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  • Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia - Hübsches Disneyabenteuer mit Frustpotential - Leser-Test von pineline

    Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia - Hübsches Disneyabenteuer mit Frustpotential - Leser-Test von pineline Kein Disney-Film ohne Ableger auf Spielkonsolen, so sieht es schon seit geraumer Zeit in fast schon beängstigender Art und Weise aus. Mich langweilt dies inzwischen sehr, da es sich bei den dann erschienenen Versionen fast immer um bestenfalls durchschnittliche Videospiele handelt. Irgendwo hapert es bei denen dann eigentlich immer, entweder liegt es an einer wenig berauschenden Grafik, am langweiligen Spielverlauf, einer hakligen Steuerung oder einer miesen Kameraführung. Nichts Gutes ahnend beschäftigte ich mich eines Tages mit "Die Chroniken von Narnia - Der König von Narnia" für die X-Box. Vom Genre her ist dieses Disney-Abenteuer am besten als Actionadventure zu bezeichnen, also ausnahmsweise einmal kein kindisches Disney-Hüpfspiel, was ahnungslosen Eltern das Geld aus der Tasche ziehen soll. Das ist ja schon einmal gar nicht so schlecht. Doch leider haben wir es schließlich wieder einmal nur mit einem Durchschnittstitel zu tun, wenn man es positiv sieht, könnte man ja sagen, dass es immerhin nicht schlecht geworden ist. Meine Ansprüche sehen allerdings anders aus, so langsam aber sicher entwickle ich eine Allergie Videospielen gegenüber, die ein Vorbild aus Film & Fernsehen haben.

    Freute es mich eben noch, dass wir es nicht mit einem stark auf Kinder zugeschnittenen Hüpfspiel zu tun haben, so muss ich nun ehrlich sagen, dass dieses Actionadventure ebenso eindeutig auf die Jüngeren abzuzielen scheint. Schrieb ich gerade "scheint"? Ja, ganz genau. Lasst Euch durch die Aufmachung nicht täuschen, denn der Schwierigkeitsgrad ist hoch. Was für eine Überraschung! Aber nun erst einmal der Reihe nach. Im Mittelpunkt stehen die Geschwister Lucy, Susan, Edmund und Peter, die aufgrund der Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs die englische Hauptstadt London fluchtartig verlassen müssen. Zu ihrer eigenen Sicherheit werden sie auf den weiter außerhalb liegenden Landsitz eines Professors gebracht. Während sie unbeschwert spielen, entdecken sie urplötzlich einen Wandschrank. Durch diesen gelangen sie, neugierig wie sie nun einmal sind, in das Märchenreich Narnia. Dort regiert die attraktive aber unbarmherzige Eishexe Jandis und dies nun schon seit gut einhundert Jahren. Dementsprechend sieht auch das Land aus: Schnee und Eis überall. Gemeinsam mit dem Löwen Aslan (der eigentliche Regent Narnias) und vielen anderen sprechenden Tieren (Adler, Zentaur, Biber) kämpfen wir dann für die Befreiung des Reiches Narnia und natürlich auch dafür, dass dort endlich Schnee und Eis verschwinden und es endlich Frühling werden mag. In der Folgezeit wird schließlich ersichtlich, dass das Spiel es dann doch nicht mehr so wahnsinnig eng mit der Filmvorlage nimmt. Was ich auch gar nicht schlimm fand. Vielmehr interessiert mich die Qualität der Geschichte, als ob sie nun besonders eng an die Geschichte der Kinovorlage angelehnt ist.

    Jedes Kind verfügt über individuelle Stärken und Schwächen, die natürlich richtig zur Anwendung kommen müssen. Susan scheint eine begabte Distanzschützin zu sein und benutzt liebend gerne Pfeil und Bogen. Lucy ist derart zierlich, dass sie sich oft durch sehr enge Stellen quetschen kann, Edmund ist ein Ass im Klettern und probiert das auch an allen möglichen Stellen aus und Peter ist mir der kompromisslose Haudrauf-Typ, der nicht lange zögert, um schnell Klarheit schaffen zu können. Kämpfen muss unser kleiner Heldentrupp mit Wölfen, Zwergen, Ogern, Riesen und vielen ekligen Kreaturen, alles Untergebene der Eishexe natürlich. Das Märchenreich Narnia präsentiert dabei sich als tiefverschneite Winterlandschaft, dies ehr schön aussieht, doch trotzdem muss das Land von seiner ewigen Eisdecke endlich befreit werden. Die Jagd nach Geldmünzen zieht sich dabei wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel und daher ist es wichtig, an bestimmten Stellen die richtige Fähigkeit eines der vier Kinder herauszusuchen. Manchmal entdeckt Ihr so auch wichtige Objekte, aber in erster Linie sind wir darauf aus, möglichst viele Münzen zu sammeln, um dann am Ende eines Levels diese in neue Talente einzutauschen. Etwas seltsam sind dabei die Teamfähigkeiten: Edmund benutzt zum Beispiel Lucy als Wurfinstrument und Peter benutzt wiederum Edmund auf ziemlich gewalttätige Art und Weise, um mit diesem Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Keine Ahnung, ob man das als innovativ oder sogar lustig ansehen sollte, ich jedenfalls war ziemlich erstaunt, um das noch etwas vorsichtig auszudrücken.

  • Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia
    Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia
    Publisher
    Buena Vista
    Developer
    Walt Disney Studios Home Entertainment
    Release
    01.05.2006
    Leserwertung
     
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Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia
Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia - Hübsches Disneyabenteuer mit Frustpotential - Leser-Test von pineline
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07.12.2006
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