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  • Destroyer Command: Magere Hochsee -Action - Leser-Test von M55_Sheridan

    Destroyer Command: Magere Hochsee -Action - Leser-Test von M55_Sheridan Wer kennt das nicht: Alle Gegenstände sehen auf der Packung viel Eindrucksvoller aus, als in Echt. Sei es ein Bausatz, Ikea Regale oder auch ein PC Spiel. Genau dies trifft auf Destroyer Command zu!
    Auf der Packung sieht das Bild doch schon mal nicht schlecht aus. Ein detailiertes Kriegsschiff mit feuernden Kanonen und im Hintergrund ein explodierender Flugzeugträger. Da denkt sich der typische WW2 Action Fan: Wieso nicht?

    Deshalb nicht:
    Obwohl das Releasejahr 2002 doch schon länger her ist, war schon damals die magere Ingameoptik längst überholt. Ubisoft folgte mit Destroyer Command dem WW2 Simulations-Trend durch den auch Spiele wie IL-2 oder Silent Hunter erschienen. Leider kann mich im Gegensatz zu den genannten Spielen, dieses Exemplar hier nicht überzeugen. Fangen wir mal bei der Kampfoptik an: Man hat im Gegensatz zu den auf der Packung gezeigten Bildern nur eine Seekarte mit Punkten, die die Flotte darstellen anstatt, dass man das ganze in 3D sieht. Nur wenn man zu den einzelnen Operationsteilen auf dem Schiff schaltet bekommt man eine 3D Ansicht geboten, die zwar ganz nett ist, aber leider in der Ferne immer verpixelter wird. Über den Sound kann ich mich nicht beschweren, da sich die Geschütze sehr realistisch anhören. Aber das ist wohl das einzig positive an der 3D Spielweiße, da man das Schiff auf diese Weiße nicht wirklich Steuern kann. Nur auf der Seekarte kann man anhand von Linien die Routen der Schiffe bestimmen. Also wechselt man von der sehr schmucklosen und langweiligen Seekarte in die 3D Ansicht um zu versuchen ein wenig Spaß aufkommen zu lassen. Aber auch in den heftigsten Gefechten auf hoher See ensteht weder Spannung, noch richtige Action. Explsionen sehen sehr flach aus und sind sehr verschwommen. Weit entfernte Schiffe sind kaum zu erkennen und die meiste Zeit sieht man eh nur die beschriebene Karte.

    Ein rießiges Waffenarsenal...
    Damit wurde auf der Packung geworben. Leider Umfasst das "rießige" Waffenarsenal nur die Hauptgeschütze, ein MG, Wasserbomben, eine Flugabwehrkanone und eine Torpedoröhre. Mag noch ganz gut klingen, aber leider ist das auf jedem Schiff das Selbe und kann dadurch weder als rießig, noch als abwechslungsreich bezeichnet werden.

    Kommen wir nun mal zum größten Witz überhaupt: Der "Kampagne". Die Kampagne habe ich deshalb in Anführungszeichen gesetzt, weil sie nur 2 Missionen enthält welche zwar schon recht lange dauern, aber zusammen trotzdem nur 4-5 Stunden ewiges herumgetuckere bieten.
    Mehr Wert wurde auf einzelne Missionen, die auf Historischen Ereignissen basieren gelegt. Hier kann man sich zwischen 8 verschieden schweren Gefechten eines aussuchen und spielen. Wer von dem Spiel dann immer noch nicht die Nase voll hat, der kann sich im Gefechtsmodus seine eigene Seeschlacht zusammenstellen oder Online und Lan gegen andere Admirale antreten.

    Kommen wir nun mal zu einem positiven Punkt: Viele Background-Infos. Man kann sich also eine mit Bildern veranschaulichte Dokumentation über die Geschichte der Zerstörer durchlesen oder einen virtuellen Rundgang auf einem solchen machen. Fans die sich für dieses Interresieren würde das mit Sicherheit gefallen, sollten sich aber deswegen nicht extra ein solches Spiel kaufen. Des weiteren ist eine recht große Datenbank mit verschiedenen Kriegsschiffen enthalten, die vom Zerstörer bis zum Schlachtschiff reicht. Diese sind zwar in 3D erstellt, jedoch sehr ungenau und Detailarm.

    Fazit:
    Destroyer Command sollte das Silent Hunter über dem Wasser werden, macht aber noch lange nicht soviel Spaß, wie dieses. Magere Grafik und die eintönige Seekarte verhindern, das wirklich Action und Spaß aufkommt. Die Kampagne ist auch sehr Arm und hätte ruhig länger ausfallen können um zu Motivieren. Einzig und allein die Infos und die Reichhaltigkeit von Einzelmissionen konnten im Ansatz überzeugen. Trotzdem kann man sich Dokus auch auf Discovery Channel oder N24 etc. angucken und braucht sich dafür nicht extra dieses Spiel kaufen. Und wer auf Seeschlachten über Wasser steht sollte sich einen anderen Titel zulegen.

    Negative Aspekte:
    schwache Grafik, fast keine richtige Kampagne, langweilige Seekarte, keine Spannung

    Positive Aspekte:
    viele Hintergrund Infos

    Infos zur Spielzeit:
    M55_Sheridan hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Destroyer Command

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: M55_Sheridan
    4.5
    Multiplayer
    -
    Grafik
    4/10
    Steuerung
    5/10
    Sound
    6/10
    Gameplay
    4/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    4.0/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Destroyer Command
    Destroyer Command
    Publisher
    Ubisoft
    Developer
    Strategic Simulations, Inc.
    Release
    14.03.2002

    Aktuelles zu Destroyer Command

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Destroyer Command
Destroyer Command: Magere Hochsee -Action - Leser-Test von M55_Sheridan
http://www.gamezone.de/Destroyer-Command-Spiel-21317/Lesertests/Destroyer-Command-Magere-Hochsee-Action-Leser-Test-von-M55-Sheridan-1006750/
14.11.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2002/03/dc39.jpg
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