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  • Diablo 2: suchterzeugende Fortsetzung - Leser-Test von Helios23

    Wer kennt nicht die modernen Legende "Diablo"? In einer Zeit als Rollenspiele schon längst totgesagt waren traute sich ein Spiel eben dieser Gattung auf den Markt. Das actiongeladenen Spiel wurde ein Riesenerfolg, das bald darauf erscheinende Addon "Hellfire" verkaufte sich ebenfalls sehr gut.

    Diablo 2: suchterzeugende Fortsetzung - Leser-Test von Helios23 Quelle: Blizzard Oft kopiert, aber nie geschlagen erschien nun der zweite Teil des Kultspiels zwar schon vor etwas längerer Zeit, ist allerdings immer noch ein echter Knaller. "Diablo 2" setzt die Story des ersten Teils fort, der damalige Held ist nur noch ein Schatten seiner selbst und der Macht des Seelensteins Diablos erlegen. Somit regt sich wieder das Böse in der Welt, dunkle Kreaturen ziehen durchs Land und zerstören alles in ihrem Weg. Sogar der als vernichtet geglaubte Diablo selbst ersteht wieder auf, besessen von dem Gedanken seine Brüder herbeizurufen. In diesen dunklen zeiten wird ( wie üblich ) ein mutiger Held gebraucht, der die Höllenkreaturen wieder dorthin zurückschickt wo sie hergekomen sind. Doch bevor Sie Diablo zeigen können wo der Hammer hängt müssen sie sich erst einmal für eine der fünf Charakterklassen entscheiden. Ziemlich einfach zu beherrschen ist der Barbar. Der Muskelprotz ist für schwere Axte und Rüstungen geradezu wie geschaffen, seine magischen Fertigkeiten belaufen sich auf Kampfschreie, Sprung- und Wirbelattacken. Außerdem kann er mit zwei Zweihändigen Waffen gleichzeitig angreifen. Der Paladin ist ein geheiligter Krieger, der genau wie der Barbar eher nahkampforientiert ist. Der Clou sind die Auren die der Paladin einsetzen kann: die Dornenaura fügt beispielsweise jedem Gegner in Reichweite Schaden zu. Eine andere Aura entzieht den toten Körpern besiegter Feinde automatisch Mana und Lebensenergie.
    Die Dritte im Bunde der Nahkämpfer ist die Amazone. Ihre Lieblinswaffen sind Speere und Bögen, allerdings sollte man sich für eine dieser Waffengattungen entscheiden, den sonst kann man nie die stärksten Fertigkeiten nutzen. Die Amazone benutzt eher passive Zauber, welche z. B. den angerichteten Schaden erhöhen.
    Eine sehr beliebte Charakterin ist die Zauberin, eine magisch extrem versierte Person. Zwar schwächelt sie bei der Lebensenergie und Nahkampfschaden, macht dies allerdings durch ihre Massenvernichtungszauber wieder mehr als wett. Vor allem die Feuerwand ist äußerst nützlich, ihr fallen die Gegner reihenweise zum Opfer. Die Zauberinn kann auch verschiedenste Zauber erlernen, nähmlich aus den Fachgebieten Feuer, Eis und Blitz. Empfehlenswert ist es immer, sich auf eines der Gebiete zu spezialisieren, um dort richtig stark zu werden.
    Der Letzte ist der Totenbeschwörer, ein Meister der dunklen Künste, der sich die Toten zunutze machen kann. Zu den Fertigkeiten des Totenbeschwörers zählen unter anderem Skelette erwecken, Golem herbeirufen, Krähen herbeirufen und noch einige Flüche um die Gegner zu schwächen.
    Um ein Skelett zu beschwören muss die Leiche eines Gegners in der Nähe liegen, was allerdings bei der örtlichen Monsterbelegung kein großes Problem darstellt.
    Der Aspekt der Charakterentwicklung ist einfach: Für ein getötetes Monster gibt es Erfahrungspunkte, hat man eine bestimmte Anzahl an Erfahrungspunkten gesammelt, steigt man einen Level auf.
    Pro Levelaufstieg darf man eine Fertigkeit (Zauber u. ä. ) steigern, sowie auf Werte wie Stärke, Mana und Geschicklichkeit insgesamt 5 Punkte verteilen. Allerdings sind einige Zauber erst ab einem bestimmten Level verfügbar, vorher muss man sich mit den anderen Sprüchen zufriedengeben.
    Das Spielprinzip ist äußerst simpel, Sie laufen in der Gegend und diversen Dungeons herum, erfüllen kleine Aufträge und töten Monster. Und zwar ziemlich viele Monster. Dazwischen sollten sie nicht vergessen, die ganzen Schätze zusammenzuraffen, die so ein Monster nun mal mit sich herumträgt. Die Aufträge sind simpel, meistens dreht es sich darum einen bestimmten Gegenstand zu bergen,
    oder.. .. . Spannung! .. .. alle Monster zu töten. Was sich jetzt ziemlich öde anhört ist in Wirklichkeit erschreckend suchtgefährdend, da sich im Grunde alle Gegenstände voneinander unterscheiden und man somit immer damit bschäftigt ist, ein noch besseres Schwert zu finden. Außerdem machen die Kämpfe trotz geringer Herausforderung enormen Spaß. etwas mehr Anspruch hätte es dann aber schon sein können. Ein einfallsreicher Gegenstand ist der Horadrim-Würfel, mit dessen hilfe sich aus den verschiedensten "Zutaten" z. B. neue Tränke und Gegenstände produzieren lassen. Das gesamte Spiel ist in vier Akte unterteilt, die mit tollen Videos verbunden sind. Spielziel ist es wie üblich Diablo und Konsorten abzuschlachten, bei durchführung des Plans kommen sie durch vier sehr unterschiedliche Landschaften wie z. B eine Wüste und den Vorhof der Hölle selbst. Alle diese (manchmal etwas eintönigen) Landschaften sind zufallsgeneriert, was den Wiederspielwert erhöht. Die Speicherfunktion ist äußerst schlecht, man kann nur speichern wenn man das Spiel auch verlässt, nach dem speichern sind allerdings alle Gegner wieder da. Das ist zwar nützlich wenn man die Erfahrung hochtreiben will, nervt allerdings auch.
    Grafisch ist "Diablo 2" nicht mehr auf der Höhe der Zeit, die Hintergründe sind zwar sauber gemacht, wiederholen sich aber des öfteren. Die Zaubereffekte sind allesamt recht farbenfroh und schön anzusehen. Noch zu bemängeln wäre die mit 640*400 Pixeln zu niedrige Auflösung, die keine anderen Einstellungen zuläßt.
    Ein weiterer Kaufgrund ist der geniale Multiplayermodus von "Diablo 2": Gemeinsam mit anderen Mitstreitern kann man entweder über LAN oder im Internet per kostenlosem Battlenet spielen. In der Gemeinschaft macht die Jagd auf Diablo und seltene Gegenstände besonders viel Spaß, den man kann sich mit anderen willigen Kämpfern in einer Party zusammen schließen. Die gewonnene Erfahrung wird unter den Gruppenmitgliedern aufgeteilt, und damit das Spiel nicht zu leicht wird steigt die Stärke der Monster mit jedem Mitspieler der sich in die laufende "Diablo"-Partie einklinkt.
    Die Soundkulisse ist durchwachsen, zwar melden sich die NPCs mit Sprachausgabe zu Wort, Monster machen allerdings nur undefinierbare Geräusche und der "Hmmmpmfh"-Laut der Spielfigut beim zuschlagen nervt streckenweise schon. Die Musikuntermalung ist ziemlich stimmig, die Hintergrundmusik ist läßt zwar Abwechslung vermissen, drängt sich jedoch nie in den Vordergrund und stört somit nicht.
    Fazit: Ein tolles, suchterzeugendes Spiel, das trotz geringer Mängel in jede Spielesammlung gehört.

    Negative Aspekte:
    eintönige Hintergründe

    Positive Aspekte:
    Langzeitmotivation

    Infos zur Spielzeit:
    Helios23 hat sich 100+ Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Diablo 2

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Helios23
    7.2
    Multiplayer
    -
    Grafik
    6/10
    Steuerung
    8/10
    Sound
    6/10
    Gameplay
    9/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Diablo 2
    Diablo 2
    Publisher
    Vivendi
    Developer
    Blizzard
    Release
    17.05.2001

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Diablo 2
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http://www.gamezone.de/Diablo-2-Spiel-21365/Lesertests/Diablo-2-suchterzeugende-Fortsetzung-Leser-Test-von-Helios23-1011357/
26.06.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2001/11/6740d2exp226.jpg
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