Gamezone - Die Community von Spielern für Spieler!

Diablo 3 (PC)

Release:
15.05.2012
Genre:
Rollenspiel
Publisher:
Activision Blizzard

Diablo 3: Junge aus Taiwan stirbt nach über 40 Stunden Dauerzocken ohne Essen und Trinken

18.07.2012 13:58 Uhr
|
Neu
|
Ein Diablo-3-Spieler aus Taiwan verstarb infolge einer ununterbrochenen 40-stündigen Dauerzock-Session in einem Onlinecafe. Nachdem der 18-jährige Diablo-3-Fan "Chuang" fast zwei Tage am Stück gespielt hat, stand er auf und kollabierte. Später im Krankenhaus verstarb der junge Mann.

In Taiwan verstarb ein Diablo-Fan nach einer 40-stündigen Dauerzock-Session. In Taiwan verstarb ein Diablo-Fan nach einer 40-stündigen Dauerzock-Session. [Quelle: Siehe Bildergalerie] Diablo 3 zieht anscheinend nicht nur enttäuschte Fans an, es gibt auch noch Hardcore-Fans. So einer erlag in Taiwan nun aber seinem Hobby. Der 18-jährige Diablo-Fan Chuang ist laut Informationen des Online-Magazins computerandvideogames.com nach einer fast zweitägigen Dauerzock-Session gestorben. Offiziellen Angaben zufolge hat sich Chuang vergangenen Freitag einen Raum in einem Onlinecafe gemietet. In Asien finden Online-Spiele nämlich häufig in solchen Internet-Cafes und nur selten zu Hause statt. Bis Sonntag spielte Chuang pausenlos knapp 40 Stunden durch, ohne etwas zu essen oder zu trinken. Auch geschlafen ha der Mann nicht. Erst als ein Angestellter des Cafes den Raum am Sonntag betrat, verließ Chuang seinen angemieteten Rechner.

Doch nach wenigen Schritten im Raum kollabierte der Junge und wurde ins Krankenhaus gebracht. Dort verstarb er jedoch kurz darauf. Die Todesursache ist aktuell noch nicht bekannt, bei ähnlichen Fällen ist aber oft ein tödliches Blutgerinnsel, das beim Aufstehen Richtung Herz und Lunge schießt, oder ein akuter Kreislaufkollaps der Grund für den Tod. Blizzard äußert sich wie folgt zu dem Vorfall: "Wir sind traurig, eine solche Nachricht zu erfahren – unsere Gedanken sind während dieser schwierigen Zeit bei der Familie und den Freunden. Wir fühlen uns außerdem nicht in der Lage, aufgrund der wenigen Informationen zu den Umständen einen Kommentar abzugeben." Im Blizzard-Statement heißt es außerdem weiter, dass "jeder" beziehungsweise "die Eltern oder Schutzbefohlenen eines jeden" die "Spielgewohnheiten überprüfen sollen" - schließlich sei "das tägliche Leben wichtiger als jegliche Form der Unterhaltung".

Quelle: computerandvideogames.com

Redakteur
Moderation
18.07.2012 13:58 Uhr
Jetzt ist eure Meinung gefragt: Hier könnt ihr euren Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.
Dein Kommentar