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  • Devil May Cry: Von Dämonenkriegern und...... - Leser-Test von feuergolem

    Devil May Cry: Von Dämonenkriegern und...... - Leser-Test von feuergolem An wen könnte sich eine bildhübsche junge Dame wenden, wenn es darum geht, einen fiesen Teufel zu vernichten und nebenbei auch noch sein Anwesen auszumisten, in dem dieser anderen Kreaturen Unterschlupf gewährt? Die Ghostbusters? Der Exorzist? Deutlich cooler als die oben genannten Filmcharaktere nimmt sich Capcoms Dante der ungewöhnlichen Aufgabe an und tritt in Devil May Cry dem Leibhaftigen persönlich gegenüber.

    Schon seine Vorfahren hatten es mit Dämonen zu tun, wenn auch etwas anders als es bei Dante der Fall ist. Der Vater des Helden mit den weißen Haaren war selbst Dämon - Sparda mit Namen -, der dem Bösen jedoch den Rücken zugewandt und sich auf die Seite der Menschen gestellt hat. Somit haben bestimmte Gene auch den Weg in Dantes Körper gefunden und ihn zu einem Halbdämonen gemacht.
    Wer in seinen heimischen Gefilden Capcoms Resident Evil-Reihe sein Eigen nennen kann, dem wird zunächst die deutlich verbesserte Steuerung im aktuellen Capcom-Adventure auffallen. Dante bewegt sich nun deutlich agiler als Claire Redfield in die vom linken Analogstick vorgegebene Richtung und hat es nicht mehr nötig, sich mühsam um die eigene Achse drehen zu müssen.

    Je nach gedrücktem Button auf dem Pad, hält Dante ein durchaus respekteinflößendes Schießeisen an den Kopf des Widersachers, oder trennt diesen, ohne lange zu überlegen, einfach vom restlichen Gerippe ab. In Kombination mit dem Schwert des Helden sind so eindrucksvolle Actionszenen im Stile bekannter Kinostreifen möglich. So hat man zum Beispiel die Möglichkeit, einen Gegner mit drei eindrucksvollen Schwerthieben in die Lüfte zu heben und dann unter Kugelhagel wieder runter zu holen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Im weiteren Spielverlauf lässt sich das Inventar durch Accessoirs wie Schrotgewehr, Strahlenpistole oder Granatenwerfer erweitern. Als ob Durchschlags-, Feuerkraft und Geschick noch nicht ausreichen würden, kann sich Dante kurzfristig in einen angsteinflößenden Dämonen verwandeln und den Gegnern mit mächtigen gewitterartigen Attacken den Garaus machen.
    Wo sich anfangs die Gegner noch recht uninteressiert zeigen und teilweise reglos von der Decke hängen, versuchen sie, nachdem man den ersten Schlüssel an sich genommen hat, alles um Dante in das ewige Feuer der Hölle zu befördern. Um diesen Kreaturen Einhalt bieten zu können, ist einiges an Beherrschung gefragt, denn mit einer erstaunlichen Intelligenz und gefährlichen Kampftechniken ausgestattet, sind die Gegner zum Teil harte Nüsse, die man ohne nachzudenken nicht so leicht knacken kann.

    Außer den normalen Widersachern stößt man nach bestimmten Spielabschnitten auf die obligatorischen Endgegner. Diese sind nicht nur wunderbar gestaltet und animiert, sondern fordern wirklich das letzte Können des Spielers. Dabei hat jeder der Hauptwidersacher seine eigene Schwachstelle, die es zu finden gilt, um nach dem Kampf als Sieger hervorzugehen.
    Ganz gleich jedoch, mit wieviel Vorfreude man sich auf actionreiche Dämonenjagd begeben möchte, stehen gerade zu Anfang Sammelaufgaben im Vordergrund. Denn in einer riesigen Eingangshalle gilt es, funkelnde Steine zu finden, mit deren Hilfe eine durch übernatürliche Kräfte versiegelte Tür geöffnet werden muss. Ebenfalls empfiehlt es sich, auf dem Feldzug durch das Anwesen verschiedenfarbige Orbs zu sammeln, von denen es vier Stück im Spiel gibt. Grüne sind dafür zuständig, die angeschlagene Energie wieder aufzufrischen, gelbe Orbs geben ein Extraleben und die bläulich schimmernden Kugeln liefern die Energie, um Dante in einen mächtigen Dämonen zu verwandeln. Des weiteren stößt man auch auf rot gefärbte Orbs, die sich am besten als Währung des Spiels bezeichnen lassen. Hiermit ist es möglich, an sogenannten Zeit-Statuen neue Kampftechniken oder hilfreiche Gegenstände zu erwerben.
    Leider kommt bei Capcoms Abenteuer die Knobelei erheblich zu kurz. Zwar muss man manchmal Puzzles lösen und nach bestimmten Gegenständen Ausschau halten, doch gestaltet sich dieses Unterfangen um einiges zu einfach, da Dante automatische alle Gegenstände einsetzt. Vorraussetzung ist natürlich, dass es sich im Inventar befindet. Somit sind also auch die allerletzten Grübelaufgaben ein Klacks.

    Grafisch überzeugt Devil May Cry beinah uneingeschränkt: sehr hoch aufgelöste Welten mit genial abwechslungsreichen Bauwerken. Ob eine malerische Kirche oder eine düstere Ruine, alle Kulissen machen einen sehr atmosphärischen Eindruck und tragen zum Gesamttenor des Spiels bei. Sehr lobenswert ist, dass Devil May Cry trotz dieser Grafikpracht weder ins Stocken gerät noch mit langen Ladezeiten plagt. Kompliment an Capcom!
    Leider gibt es auch an einem Game wie Devil May Cry etwas auszusetzen. Sehr schade ist, dass lediglich eine englische Synchronisation vorliegt und der Spieler entweder der englischen Sprache mächtig sein muss oder gezwungen ist, sich auf die Untertitel zu konzentrieren.

    Weitere Mali gibt es beim Schwierigkeitsgrad zu verbuchen, welcher einfach zu unausgewogen ist. Während man auf Normal oft vor unbezwingbaren Gegnern steht, klappert man auf Easy mal eben das Szenario ab. Ein dicker Abzug kommt zudem noch durch die PAL-Anpassung hinzu. PAL-Balken oben und unten, begleitet von einem verlangsamten Spielfluss, der besonders bei Endgegnerkämpfen ins Gewicht fällt, sind einfach nicht mehr akzeptabel.

    Negative Aspekte:
    unausgewogene Schwierigkeitsgrade, Pal-Balken

    Positive Aspekte:
    unglaublich schöne Grafiken

    Infos zur Spielzeit:
    feuergolem hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Devil May Cry

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: feuergolem
    9.0
    Multiplayer
    -
    Grafik
    10/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    9/10
    Gameplay
    8/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    8.8/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Devil May Cry
    Devil May Cry
    Release
    12.12.2001

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Devil May Cry
Devil May Cry: Von Dämonenkriegern und...... - Leser-Test von feuergolem
http://www.gamezone.de/Devil-May-Cry-Spiel-21350/Lesertests/Devil-May-Cry-Von-Daemonenkriegern-und-Leser-Test-von-feuergolem-999476/
22.02.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2001/10/g_pic6_9_.jpg
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