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  • Deus Ex: Invisible War - Klonkämpfer(in) - Leser-Test von sinfortuna

    Deus Ex: Invisible War - Klonkämpfer(in) - Leser-Test von sinfortuna Das nicht zuletzt durch Tomb Raider berühmt gewordene Entwicklerteam Eidos brachte im Jahr 2004 ein bemerkenswertes Game auf den Markt, welches ich am Ehesten dem Bereich der Actionadventure zuordnen würde, der Name: "Deus Ex Invisible War". Besonders viele Ähnlichkeiten zu den Abenteuern von Miss Lara Croft weist dieses doch sehr stark aufs kompromisslose Ballern ausgelegte Science-Fiction-Spektakel jedoch nicht, bis eben auf die Tatsache, dass es dem gleichen Genre zuzuordnen ist. Außerdem lässt sich darum streiten, ob man diesen Titel nicht auch als reines Actiongame oder gar Egoshooter bezeichnen kann, eine tiefergehende Erörterung erspare ich mir (und Euch) aber jetzt besser. Fakt ist: wir haben es mit einem Soloabenteuer zu tun und es geht wahrlich nicht hat ganz unbrutal zu. Erstgenanntes ist bedauerlich - fördert es doch nicht unbedingt die Langlebigkeit dieses Spiels - und Zweitgenanntes wird die Einen sehr erfreuen, die Anderen hingegen abschrecken. Fans von Ballerspielen dürften den nicht gerade geringen Grad an Brutalität begrüßen, schätze ich. Wie dem auch sei: wir haben es mit einem packenden und insgesamt auch überdurchschnittlichen X-Box-Titel zu tun, doch bei genauerer Betrachtung entdeckt man doch den ein oder anderen Patzer, welche in der Summe dafür sorgen, dieses Game schließlich nicht als Hit zu bezeichnen. Im Fall von "Invisible War" handelt es sich jedenfalls um die Fortsetzung des sehr erfolgreichen "Deus Ex", die Erwartungshaltung war im Vorfeld dementsprechend hoch.

    Die Handlung knüpft zwar nicht nahtlos an das Ende des Vorgängers an, jedoch machen wir nur einen kleinen Zeitsprung um zwanzig Jahre und befinden uns zu Beginn des Abenteuers mittendrin in einem düster wirkenden Endzeitszenario. In Chicago ist die Hölle los oder um genauer zu sein ist die Lage verheerend: große Teile der Stadt wurden zerstört, die Ursache dafür liegt in unzähligen Terroranschlägen, welche schließlich apokalyptische Zustände hervorgerufen haben. Es muss demzufolge dringend etwas geschehen, so dass es quasi auf der Hand liegt, dass ein Held dringend her muss: Alex Denton ist (erneut) gefragt. Zur Erklärung sei gesagt, dass diese Hauptfigur sowohl männlich als auch weiblich sein darf, denn bei dieser handelt es sich um das Ergebnis eines sehr gelungenen Forschungsprojektes, somit frisch aus dem Labor sozusagen. Es ist uns überlassen, für welches Geschlecht und auch für was für ein Aussehen - inklusive Frisur und Hautfarbe - wir uns entscheiden, dann aber auch nichts wie los.

    Das Problem an der Sache ist, dass wir als Mr. Bzw. Mrs. Denton unter Amnesie leiden, jegliche Erinnerungen an die Vergangenheit scheinen ausgelöscht. Demzufolge laufen wir zu Beginn auch noch arg orientierungslos durch die Gegend, von einer Zielstrebigkeit keine Spur. Eines wird nur schnell deutlich: zahlreiche (dubiose) Konzerne buhlen um unsere Gunst, sind offensichtlich sehr angetan von unseren Fähigkeiten, die selbstverständlich in erster Linie im Kampfbereich anzusiedeln sind. Templer-Gruppe, Cyborg-Kult oder sonstige Sekten und Orden nicht selten fragwürdiger Gesinnung reißen sich quasi um uns. Was absolut bemerkenswert ist: einen streng linearen Spielverlauf mit von vornherein klar vorgegebenen Einsatzzielen gibt es hier nicht! Stattdessen freuen wir uns über einen großen spielerischen Freiraum, welcher uns an bestimmten Punkten vor wichtige Entscheidungen stellt: je nachdem für was wir uns letztlich entscheiden, gestaltet sich der weitere Spielverlauf. Ziemlich oft überschneiden sich nämlich die Interessen verschiedener Gruppierungen bzw. Auftraggeber, an uns allein liegt es, was wir bevorzugen. Es lässt sich beispielsweise eine Superwumme zerstören (wie von den Einen gefordert) oder aber auch diese inklusive hochbrisanter Infos entwenden (wie von Anderen gewünscht). Wie wir uns auch entscheiden: die Einen werden erzürnt, die Anderen hingegen hocherfreut sein. Zumindest das macht das Fehlen eines Multiplayerparts etwas erträglicher: ein erneutes Durchzocken mit dann anderen Entscheidungen bietet sich quasi an.

  • Deus Ex: Invisible War
    Deus Ex: Invisible War
    Publisher
    Eidos
    Developer
    Ion Storm
    Release
    05.03.2004
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Deus Ex: Invisible War
Deus Ex: Invisible War - Klonkämpfer(in) - Leser-Test von sinfortuna
http://www.gamezone.de/Deus-Ex-Invisible-War-Spiel-21333/Lesertests/Deus-Ex-Invisible-War-Klonkaempferin-Leser-Test-von-sinfortuna-1005821/
24.03.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/03/TV2004030213102700.jpg
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