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  • Diablo: Wer hat Angst vor mir?? - Leser-Test von denjuandemarco

    Diablo: Wer hat Angst vor mir?? - Leser-Test von denjuandemarco Tja, Wunder geschehen und so natürlich auch manchmal bei mir, ich werde Euch diesmal unglaublicherweise nicht von einem Rollenspiel für eine Videospielkonsole erzählen, eigentlich unfassbar, ich weiß.
    Falls Ihr nun aber denkt, dass ich Euch mit einem Videospiel diesmal verschonen werde, habt Ihr leider völlig falsch gedacht.
    Denn selbstverständlich bleibe ich meiner Linie (noch) treu, ich habe nur das Genre leicht gewechselt.
    Ausgegraben habe ich diesmal einen echten Uralt-Klassiker, an den ich mich auch heute noch gerne erinnere und welcher auch den PC-Freunden, die ja ansonsten bei mir zu kurz kommen, ein fester Begriff sein sollte. Ich werde Euch nun von dem berühmtberüchtigten Videospiel Diablo berichten, beschränken werde ich mich hier aber größtenteils auf die Playstationversion.

    Version

    Im Gegensatz zu den von mir heißgeliebten RPGs (Role Play Games) gibt es hier bei Diablo überhaupt keine Probleme, was die erhältlichen Versionen für die Playstation angeht.
    Ihr könnt wählen zwischen der US-Version (für die Ihr natürlich eine amerikanische oder zumindest eine umgebaute Playstation braucht), einer englischen PAL-Version und erfreulicherweise auch einer deutschen PAL-Version. Dies führe ich auf den großen Erfolg dieses Spiels auf dem PC zurück, da haben die Entwickler ausnahmsweise einmal schnell und gut geschaltet. Ihr habt demzufolge hier also eine große Auswahl, sehr erfreulich, wie ich meine.

    Geschichte

    Nachdem wir also diese beiden ersten Hürden leicht und locker genommen haben, schauen wir uns einmal kurz die Geschichte von Diablo an. So schrecklich viel gibt es hier allerdings nicht zu erzählen, denn die Handlung an sich steht ganz klar im Hintergrund, bei Diablo ist eindeutig Action Trumpf, besonderen Tiefgang dürft Ihr nicht erwarten.
    Das kleine Städtchen Tristan ist vom ultimativen Bösen heimgesucht worden, tief in den Gewölben der Kirche haben es sich unzählige dämonische und monströse Gestalten gemütlich gemacht, au weia!
    Wer will gerne?? Bitte nach Euch. Keiner?? Schade aber auch.
    Na juut, muss ich also den Karren wieder aus dem Dreck ziehen. Stöhn.
    Und so mache ich mich auf, heldenhaft wie ich nun einmal bin, dem Bösen, welches tief in den Katakomben auf mich lauert, den Garaus zu machen. Ein schwacher Trost ist da für mich, dass mir die Bewohner des kleinen Städtchens bereitwillig Auskunft und nützliche Informationen geben. Sowohl der Heiler als auch die ortsansässige Hexe und der Dorfälteste geben mir mit ihren weisen Ratschlägen und Waffen bzw. nützlichen Gegenständen zwar etwas Schützenhilfe, aber nichtsdestotrotz bin ich der bedauernswerte Kerl, der ganz alleine in die tiefen, dunklen Dungeons hinabsteigt.
    Na sauber, dann wollen wir mal.

    Spielablauf

    Von essentieller Bedeutung dieses Abenteuers sind die Aufträge, welche ich von den Bewohnern erhalte.
    Sollte ich diese tatsächlich erfüllen und mit den gewünschten Gegenständen halbwegs heil wieder an der Erdoberfläche auftauchen, werde ich mir Gold und speziellen Gegenständen belohnt. Doch nicht nur auf jene Belohnungen seid Ihr angewiesen, wichtig ist zudem, dass Ihr brav die weit in den Dungeons verstreuten Waffen und Gegenstände findet. Ihr solltet zumindest soviel mitnehmen, wie Ihr so gerade noch tragen könnt.
    Denn schließlich warten im Städtchen kaufwillige Abnehmer auf solche Ware und wenn ich mich schon einmal in solch düsteren Gewölben aufhalte, nehme ich natürlich alles mit, was mir in die Quere kommt. Ab und zu kommt es aber nicht allein zum Verkauf, sondern es stehen interessante Tauschgeschäfte an oder der Schmied ist so freundlich (gegen Bares natürlich nur, versteht sich), Euch etwas besonders Nettes zu fertigen.
    Das wäre ja auch noch schöner wenn nicht, denn irgendwie muss sich das ewige Niederklöppen, Metzeln und Abschlachten ja auch lohnen!! Und so ungefähr sieht größtenteils der Spielablauf in Diablo auch aus.
    Entweder haltet Ihr ein nettes Schwätzchen mit den Dorfbewohnern, versucht heiße Deals über die Bühne zu kriegen oder schlachtet in den Dungeons tief unterhalb der Kirche alles ab, was Euch in die Quere kommt, so sieht's aus.
    Fälschlicherweise wird Diablo von Unwissenden als Rollenspiel bezeichnet, was aber ganz sicher nicht den Tatsachen entspricht.
    Im Laufe des Spiels sammelt Ihr nämlich Erfahrungspunkte und erreicht im Erfolgsfalle immer höhere Level.
    Nach einem Levelaufstieg dürft Ihr Fähigkeitspunkte auf Euren Charakter verteilen. Zur Verfügung stehen Euch dabei die Attribute Stärke, Zauberkraft, Geschicklichkeit und Vitalität.
    Auswählen dürft Ihr zu Beginn des Spiels zwischen drei Hauptfiguren, Ihr müsst Euch für eine dieser drei Helden entscheiden.
    Ihr habt die Qual der Wahl zwischen einer Jägerin (Bogenschützin), einem Krieger (Ritter) und einem Magier.
    Beim ersten Durchspielen habe ich damals natürlich den ehrenhaften Ritter gewählt, so bin ich nun einmal. Hust.
    Das zweite Mal sollte die junge Bogenschützin dran glauben, auch diese Figur sagte mir sehr zu.
    Insgesamt gestaltet sich der Spielablauf zumindest von den Handlungen her nicht besonders abwechslungsreich.
    Das brutale (und im Grunde wenig anspruchsvolle) Hack'n Slay steht eindeutig im Vordergrund, was meine zarte Seele aber noch so gerade eben verkraften konnte. Hochinteressant und daher auf jeden Fall als sehr positiv zu bewerten, ist die Tatsache, dass sich bei jedem neuen Betreten eines Stockwerks dieses völlig neu generiert!!
    Niemals sieht das Gewölbe daher gleich aus, der Grundriss jener Ebenen ist jedes Mal völlig neu. Zusätzlich entschädigen für das möglicherweise nach ein paar Stunden für den ein oder anderen von Euch monotonen Abschlachtens das Auffinden zahlreicher Zaubergegenstände und Waffen. Seid Ihr erst einmal etwas stärker geworden und wagt es, Euch ein bisschen länger in den Katakomben aufzuhalten, seid Ihr schon nach relativ kurzer Zeit so vollbeladen wie ein Klein-LKW und müsst Euch wohl oder übel von einigen Gegenständen trennen oder wieder hurtig an die Erdoberfläche ins Städtchen laufen.
    Auch der Spielablauf ist meines Erachtens trotz des sehr hohen Anteils an stupidem Niederknüppeln nicht verkehrt, mir gefällt's jedenfalls.

  • Diablo
    Diablo

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Diablo
Diablo: Wer hat Angst vor mir?? - Leser-Test von denjuandemarco
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17.02.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2001/02/diablo_a.jpg
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