Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Die Monster AG - Schreckensinsel: Kinderschreck - Leser-Test von pineline

    Die Monster AG - Schreckensinsel: Kinderschreck - Leser-Test von pineline Ein erstaunliches Ergebnis musste ich eines Tages beim Vergleich zweier Umsetzungen eines Kinofilms auf zwei Videospielkonsolen feststellen, wobei ausgerechnet das wesentlich leistungsstärkere Spielsystem den Kürzeren zog. "Monster AG" war Ende des Jahres 2001ein riesiger Kinoerfolg mit rekordverdächtigen Besucherzahlen, allein in den USA wurden an die sage und schreibe 300 Millionen Dollar eingespielt und auch bei uns in Europa war dieser Film überaus erfolgreich. Da die Leinwandhelden nicht aus Fleisch und Blut sind, sondern computeranimiert sind, hielten sich die Aussagen zudem in vergleichsweise geringen Grenzen, bedenkt man, was mittlerweile an Gagen für die Hollywood-Berühmtheiten gezahlt werden muss. Wenig überraschend kam es dann, dass dieses Abenteuer vom Kino auf die Videospielkonsolen übertragen wurde, somit konnte allein aufgrund des Bekanntheitsgrades auf relativ bequeme Art und Weise noch einmal ordentlich Kasse gemacht werden. Ich beschränke mich im Folgenden auf die beiden Versionen für die alte Playstation und auch schon die neue Playstation 2, wobei ich letztlich zu einem sehr verblüffenden Ergebnis kam. Inhaltlich unterscheiden sich beide Fassungen überhaupt nicht, lediglich was die Optik angeht, sind deutliche Unterschiede zu erkennen. Jedoch nicht in der Art, die wir eigentlich vermuten dürften, doch nun aber erst einmal der Reihe nach.

    Im Mittelpunkt des Spielgeschehens steht ein schrilles Duo, bestehend aus James Sullivan und Mike Wazowski. Diese beiden skurrilen Gestalten sind für eine Firma tätig, welche zusätzliche Energie durch das Schreien von Kindern gewinnt. Mit dieser frisch gewonnenen Energie kann die Großstadt Monstropolis überhaupt erst mit ausreichend Strom versorgt werden, so dass es zwingend erforderlich ist, die junge Generation nahezu ständig am Schreien zu halten, so komisch dies auch klingen mag. Diese nicht gerade alltägliche, aber durchaus sehr witzige Idee wird in der Folgezeit konsequent weitergeführt, sowohl Mike als auch James sind unentwegt damit beschäftigt, kleine unschuldige Wesen heftig zu erschrecken. Zu Beginn des Abenteuers werden die umstrittenen Heldenfiguren in ein Trainingslager geschickt, um ihre Fähigkeiten zu perfektionieren. Jetzt ist es an der Zeit, dass wir ins Spiel eingreifen, macht Euch auf ein eher ungewöhnliches Gameplay gefasst.

    In der Zentrale der Firma werden wir in die grundlegenden Dinge der Steuerung eingeweiht und erfahren kleine aber feine Tricks, mit denen sich die Kinder regelmäßig besonders gut erschrecken lassen. Anschließend toben wir uns in drei Welten à vier Spielabschnitten ordentlich aus, die Landschaften sind dabei sehr unterschiedlich, so dass wir Wald- und Wiesengebieten, schneebedeckte Landschaften und auch eiskalten Höhlengebieten einen Besuch abstatten (müssen), auch in staubtrockener Wüste und in Stadtgebieten treiben wir im wahrsten Sinne des Wortes unser Unwesen. Dabei sind über jeden einzelnen Level einige Roboterkinder, sogenannte "Nervis", verteilt, an denen wir unsere Künste stets ausprobieren können. Damit unsere Gruselkünste so richtig in Fahrt kommen, benötigen wir allerdings ordentlich viel Monsterschleim, die wir in Form kleiner Dosen regelmäßig aufsammeln. Da die besagten Nervis in unterschiedlichen Farben daherkommen, wird nach und nach eine Statusanzeige um die entsprechenden Farbtöne bereichert. Die einzelnen Roboterkinder sind je nach Aussehen bzw. Farbgebung mehr oder weniger "schreckfest", bei manch einem reicht schon ein minimaler Aufwand, bei anderen müsst Ihr hingegen in Windeseile unterschiedliche Tastenkombinationen drücken, um mit entsprechend gruseliger Gestik und Mimik überhaupt zum Erfolg kommen zu können. Erst, wenn die Kinder vor lauter Schreck in Ohnmacht fallen, waren wir erfolgreich und dann heißt es schleunigst weitergehen und auf zu den nächsten Opfern.

  • Die Monster AG - Schreckensinsel
    Die Monster AG - Schreckensinsel
    Publisher
    Sony Computer Entertainment
    Release
    04.02.2002
    Leserwertung
     
    Bewerte dieses Spiel!
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2017 PC Games Hardware 06/2017 PC Games MMore 06/2017 play³ 06/2017 Games Aktuell 06/2017 buffed 12/2016 XBG Games 04/2017 N-Zone 06/2017 WideScreen 06/2017 SpieleFilmeTechnik 05/2017
    PC Games 06/2017 PCGH Magazin 06/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1003654
Die Monster AG - Schreckensinsel
Die Monster AG - Schreckensinsel: Kinderschreck - Leser-Test von pineline
http://www.gamezone.de/Die-Monster-AG-Schreckensinsel-Spiel-21462/Lesertests/Die-Monster-AG-Schreckensinsel-Kinderschreck-Leser-Test-von-pineline-1003654/
22.02.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2002/02/tv000021_16_.jpg
lesertests