Descent aus dem Hause Interplay wurde 1995 veröffentlicht. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
1995 begannen die Polygone und Texturen gerade erst das Laufen zu lernen und ein Titel der bei diesem Entwicklungsprozess maßgeblich beteiligt war, war Descent. Als Pilot eines kleinen Raumschiffes wurde man ausgeschickt um die ausgeflippten Bergbauroboter in diversen Minen zur Räson zu bringen. Während das in den ersten, noch recht einfach gehaltenen Hölen auf verschiedenen Asteroiden noch recht einfach war, wurde es auf den größeren Planeten dann ganz schön anspruchsvoll. Denn die integrierte 3D-Automap tat alles um den Spieler maximal bei seiner Suche nach den farbigen Code-Karten zu verwirren, der schon bald nicht mehr wusste wo Oben und Unten ist. Dass man zum Abschluss des Levels auch noch unter Zeitdruck fliehen musste, bevor einem alles um die Ohren flog, sorgte für viele Wiederholungen.
Drei Monate vor dem Release 1995 veröffentlichte Interplay die Shareware-Version von Descent, welche ganze 7 der insgesamt 27 Level enthielt und praktisch auf jedem PC zu finden war. Schon damit machten die Zocker ihre Erfahrungen in Dingen 3D-Steuerung, die komplizierter kaum hätte ausfallen können. Wohl niemand hat den Titel mit der vorkonfigurierten Maus-/Tastatursteuerung gespielt, ein Joystick mit Z-Achse war absolute Pflicht um seinen Raumer vernünftig kontrollieren zu können.







Hätte niemals gedacht, dass es so einen Kultstatus besitzt und dann auch noch die Red Faction Reihe begründet hat,
bzw. so viele Anhänger hatte.