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  • Devil May Cry 4 im Gamezone-Test

    Capcom bietet uns mit DMC4 nicht nur eine hübsche Grafik und eine tolle Soundkulisse, sondern auch einen supercoolen Charakter.

    Auf den ersten Blick scheint die Qualität der Devil My Cry-Reihe zu schwanken, oder war Teil 2 lediglich ein kleiner Ausrutscher? Denn während das erste Abenteuer Dante's die bekannte Serie schließlich erfolgreich begründete und auch Devil May Cry 3 größtenteils überzeugen konnte, war der zweite Ausflug höchstens ein Durchschnittsspiel. Nun ist Devil May Cry 4 für die aktuelle Konsolen Generation erschienen.

    Was ist los mit Dante?

    Devil May Cry 4 Devil May Cry 4 Die Geschichte rund um den Dämonen-Ritter Sparda, der vor 2000 Jahren die Dämonen aus der Welt verbannte, geht weiter. Doch diesmal scheint etwas nicht zu stimmen, als plötzlich Dante, der Sohn von Sparda, in eine Zeremonie zu Ehren seines Vaters reinplatzt und dort erstmal ein Blutbad anrichtet. Mit Entsetzten sieht der neue Held Nero zu, der sich auf den Weg macht Dante aufzuhalten. Zeitgleich erscheinen auch allerlei fiese Dämonengestalten, die sich über die Bürger hermachen. Im Verlauf des Spiels werdet ihr erfahren, was es mit Dante auf sich hat. Eines ist aber sicher: Nichts ist, wie es scheint. Freunde werden zu Feinden, überraschende Wendungen, man wird ständig von einer ausweglosen Situation in die nächste geschmissen. Um aber nicht zu viel zu spoilern, soll an dieser Stelle erstmal Schluss sein. Die Videosequenzen, die auch schon mal über mehrere Minuten hinweg dauern können, werden euch jedoch begeistern. Flotte Sprüche, tolle Actioneinlagen und das religiös, fanatische Grundthema wissen zu überzeugen.

    Die coole Sau Nero

    Devil May Cry 4 Devil May Cry 4 Man wollte bei Capcom mal eine andere Spielfigur in den Mittelpunkt stellen, gleichzeitig jedoch keine Experimente wagen, schließlich regt sich die Spielerwelt auch heute noch über Raiden aus Metal Gear Solid 2 auf. Nero könnte deswegen also Dante's junger Bruder sein und sein Coolness-Faktor ist ebenfalls durchaus gegeben, auch wenn er mit Dante nicht ganz mithalten kann. Der lange Mantel, das überdimensionierte Schwert und ein wuchtiger Revolver für den Fernkampf, die Ähnlichkeiten sind verblüffend. Ebenso die Tatsache, dass Dante und Nero scheinbar den gleichen Friseur besuchen, aber das nur so nebenbei. Während Dante jedoch noch zwischen seinen vier verschiedenen Kampfstilen wechseln konnte, entfällt dies bei Nero. Dafür hat der Bursche eine andere Waffe gegen die Höllenausgeburten, und zwar einen dämonischen Arm. Mit dem kann er Gegner zu sich ranholen, sie packen und wegschleudern, sowie ihn als eine Art Greifhaken benutzen. Jedoch funktioniert die Dämonen-Greifhaken-Sache nur an bestimmten Stellen, die schön hellblau aufleuchten. Fans von Dante werden dennoch auf ihre Kosten kommen, denn der bekannte Dämonen-Jäger wird im späteren Verlauf spielbar sein.

    Devil May Cry 4 Devil May Cry 4 In Verbindung mit Schwert und Revolver lassen sich mal wieder äußerst beeindruckende Kampfkombos entbrennen. Je abwechslungsreicher ihr die Feinde niedermäht, desto schneller steigt euer Kombometer. Der ist bei dem Abschluss der Aufträge von immenser Bedeutung, denn je höher euer Rang ist, desto besser fällt die Endwertung der einzelnen Mission aus und desto mehr Stolze Seelen erhaltet ihr, mal abgesehen davon, dass wenn ihr ein Monster beispielsweise in der Luft mit spektakulären Schwerthieben auseinander nehmt, dieses dann auch mehr rote Orbs fallen lässt. Während die Dämonen zu Beginn noch recht wehrlos daher kommen, werden spätere Feinde, wie stark gepanzerte Ritter und schattenhafte Geister, etwas anspruchsvoller zu besiegen sein, weswegen man sich für jeden Typ eine andere Vorgehensweise ausdenken sollte. Ein Angriff von hinten, geschicktes Ausweichen von Attacken, expliziter Gebrauch von Feuerwaffen, wer sich nicht anpasst, segnet schnell das Zeitliche.

    Devil May Cry 4 Devil May Cry 4 Aber keine Sorge vor dem Schwierigkeitsgrad, während der erfahrene Spieler die Kombos mit dem richtigen Timing ansetzten muss, können sich Anfänger auf eine Automatik freuen, welche die spektakulären Angriffe selbstständig ausführt. Ohnehin ist das Abenteuer auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad mehr oder weniger ein Zuckerschlecken und dürfte kaum jemanden vor größere Probleme stellen, also kein Vergleich zu Devil May Cry 3, zumal diesmal auch an Checkpoints während der Level, die durchschnittlich 10-20 Minuten dauern, gedacht wurde. Dennoch hat sich Capcom auch etwas für Veteranen ausgedacht, denn wer die höheren Schwierigkeitsmodi schaffen will, muss ein wahrer DMC-Profi sein. Dennoch wird das Spiel auf der untersten Stufe durchaus zur kleinen Herausforderung, wenn sich denn einer der beeindruckenden Bossgegner meldet. Diese sehen nicht nur spektakulär aus, auch die Suche nach einer geeigneten Schwachstelle ist für den Sieg erforderlich. Frustig wird es dabei eigentlich kaum, da man schnell lernt, wie der Brocken zu schaffen ist. Wer die Vorgänger kennt, weiß, dass sich Capcom gerade hier bei dem Charakterdesign alle Mühe gegeben hat. Um die Vorfreude nicht zu schmälern, will ich an dieser Stelle eigentlich keine Beispiele für Bossgegner geben, einfach überraschen lassen.

    Wenn mal nicht gekämpft wird

    Devil May Cry 4 Devil May Cry 4 Abseits der zünftigen Hack & Slay-Action bietet Devil May Cry 4 das eine oder andere Rätsel. Einige sind recht einfallsreich, andere der übliche Standard, doch lockern sie dennoch das Geschehen angenehm auf. Geschicklichkeitseinlagen sind ebenfalls vorhanden: Mit zunehmender Dauer erhält Nero immer mehr Fähigkeiten. So ist es ihm irgendwann möglich die Zeit zu verlangsamen, um an Laserschranken vorbeizukommen, während eine andere Kraft es dem Helden erlaubt bestimmte Felder als eine Art Trampolin zu benutzen. Etwas nervig sind jedoch einige Passagen mit den Klingenkreiseln, mit denen man gewisse Siegel aufbrechen muss. Leider sind die Siegel oft recht weiten entfernt, weswegen man die Kreisel mühsam durch Schläge von Punkt A nach B kloppen muss. Manchmal bekommt man das Gefühl, dass Capcom das Spiel etwas zu künstlich und unnötig ziehen wollte.

    Devil May Cry 4 Devil May Cry 4 Ein Großteil des Spiels ist recht linear. So bewegt ihr euch durch Schlauchlevel und kämpft euch den Weg dabei frei. Ein Teil findet jedoch in einem Schloss statt und hier erinnert das Spieldesign unter anderem an den ersten Teil der Reihe, da die diversen Räume erst nach und nach mit den wachsenden Fähigkeiten des Helden begehbar werden. Grundsätzlich sind die Areale auch recht abwechslungsreich. Leider werdet ihr die einzelnen Ortschaft zu oft ein zweites oder gar drittes mal besuchen müssen. Darüber hinweg täuscht die saubere Steuerung, die eigentlich kaum Wünsche offen lässt. Kombos lassen sich spielend anbringen, während man Feinde auf Wunsch auch aufschalten kann. So geht kaum ein Schwerthieb daneben. Etwas nervig ist die Kamera. Zwar kann man diese nun auch mit dem rechten Analog-Stick selbst justieren, an vielen Stellen müsst ihr jedoch traditionsgemäß auf einen starren Blickwinkel zurückgreifen und so geht das eine oder andere mal die Übersicht verloren, da Gegner oft nicht mehr zu sehen sind. Zudem hätten einige Sprungpassagen nicht so hackelig ausfallen müssen.

  • Devil May Cry 4
    Devil May Cry 4
    Publisher
    Capcom
    Release
    08.02.2008

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Devil May Cry 4
Devil May Cry 4 im Gamezone-Test
Capcom bietet uns mit DMC4 nicht nur eine hübsche Grafik und eine tolle Soundkulisse, sondern auch einen supercoolen Charakter.
http://www.gamezone.de/Devil-May-Cry-4-Spiel-21354/Tests/Devil-May-Cry-4-im-Gamezone-Test-991653/
11.02.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/02/Devil_May_Cry_4-PS3_Xbox_360Screenshots7668capture0151-00000_120531150221.jpg
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