-Spielprinzips boten, konzentriert sich die Handheld-Variante der Entwickler von Amaze auf ein klassisches 2D-Beat 'em Up. Eines haben aber beide Umsetzungen gemeinsam: Prügeln bis der Arzt kommt, denn auch auf dem NDS dürfen ordentliche Kasparklatschen verteilt werden...

    Hulk ist auch auf dem DS unglaublich wütend

    Der unglaubliche Hulk: Das Videospiel Der unglaubliche Hulk: Das Videospiel Wie auch bei den Konsolen orientiert man sich in Bezug auf die Geschichte stark an der Filmvorlage und streckt diese durch zusätzliche Storyelemente. Doch wo der Hulk in der Konsolenversion nur in New York aktiv wird, bereist er auf dem NDS zumindest einen kleinen Teil der Erde. So führen ihn die diversen Kämpfe von der eisigen Antarktis, über den hitzigen Dschungel Brasiliens bis hin zum Großstadtmoloch New York in dem es natürlich auch einiges einzuäschern gibt. Leider macht man nur selten Bekanntschaft mit den Figuren aus dem Film oder den Comics, sondern bekommt als Endgegner meist unbekannte Wesen kredenzt, so dass man sich als Spieler fragt, warum man nicht auf die unterschiedlichen Feindbilder des Hulk zurück gegriffen hat.

    Der unglaubliche Hulk: Das Videospiel Der unglaubliche Hulk: Das Videospiel Darüber hinaus prügelt man sich nach alter 2D-Beat 'em Up und Plattform-Manier durch die insgesamt 30 Levels und hat hierbei die Möglichkeit diverse Moves einzusetzen, mit denen Feinde, sowie Umgebung einfach und schnell zerstörbar sind. Ist die dafür vorgesehene Leiste aufgefüllt, nachdem man genügend Objekte zu Klump verarbeitet hat, betätigt man den Gamma-Boost via Druck auf den X-Button und fegt fortan wie ein Tornado durch die Feindeshorden. Gänzlich unverwundbar ist man allerdings nicht, denn wird der Hulk in dieser Situation getroffen, ist auch der Gamma-Boost beendet und man muss ohne zusätzliche Power auskommen. Überhaupt verträgt der grüne Gigant etwas weniger und so reichen zu Anfang 5 gezielte Schüsse um ihn dementsprechend auszuschalten. Im Verlauf des Spiels hat man aber die Möglichkeit, weitere "Lebenscontainer" aufzusammeln, damit sich die Energieleiste entsprechend vergrößert, doch sollte man seine immer Energieanzeige im Auge behalten. Anders als die Konsolenversion setzt man hierbei eher auf Geschicklichkeits- und Sprungpassagen, so dass es nicht ausreicht sich einfach blind von Level zu Level zu prügeln.

    Unglaublich klassische Beat 'em Up Steuerung

    Der unglaubliche Hulk: Das Videospiel Der unglaubliche Hulk: Das Videospiel Während sich der Hulk also auf dem oberen Bildschirm ordentlich prügelt, wird auf dem unteren eine Karte eingeblendet, die anzeigt, wie weit man im jeweiligen Level voran gekommen ist. Praktisch, dass hierbei auch die Gegner eingeblendet werden, so dass man keine bösen Überraschungen erlebt, wenn man sich etwas schneller durch die Umgebung bewegt. Großen Einfluss auf den Spielverlauf hat der Touchscreen des DS aber nicht; um genau zu sein gar keinen, da der Stylus innerhalb des Spiels keine große Verwendung findet. Mit Hilfe des "Stifts" kann im Spiel nur die Karte zentriert oder erkundet werden, wohingegen er im Menü als Auswahlinstrument zum Einsatz gelangt. That's it! Entscheidende Aktionen mit dem Hulk kann man hiermit allerdings nicht ausführen, da dieser komplett mit Steuerkreuz und Button gelenkt wird.

    Natürlich gibt es, wie erwähnt, diverse Special-Moves, welche die Gegner schneller in die Knie zwingen, doch sind diese bei dem einfachen Fußvolk innerhalb der Level nicht von Nöten, da meist ein oder zwei Schläge ausreichen, um die angreifenden Soldaten zum Schweigen zu bringen. Bei den Endbossen bietet es sich natürlich an, seine Kräfte freizusetzen, um diese 1, 2, fix aus dem Weg zu räumen. Hat man das Angriffsmuster studiert, stellen diese aber keine großen Probleme dar, so dass der Frustgrad in einem angenehmen Rahmen bleibt.

    Der unglaubliche Hulk: Das Videospiel Der unglaubliche Hulk: Das Videospiel Was man den Machern definitiv zugute halten muss ist die Tatsache, dass man ungleich mehr Charaktere frei spielen kann. Auf den Konsolen bekommt man acht, auf dem DS gleich über 20 Zusatzcharaktere und Skins geboten. Dadurch ist ein zusätzlicher Anreiz geschaffen, die unterschiedlichen Levels nochmals zu spielen, um auch alle versteckten Charaktere und Skins zu entdecken. Hat man einen solchen gefunden, kann man ihn im Pausenmenü zwischen den Stages auswählen und gleich darauf in neuer Montur losprügeln.

    Unglaublich niedriges technisches Niveau

    Der unglaubliche Hulk: Das Videospiel Der unglaubliche Hulk: Das Videospiel Die Grafik des Spektakels ist nicht wirklich unglaublich und weit davon entfernt herausragend zu sein. Eher entspricht das Ganze einem gehobenen Gameboy Advance Niveau, wobei vor allem die Zwischensequenzen äußerst stimmig sind und ein viel besseres Flair versprühen als die der Konsolenversion. Leider sieht man viel zu wenig dieser eingestreuten Szenen, was schade ist, denn diese machen für DS-Verhältnisse echt was her. Im Spiel selber herrscht aber eher Tristesse und auch der Hulk sieht ein wenig zu kantig aus, wurde aber immerhin passend animiert. Leider gerät das Spiel oftmals ins Stocken und es kommt zu unschönen Slow-Downs, wenn sich mehrere Feinde auf dem Bildschirm tummeln. Obwohl man versucht hat, mit drei verschiedenen Gebieten für ein wenig grafische Abwechslung zu sorgen, sind die kompletten Umgebungen ebenfalls recht trist und die Texturen weniger unglaublich gestaltet. Dafür lässt sich aber auch hier alles kurz und klein kloppen, was für weitere Bonuspunkte sorgt, wenn man den ganzen Level "bereinigen" konnte. Doch wie man es dreht und wendet; auch ein klassisches 2D-Beat 'em Up der "alten Schule" kann heutzutage wesentlich besser aussehen.

    Der unglaubliche Hulk: Das Videospiel Der unglaubliche Hulk: Das Videospiel Die Musik hingegen quält die Ohren der User nicht, veranlasst den Spieler aber sicherlich auch nicht zu Jubelstürmen. Solide trifft es hierbei wohl einmal mehr, doch dafür bekommt man (egal ob in der deutschen oder englischen Version) die passenden Synchronsprecher der englischen Filmvariante zu hören während die entsprechenden Dialoge untertitelt wurden. Des Weiteren sind die Sound FX ordentlich, bereichern die Szenerie aber nicht wirklich und fallen somit ebenso in das "Solide-Raster" und nicht wirklich in die Kategorie "Unglaublich".

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Der unglaubliche Hulk: Das Videospiel
Der unglaubliche Hulk: Das Videospiel im Gamezone-Test
Im Gegensatz zu den Konsolen präsentiert sich Hulk auf dem DS als waschechter 2D-Plattform-Prügler.
http://www.gamezone.de/Der-unglaubliche-Hulk-Das-Videospiel-Spiel-21275/Tests/Der-unglaubliche-Hulk-Das-Videospiel-im-Gamezone-Test-991818/
02.07.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/06/The_Incredible_Hulk-Nintendo_DSScreenshots14498A01_GunnerAttack_copy_copy.jpg
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