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  • Destruction Derby 2: Totalschaden im Crash Car Kolosseum, die Zweite - Leser-Test von alpha_omega

    Destruction Derby 2: Totalschaden im Crash Car Kolosseum, die Zweite - Leser-Test von alpha_omega Nach dem grandiosen Erfolg von Destruction Derby 1, entwickelte Reflection Studios nur ein Jahr später, im Jahre 1996, den zweiten Teil des Klassikers, der erneut von Psygnosis vertrieben werden sollte und dem Spieler einige neu verbesserte Features, aber auch ein paar Defizite bringen sollte.

    Im Hauptmenü des Spiels hat sich im Großen und Ganzen nicht verändert, außer das man jetzt in einem CD Player, aus mehreren zum Teil sehr gitarrenlastigen Tracks wählen kann. Wir besitzen wie in Teil 1, die Möglichkeit Zeitrennen, Trainingsrennen, Meisterschaften oder Einzelrennen in den Disziplinen Stock Car, Wreckin Race oder Destruction Derby zu fahren. Wobei der Wreckin Modus, meiner Meinung nach, einen herben Rückschritt, im Vergleich zum Vorgänger, machte. Den Grund dafür liefere ich im späteren Verlauf des Reviews.

    Wir haben ebenfalls wieder die Wahl zwischen drei verschiedenen Fahrzeugen, deren Steuerung nicht mehr all so kontrolliert fungiert wie im Vorgänger, was daran liegt, das dem gesamten Spielgeschehen ein brachialer Geschwindigkeitsfaktor eingeflößt wurde, was auf der einen Seite einem dem Atem stocken lässt, auf der anderen Seite aber speziell Neueinsteigern, das Fahren zu einer Qual machen kann. Hier gilt es nun lang und ausgiebig zu trainieren, um die auch viel bulliger rüber kommenden Fahrzeuge, die Höchstgeschwindigkeiten bis weit über der 300 km/h Grenze erreichen, solide steuern zu können. Ja, auch dies ist eine Änderung im Vergleich zu Teil 1. Wir bekommen jetzt eine Geschwindigkeitsanzeige auf unseren Bildschirm geliefert. Die Tastenbelegung hat sich dagegen nicht verändert, mit X beschleunigen wir, Viereck betätigt weiterhin Bremse und Rückwärtsgang, und die Richtungstasten werden zum meist sehr harten Lenken genutzt.

    Außerdem besitzen wir, im Vergleich zu DD1, nur zwei verschiedene Kameraperspektiven, wobei eine aus der Kühlerhaubenfigurenperspektive besteht und zweitere unseren Wagen in der bekannten Heckansicht zeigt. Die Grafik ansonsten, wurde dabei nochmals ein wenig aufgebessert, so dass das Renngeschehen nicht mehr so Seifenkistenhaltig wirkt, wie noch im Vorgänger. Die Kameraperspektive wird dem Spieler, bei extremer Kurvenlage oder den zum Teil weit abgehoben Sprüngen der Autos, hervorragend präsentiert, so dass man jederzeit den vollen Überblick hat. Auch die einzelnen Rennstrecken wurden wieder mit tollen optischen Details versehen, so dass es bei der Grafik nur einen einzigen Kritikpunkt gibt. Und dieser besteht darin, dass uns bei spektakulären Crashs, das Auto dann immer ewig, wie in Zeitlupe, durch die Luft fliegt, Was erstens absolut unreal wirkt und zweitens, den Spielfluss absolut beeinflusst.

    Die Gegner bei DD2 haben sich im Vergleich zu Teil 1 ebenso wenig verändert, wie deren Anzahl im Teilnehmerfeld, das aus zwanzig Wagen besteht. Lediglich der Divisions Modus wurde von 5 Divisionen auf 4 verringert, mit jeweils fünf Fahrern pro Liga. Außerdem hat der Schwierigkeitsgrad enorm an Fahrt aufgenommen, speziell beim Wreckin Race. Bei dem es nun, durch die extrem hohen Geschwindigkeiten, kaum möglich ist, dem Gegner aus der Bahn zu werfen, der zudem auch noch sehr hartnäckig fährt und kaum von der eigenen Linie abweicht. Man hat lediglich nur gute Karten, wenn man einfach in die entgegen gesetzte Richtung fährt, um überhaupt jemanden zu crashen, da die Autos einfach zu schnell sind, will man sie bei normalen Rennverhalten stoppen. Dem Crash Modus wurden zwar mehr Punkteverteilungen wie zb, Punkte für das Überschlagen anderer Autos, hinzugefügt, trotzdem kann er mit dem grandiosen Fahrspaß von Teil 1 nicht mithalten. Deswegen reizt Destruction Derby 2 auch eher im Stock Car Modus, der zwar auch extrem schwer sich präsentiert, aber mit viel Übung dem wahren Rennfahrer auf Dauer, viel Freude bereiten dürfte. Neben Stock Car und Wreckin Race, bekommen wir auch wieder eine Destruction Derby Meisterschaft, die allerdings diesmal sich in vier verschiedenen Arenen wieder findet und bei der es erneut wieder darum geht, alle anderen Wagen auf einem großen, runden, asphaltierten Platz zu crashen und zu Schrott zu fahren. Eine Arena wird uns dabei am Anfang zur Verfügung gestellt, drei weitere können wir, durch erfolgreiches Abschließen, frei schalten. Ebenso verhält es sich mit den Rennpisten, von denen uns zum Anfang insgesamt vier zur Verfügung stehen und wir ebenfalls drei weitere frei spielen können. Das sollte auf alle Fälle Anreiz genug sein, sich in den Meisterschaften nach oben zu quälen, um die wirklich toll ausgebauten Strecken, alle sehen und fahren zu dürfen. So wurden in vielen Strecken, Hügel eingebaut, die uns extrem weit springen lassen. Gebe zu, ein wenig weg von der Realität, aber dem Fahrspaß stört dies nicht.
    Ein weiteres neues Feature, ist der Reparaturservice, der uns pro Rennen einmal erlaubt in die Boxengasse zu fahren, um lädierte Schäden reparieren zu lassen.

    Der Sound wurde dem aggressiven Fahrgefühl perfekt angepasst, so klingen die Motoren der Wagen jetzt noch aufbrausender und auch der Kommentartor wurde von einer eher lässig cool wirkenden Stimme, in eine begeisterungsfähige, emotional packende umgewandelt. Die musikalischen Klänge bestehen, wie bereit erwähnt, aus harten Gitarren und Schlagzeugrhythmen, die ebenfalls dazu beitragen, dass das Renngeschehen ordentlich angeheizt wird.

    Fazit. Destruction Derby 2 ist mit Sicherheit ein gelungener Nachfolger, auch wenn wir leider auf den tollen Wreckin Modus aus dem ersten Teil verzichten müssen. So bietet uns speziell das enorm aufgeputschte Fahrgefühl, das trotz der manchmal schwer kontrollierbaren Steuerung, die einen manchmal wahnsinnig machen kann, viel Freude an diesem Spiel, das aber trotz allen neuen Features, nicht ganz an die Klasse des ersten Teiles herankommt.

    Negative Aspekte:
    Steuerung bewegt sich auf sehr schmalen Grat, Wreckin Race Modus nicht annähernd so gut wie im Vorgänger, Renngeschehen im allgemeinen ein wenig übertrieben, bzw fernab der Realität, CPU Gegner extrem aggressiv

    Positive Aspekte:
    brachiales Renngefühl welches im Vergleich zum Vorgänger komplett geändert wurde, freispielbare Strecken und Arenen, Reparatur Feature während des Rennens, verbesserter Sound

    Infos zur Spielzeit:
    alpha_omega hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Destruction Derby 2

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: alpha_omega
    7.7
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Steuerung
    7/10
    Sound
    8/10
    Gameplay
    8/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    6.8/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Destruction Derby 2
    Destruction Derby 2
    Release
    17.10.2000

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Destruction Derby 2
Destruction Derby 2: Totalschaden im Crash Car Kolosseum, die Zweite - Leser-Test von alpha_omega
http://www.gamezone.de/Destruction-Derby-2-Spiel-21319/Lesertests/Destruction-Derby-2-Totalschaden-im-Crash-Car-Kolosseum-die-Zweite-Leser-Test-von-alpha-omega-1005684/
11.02.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2001/09/tv000011_34__120608120045.jpg
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