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  • Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers im Gamezone-Test

    In Person verschiedenster Charaktere erleben wir die neuesten Abenteuer um die Mumie.

    Im Jahre 2001 erschien das letzte Spiel zur Filmlizenz "Die Mumie". Die Qualität war damals eher zweifelhaft, weswegen auch beim jetzigen Spiel zum Film, Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers, Skepsis angesagt ist. Ohnehin geht man als Spieler grundsätzlich mit einer negativen Grundstimmung an ein Lizenzprodukt, schließlich wurde man zu oft enttäuscht.

    Raus aus Ägypten

    Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers Im Spiel schlüpft ihr in die Haut von Rick O'Connell, dessen Sohn Alex, Onkel Jonathan und Zi Juan. Leider unterscheiden sich die Charaktere von der Spielbarkeit zu gut wie gar nicht, außer das die Figuren anders aussieht und die Animationen voneinander abweichen. Das Spiel verfolgt die Handlung des Kinofilms und erzählt diese in einigen Ingame-Sequenzen und sehr unspektakulären Comic-Standbildern, die mit englischer Sprachausgabe unterlegt sind. Die Erzählstruktur ist allerdings recht undurchsichtig, weswegen man der Story nur schwer folgen kann, wenn man den Film nicht gesehen hat. Zu sprunghaft und zusammenhanglos wird das Abenteuer erzählt.

    Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers Spielerisch orientiert sich Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers an Titeln wie Tomb Raider und Uncharted, wobei sich Rick und Co. recht gerne prügeln. Das Game-Design des Spiels ist sehr monoton gehalten und ziemlich überschaubar. Liegt eine große Räumlichkeit vor euch, wisst ihr bereits im Voraus, dass gleich aus allen Ecken Gegner hervor kommen. Denen muss man sich dann teils minutenlang erwehren, bis uns das Spiel einen Weg zum Weiterkommen eröffnet. Ihr habt zwei Schlagtasten sowie die Möglichkeit Gegner zu greifen. Mit monotonem Hämmern auf die Tasten kommt man jedoch schnell voran. Die Spielfigur wendet sich mehr oder weniger automatisch in die Richtung des nächsten Feindes, allerdings gehen viele Angriffe ins Leere.

    Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers Das Kampfsystem ist an Einfachheit kaum noch zu unterbieten. Die Feinde besitzen scheinbar keine KI, laufen stur auf euch zu und blocken Schläge nicht. Nur die Masse macht die Probleme. Ihr werdet regelmäßig umzingelt und verliert aufgrund der miesen Kamera, die sich nicht justieren lässt, ständig den Überblick. Später werdet ihr zudem noch mit allerlei Maschinengewehren und Granaten beschossen. Allerdings habt ihr auch ein kleines Waffenarsenal in der Tasche, das sich über das Steuerkreuz aufrufen lässt. Ähnlich wie bei Tomb Raider drückt ihr den Button für die automatische Zielerfassung und ballert drauf los. Zielwasser muss also nicht getrunken werden. Allerdings visiert die Zielerfassung nicht unbedingt immer den Feind an, den man eigentlich bekämpfen wollte.

    Magere Rätselkost

    Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers Der Schwierigkeitsgrad bei den Kämpfen ist trotz einiger unfairer Stellen recht moderat, da sich die Lebensanzeige regeneriert und man stets genügend Munition bei sich trägt. Abseits der Kämpfe hangelt ihr zudem über Abgründe, weicht Fallen aus und absolviert kleinere Sprungpassagen. Auch hier lässt Lara Croft grüßen, wobei sich die Geschicklichkeitseinlagen eher an den Gelegenheitsspieler richten und alles andere als fordernd ausgefallen sind, was übrigens auch für die simplen Schalterrätsel gilt, bei denen man keine Sekunde nachdenken muss, um auf die Lösung zu kommen.

    Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers Bei der PS2-Fassung merkt man zudem deutlich, dass das Spiel auch für die Wii ausgelegt ist, denn gilt es Hebel oder Ähnliches zu bewegen, seht ihr zwei, frei in der Luft schwebende Hände, die mit den beiden Analog-Sticks bewegt werden. Um beispielsweise an einem Seil zu ziehen, muss man die beiden Sticks abwechselnd nach unten bewegen. Ansonsten klemmt man sich das eine mal hinter ein stationäres MG, ein anders mal sitzt man in einer Lore und ballert auf plötzlich auftauchende Feinde, wobei gerade in diesen Sequenzen die Steuerung äußerst hackelig ausfällt, da man auf keine automatische Zielerfassung zurückgreifen kann.

    Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers Immerhin kommt man herum: Alte Ruinen, eine Schneelandschaft, ein verlassenes Museum und dunkle Gassen, optisch ist Abwechslung angesagt, allerdings ist das Abenteuer nach sechs kurzen Kapiteln beendet. Mehr als fünf Stunden dürfte man an dem Spiel nicht sitzen. Dazwischen ärgert man sich über das einfallslose Design, das über das ganze Spiel hinweg durchgezogen wird: In einem großen Areal Gegner verkloppen, danach ein lahmes Rätsel lösen, wieder Gegner verkloppen, anschließend 2-3 wenig fordernde Sprünge über Abgründe, und so geht es immer weiter. Einfallsloser geht es kaum, obwohl die Stimmung teilweise recht gut eingefangen wurde. Wer nicht auf lineare Schlauch-Level steht, wird mit dem Mumien-Spiel ohnehin nicht glücklich. Immerhin sind die Checkpoints meist recht human gesetzt, weswegen man sich die öden Abschnitte nicht nochmal antun muss. Der Wiederspielwert tendiert in Richtung Null, obwohl es einige Sammelobjekte zu finden gilt, die diverse Extras freischalten.

    Optische Glanzleistung?

    Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers Die Mumie und das Grabmal des Drachenkaisers kommt zwar grafisch nicht an ein God of War heran, die Optik ist für PS2-Verhältnisse allerdings sehr solide. Findet man sich mit dem massiven Kantenflimmern ab, bekommt man schön ausgeleuchtete und atmosphärische Level zu Gesicht. Einige nette Glanz- und Spiegeleffekte sowie annehmbare Texturen runden den positiven Eindruck ab. Nur die Charaktere selbst wirken zu grob. Ruckler tauchen relativ selten auf, dafür muss man mit einigen Clipping-Fehlern rechnen. Ansonsten bekommen man stimmungsvolle Filmmusik sowie die originalen Stimmen der Schauspieler zu hören. In der deutschen Fassung müsst ihr allerdings mit einer englischen Sprachausgabe und lediglich deutschen Untertiteln leben.

    Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers (PS2)

    Singleplayer
    5,8 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Sound
    7/10
    Steuerung
    6/10
    Gameplay
    4/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    atmosphärische Grafik
    für Anfänger geeigent
    faire Checkpoints
    Soundtrack
    gelungene englische Sprachausgabe
    sich ständig wiederholendes Gameplay
    Charaktere unterscheiden sich kaum in Spielweise
    Steuerung an einigen Stellen zu ungenau
    suboptimale Zielerfassung
    einfallslose Rätsel
    wenig fordernde Geschicklichkeitseinlagen
    massive Kameraprobleme (Kamera verschwindet in Wänden)
    spaßfreies Kampfsystem
    unterirdische KI
    Clipping-Fehler
    starkes Kantenflimmern
    sehr kurz
    zusammenhanglose Story
  • Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers
    Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers
    Publisher
    Universal Interactive
    Release
    01.08.2008

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http://www.gamezone.de/Die-Mumie-Das-Grabmal-des-Drachenkaisers-Spiel-21455/Tests/Die-Mumie-Das-Grabmal-des-Drachenkaisers-im-Gamezone-Test-991852/
08.08.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/08/screen1_large_0__1_.jpg
tests