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  • Devastation: Endzeitkampf - Leser-Test von DataBase

    Devastation: Endzeitkampf - Leser-Test von DataBase Devastation ist ein Team Ego Shooter auf Basis der neuesten Unreal Warfare Engine. Für gute Grafik ist also gesorgt, doch was ist mit dem Rest des Spiels. Kann es der neue Shooter mit seinem großen Bruder Unreal 2 aufnehmen?

    Story:
    Die Story ist eher Standartkost und musste schon in ähnlicher Form in vielen anderen Spielen dienen. Im Jahre 2075 haben riesige Konzerne die Regierungen wie wir sie kennen abgelöst und herrschen in einer Welt voller Chaos und Verbrechen. Eines Tages bekommt unser Protagonist Flynn mit, dass einer dieser Konzerne an einer teuflischen Erfindung arbeitet. Was bleibt da unserem Helden anderes übrig als mit seiner Untergrundbewegung die Welt von diesem Übel zu befreien.

    Grafik:
    Wie schon erwähnt basiert Devastation auf der neuesten Version der Unreal Warfare Engine welche tolle Bilder auf den heimischen Monitor zaubert. Zwar kann die Grafik nicht mit der von Unreal 2 mithalten, hebt sich aber positiv von den anderen erhältlichen Shootern ab. Die Innenräume und Häuserschluchten werden sehr detailliert dargestellt. Überall liegen zerbrochene Flaschen, stinkende Mülltonnen und allerlei Dreck in der Gegend herum. Alles sieht sehr realistisch aus und verleiht dem Spiel eine düstere Endzeitatmosphäre, welche perfekt zum Spiel passt. Schöne Partikel und Explosionseffekte runden den positiven Gesamteindruck ab.
    Leider sehen die Spielfiguren nicht so detailliert wie der Rest des Spiels aus. Ein wenig polygonarm wirken sie schon, was daran liegen mag, dass sich oft sehr viele Charaktere auf einmal auf dem Bildschirm tummeln. Leider wirken auch die Animationen abgehackt, was sich besonders in den Zwischensequenzen in Spielgrafik negativ bemerkbar macht.
    Trotz alledem spielt Devastation in der oberen Grafikliga mit.

    Sound:
    Die Akustik ist eher durchschnittlich gut gelungen. Während sich die Waffen sehr gut anhören, gibt es kaum Hintergrundgeräusche und musikalische Untermahlung. Die englische Sprachausgabe mit deutschem Untertitel hört sich ausgezeichnet an, und wirkt an keiner Stelle übertrieben oder unprofessionell.

    Gameplay:
    Die erste Neuerung, die bei Devastation auffällt, ist die Tatsache, dass der Spieler zwischen einem Arcade -und Simulationsmodus wählen kann. Während sich der Arcademodus wie ein normaler Ego Shooter spielt, ist der andere deutlich schwieriger. Flynn verträgt viel weniger Schüsse, kann während des Laufens nicht zielen und kaum Waffen mit sich tragen, da diese ihn stark verlangsamen würden. Ein weiteres Feature des Spiels sind die vom Computer gesteuerten Mitstreiter. Der Spieler kann bis zu acht Untergrundkämpfer mit auf seine Missionen nehmen und ihnen einfache Befehle wie "Folgen", "Angreifen" oder "Verteidigen" geben. Dies erfolgt über ein sehr komfortables und einfach gestaltetes Menu und stört kaum den Spielfluss. Leider ist die KI sehr schlecht und sorgt oft für Frust. Gegner reagieren manchmal überhaupt nicht auf Beschuss oder Teammitglieder befolgen ihre Befehle nur unzureichend und bleiben oft an Wänden oder Gegenständen stecken.
    Das Spielprinzip von Devastation ist sehr einfach gehalten. Anfangs kämpfen sie sich durch Horden von Gegnern und knacken Computerterminals um an Informationen zu gelangen oder um Sicherheitssysteme zu sabotieren. Selten müssen sie unter Zeitdruck bestimmte Aufgaben erfüllen wie die Rettung eines Teamkameraden. Im letzten Teil des Spiels mutiert Devastation zu einer Art Counterstrike. Flynn und seine Freunde bekommen eine Maschine in die Hände, welche Menschen wieder zum Leben erwecken kann. Ab diesem Zeitpunkt spielt der Tod keine große Rolle mehr, denn nach einigen Sekunden wird man wieder zusammengesetzt und kann seine Mission weiterführen. Leider haben die Gegner auch solche Maschinen, weshalb es gilt diese zuerst zu zerstören. Auch sollte man einige Teamkameraden für die Bewachung des eigenen Generators abstellen, denn was der Spieler kann, kann der Gegner schon lange.
    Ein Highlight ist die große Auswahl an Waffen. Fast 40 verschiedene Waffen wie Holzbalken, Maschinengewehre, Schrotflinte und Gatlingkanone stehen zur Verfügung und bieten viel Abwechslung in Schussverhalten und Schaden.
    Die Steuerung des Shooters geht leicht von der Hand und stellt den Spieler vor keine großen Probleme. Auch das Kommandomenu ist sehr schlicht gehalten und erlaubt es schnelle Befehle zu geben, wenn auch diese nicht immer befolgt werden.
    Speichern darf man zu jeder Zeit an jedem Ort, wodurch der Schwierigkeitsgrad sehr moderat ausfällt, denn nach ca. 12 Stunden hat der Freiheitskampf ein Ende gefunden.

    Fazit:
    Devastation ist ein sehr ansehnlicher Ego Shooter, der viel auf effektreiche Action legt und einige Neuerungen zu bieten hat. Leider wurden diese nur halbherzig umgesetzt und hinterlassen keinen bleibenden Eindruck. Ein wenig Feintuning wäre in diesem Fall angebracht gewesen. Auch Story und Sounduntermahlung sind langweilig, wodurch dem Spiel eine höhere Wertung verweigert wird. Wer aber auf schöne Grafik und Daueraction steht sollte sich Devastation anschauen.

    Negative Aspekte:
    dümmliche KI, schwache Story

    Positive Aspekte:
    schöne Grafik, viele Waffen

    Infos zur Spielzeit:
    DataBase hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Devastation

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: DataBase
    7.8
    Multiplayer
    -
    Grafik
    9/10
    Steuerung
    8/10
    Sound
    7/10
    Gameplay
    7/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    7.4/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Devastation
    Devastation
    Publisher
    Ascaron Entertainment GmbH (DE)
    Developer
    Digitalo Studios
    Release
    17.04.2003

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998283
Devastation
Devastation: Endzeitkampf - Leser-Test von DataBase
http://www.gamezone.de/Devastation-Spiel-21339/Lesertests/Devastation-Endzeitkampf-Leser-Test-von-DataBase-998283/
13.05.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/04/snap1770.jpg
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