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  • Destruction Derby 2: You lost your hood! - Leser-Test von DaLexus

    Destruction Derby 2: You lost your hood! - Leser-Test von DaLexus GAMEPLAY
    Im zweiten Teil des Stock-Car-Racing-Games "Destruction Derby" scheint zuerst alles beim Alten geblieben zu sein. Mit eurer Rennbolide setzt ihr euch gegen 19 weitere verrückte Fahrer durch und lasst dabei das Blech gehörig krachen, denn in "DD2" geht es schon wie im Vorgänger nicht unbedingt darum, euer Auto heil durch das Rennen zu bringen, sondern Altmetall aus euren Rivalen zu machen!

    Dabei zeigt der zweite Teil einige neue Facetten. Denn wer "DD" kannte, wird sich sicher bei der ersten Runde im Nachfolger über die erhöhte Spielgeschwindigkeit wundern. Denn neuerdings sind die Stock Cars unglaublich schnell und wirken weniger spielzeughaft als im Vorgänger. Man kriegt sogar zeitweise das Gefühl, es eher mit einem Nascar-Spiel zu tun zu haben.
    Mit eurem deutlich größer und martialischer wirkenden Gefährt prescht ihr mit bis zu 200 Stundenkilometern durch Steilkurven, macht an Schanzen riesige Sprünge und keilt euch auch viel intensiver mit den gegnerischen Fahrern. Die sieben Strecken bieten um einiges mehr Action und Abwechslung als im Vorgänger. So fahrt ihr bei unterschiedlichen Tag- und Nachtzeiten, kämpft euch durch Engpässe und Tunnel und habt sogar mit den kleinen Makeln des Asphalts zu tun. Auf Sand und Gras kommt ihr ins Rutschen, während euch sogar kleine Hügel bei hoher Geschwindigkeit in die Luft schleudern können.

    Und dies ist wohl auch eine der besonderen Neuerungen. Im Vorgänger waren die Wagen noch wie am Boden festgenagelt. Jetzt ist es euch sogar erlaubt, eure Rivalen sogar auf die Seite oder aufs Dach werfen. Euch kann das natürlich auch passieren, nach einer kurzen Zeitverzögerung werdet ihr jedoch wieder auf die Räder gestellt. Wieder gibt es ein Fahrzeug-Schadensmodell, das sich auf euer Fahrverhalten auswirkt. Wird z.B. die Seite eures Gefährts zu stark in Mitleidenschaft gezogen, tendiert es in die jeweilige Richtung. Neuerdings könnt ihr auch Räder verlieren und so wirkliche Probleme beim Lenken bekommen. Das schematische Auto-Icon am rechten unteren Bildrand ist jetzt aber um vier Schadensbereiche ärmer, was aber nicht negativ auffällt, da diese schon im ersten Teil eher überflüssig waren. Eine neue interessante Möglichkeit ist übrigens, dass ihr einmal pro Rennen auf Eigeninitiative in die Box fahren könnt. Dort habt ihr etwa fünf Sekunden Zeit, die jeweils beschädigten Teile eures Wagens anzuwählen und mit mehrfachem Drücken der X-Taste zu reparieren.

    Zur Verfügung stehen euch lediglich drei Autos, die sich bis auf die Lackierung zwar ähneln, aber unterschiedliche Beschleunigungs-, Höchstgeschwindigkeits- und Gripwerte aufweisen. Der "Rookie" ist am einfachsten zu steuern, aber recht langsam. Der "Pro" hat dagegen die größte Power unter der Haube, die Steuerung ist aber anspruchsvoll. Der "Amateur" ist demzufolge ein Zwischending.
    Das Spiel bietet drei Modi: Im "Stock Car Race" müsst ihr üblicherweise den ersten Platz belegen. Zudem gibt es mehrere Untermodi: Im "Campionship" fahrt ihr alle Strecken nacheinander, beim "Practice" spielt ihr ein Einzelrennen nach Wahl und im "Time Trial" geht es gegen die Zeit. Einen Multiplayer-Modus gibt es auch, aber dieser funktioniert wie schon im Vorgänger nur über die Verbindung zweier Konsolen.
    Was "Destruction Derby" erst zu dem macht, was es eigentlich ist, sind die beiden anderen Hauptmodi, in denen ihr euch darauf konzentriert, euren Gegnern das (Über-)Leben möglichst schwer zu machen. Im "Wreckin' Race" müsst ihr Punkte sammeln, indem ihr eure Gegner sinnvoll rammt und Unfälle provoziert. Dabei werden Manöver, bei denen ihr euch am wenigsten und dem Gegner am meisten schadet, natürlich am meisten belohnt.
    Auch der titelgebende "Destruction Derby"-Modus ist wieder mit dabei. In einer großen Arena heißt es "Alle gegen alle" - und ihr seid mittendrin! Wirklich schlimm wird es aber in der "Alle gegen einen"-Variante, dem "Total Destruction". Hier haben es nämlich sämtliche 19 Rivalen auf euch alleine abgesehen und ihr müsst so lange überleben wie nur möglich. Dabei empfiehlt es sich, die meiste Zeit im Kreis zu fahren. Und Achtung: Schon eine einzige Unachtsamkeit kann dazu führen, dass plötzlich eine riesige Welle, bestehend aus wahnsinnig gewordenen rollenden Blechhaufen, auf euch einprasselt und ihr innerhalb weniger Sekunden ausser Gefecht seid.
    Erfreulich ist hier, dass es vier unterschiedliche Arenen zur Auswahl gibt, wobei es im Vorgänger nur eine, "The Bowl" gab. Die Arenen unterscheiden sich zwar nicht im Detail, aber in der grundlegenden Idee: Im Zentrum von "The Arena" befindet sich ein Hügel, den ihr als Schanze verwenden könnt, während die gefürchtete "Death Bowl" eine tückische Grube enthält - jedes Fahrzeug, das hinein gestoßen wird, ist aus dem Spiel.

  • Destruction Derby 2
    Destruction Derby 2
    Release
    17.10.2000
    Leserwertung
     
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27.10.2008
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