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  • Diablo: Tief in den Katakomben... - Leser-Test von X-Warrior

    Das Action-Rollenspiel Diablo entführt uns in das beschauliche Dorf Tristram, unter dem, versteckt in den Katakomben der alten Kirche, mächtige Monster und Dämonen ihr Unwesen treiben und Angst und Schrecken unter der ansässigen Bevölkerung verbreiten.

    Nun ist es natürlich am Spieler dem Treiben des Höllenfürsten Diablo Einhalt zu gebieten. Dazu steht dem Spieler die Wahl zwischen drei verschiedenen Charakteren zur Verfügung, deren Fähigkeiten sich in bester Rollenspiel-Manier natürlich stark voneinander unterscheiden und, die, somit auch eine jeweils andere Spielweise erfordern.

    1.Der Krieger, welcher sich auf den Nahkampf spezialisiert hat und sich auf seine physische Kraft verlässt. Zwar ist er, wie jeder andere Charakter auch in der Lage magische Gegenstände zu tragen, doch selbst kennt er sich nur ungenügend mit Magie aus um sie selbst anwenden zu können. Weshalb er sich am liebsten mit Schwertern oder Kampfäxten, versteckt hinter einer dicken Panzerrüstung, zur Wehr setzt.
    2.Die Jägerin, die sich bestens auf das Benutzen von Pfeil und Bogen versteht und sich daher gern als Fernkämpferin betätigt. Allerdings ist sie auch im Nahkampf zu gebrauchen und versteht sich außerdem auf den Einsatz einiger Zaubersprüche.
    3.Der Zauberer, der die geringste Lebensenergie von allen Charakteren besitzt, sich dafür aber vortrefflich mit Magie und Zauberei auskennt. Entweder fegt er mit seiner Offensiv-Magie den Bildschirm von seinen Widersachern leer oder er ruft einen Schild herbei, der Treffer absorbiert, um so sein Leben zu schützen.

    Um dem Treiben Diablos und seinen Schergen ein Ende zu bereiten zieht es den Spieler natürlich eher früh als spät in die unterirdischen und zufällig generierten Dungeons. Dort wollen nun hunderte von Monstren ausgeschaltet, seltene Ausrüstungsgegenstände gefunden und auch die ein oder andere Quest erfüllt werden.

    Man betrachtet das Spielgeschehen dabei auf einer isometrischen Perspektive von schräg oben, wobei man seinen Charakter per einfachen Mausklick an eine bestimmte Stelle innerhalb der Spielwelt schicken kann. Entdeckt man währenddessen einen der unzähligen Gegner, kommt es natürlich zum Kampf. Das Kampfsystem läuft dabei in bekannter Hack & Slay-Echtzeit-Manier ab und bietet keinen separaten Kampfbildschirm oder irgendeine Ankündigung, falls sich ein Gegner daran macht den Spieler zu attackieren. Durch einen weiteren Mausklick auf den Gegner, führt die Spielfigur einen Angriff, mit der zuvor ausgerüsteten Bewaffnung, durch. Zusätzlich zu diesem Standardangriff lässt sich, in einem überschaubaren Menü, auch ein bestimmter Zauberspruch bereitlegen, der dann mittels Druck auf die rechte Maustaste ausgelöst werden kann.

    Natürlich lassen einige der besiegten Gegner den ein oder anderen nützlichen Gegenstand zurück, wie beispielsweise Heiltränke oder Waffen. Die Heiltränke lassen sich dabei bequem vom Inventar auf eine Hot-Key liste legen, die am unteren Bildschirmrand dargestellt wird. Durch einfachen Druck auf eine Zahl zwischen 1-9 wird der ausgewählte Trank dann auch schon eingesetzt. Einige der Waffen und Rüstungsgegenstände, die man während den Streifzügen durch den Dungeon findet müssen vor ihrer Verwendung identifiziert werden. Dies betrifft Gegenstände mit magischen Fähigkeiten, die entweder die Charaktereigenschaften verändern oder andere Eigenschaften haben um beispielsweise einen Gegner bei einem Treffer zurückzustoßen. Nicht identifizierte Gegenstände lassen sich dabei zwar anlegen, haben bis zu ihrer Identifizierung aber noch keine magischen oder Statuswerte verändernden Eigenschaften an sich.

    Ausgangspunkt aller Abenteuer und Entdeckungstouren in den unterirdischen Katakomben, ist eben dieses kleine Dorf, Tristram. Welches man regelmäßig aufsucht, um sich mit frischen Ausrüstungsgegenständen einzudecken: Bei Griswold, dem Schmied lassen sich Rüstungen und Waffen kaufen oder reparieren. Bei Cain, dem Dorfältesten, lassen sich gefundene Gegenstände identifizieren. Pepin, der Heiler, der Euch auf Wunsch die Lebensenergie wieder voll herstellt und bei dem sich diverse Heiltränke erstehen lassen, während der junge Wirt den ein oder anderen seltenen Gegenstand für Euch parat hält.

    Grafisch präsentiert sich Diablo, wie bereits erwähnt, in einer klassischen 2D-Ansicht von schräg oben. Dennoch macht die recht düstere Darstellung des Spielgeschehens auch heute noch einen guten Eindruck und vermittelt eine gute Atmosphäre: Viele verschiedene, gut animierte Monster, die sich mit netten Effekten abwechseln, die durch den Einssatz von magischen Fähigkeiten ausgelöst werden. Lediglich die Animationen des eigentlichen Spielcharakters sind nicht ganz so gut ausgefallen, da dessen Bewegungen sehr steif wirken. Leider kann die Darstellung des Dungeon nicht ganz mit der, der Charaktere mithalten. Zwar hat dieser ebenfalls ein recht ansprechendes Design verpasst bekommen, doch auf Dauer wirkt er etwas eintönig. Es ist zwar nicht so als, dass man das Gefühl hätte sich durch die immergleichen Räumlichkeiten zu bewegen, aber im Allgemeinen überwiegt hier tristes Grau die grafische Darstellung. Natürlich wären knallbunte, unterirdische Katakomben der Atmosphärekiller schlechthin, weshalb man dem Spiel hier keine wirklichen Vorwürfe machen kann. Doch gemessen an der langen Spielzeit, die Diablo bietet, war das ewige Grau in Grau, mir persönlich, doch ein kleiner, wenn auch nicht schmerzhafter, Dorn im Auge.

    Die akustische Untermalung ist hingegen rundum gelungen. Im Dorf Tristram bekommt man ein schönes, akustisches Gitarrenstück präsentiert, während im Dungeon selbst düstere Klänge den Ton angeben. Jeder der vielen Monstertypen wurde mit eigenen Soundeffekten ausgestattet und jeder der größeren Zwischengegner bekam einen markanten Ausruf spendiert, mit dem er sich ankündigt.

    Allgemein lässt sich der erste Diablo-Teil jedem Fan von actionlastigen Rollenspielen uneingeschränkt empfehlen. Wobei aber natürlich beachtet werden sollte, dass es mittlerweile hunderte von anderen Spielen dieser Art gibt, die sich die gameplaytechnischen Grundlagen, die Diablo gelegt hat, zunutze machten und diese sinnvoll erweitert haben. Weshalb Diablo mittlerweile natürlich sehr minimalistisch wirkt: Ein Dorf, indem man sich auf Einkaufstour begeben kann und nur einen Dungeon, den es vom bösen zu befreien gilt, sind nicht gerade die Zutaten einer großen Spielwelt. Wer sich allerdings dennoch mit dem Titel beschäftigt, wird feststellen wie weitläufig dieser eine Dungeon ist und sich einer gewissen Faszination nicht erwehren können. Weshalb zumindest Fans von Diablo 2, welche den ersten Teil ausgelassen haben, hier getrost einen Blick riskieren können. Das Gameplay ist zwar etwas langsamer und unausgereifter als im eigenen Nachfolger, doch viel schlechter ist es ebenfalls nicht.

    Negative Aspekte:
    steife Animationen des Hauptcharakters ; recht wenig Soundeffekte

    Positive Aspekte:
    Gute Atmosphäre & Soundkullise ; einfache Bedienung

    Infos zur Spielzeit:
    X-Warrior hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Diablo

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: X-Warrior
    8.3
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Steuerung
    10/10
    Sound
    9/10
    Gameplay
    8/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Diablo
    Diablo
    Publisher
    Vivendi
    Developer
    Blizzard
    Release
    15.05.2012

    Aktuelle Rollenspiel-Spiele Releases

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1010780
Diablo
Diablo: Tief in den Katakomben... - Leser-Test von X-Warrior
http://www.gamezone.de/Diablo-Spiel-21364/Lesertests/Diablo-Tief-in-den-Katakomben-Leser-Test-von-X-Warrior-1010780/
05.07.2011
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