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  • Die Siedler 4: Und sie wuseln wieder - Leser-Test von perfect007

    Die Siedler 4: Und sie wuseln wieder - Leser-Test von perfect007 Blubyte geht nun mit diesem Siedlerspiel in die vierte Runde. Die Serie hat seit dem zweiten Teil eine große Fangemeinde, die sich wohl mit dem dritten Teil um einiges vergrößert hat, da dieser nun auch endlich im Internet spielbar war. Dafür bot auch die Herstellerfirma Extras wie eine Weltrangliste für Solospieler und auch für Spieler, die als Clan spielen wollen. Auch der vierte Teil der Serie wird diese Feature bieten. Aber auch viele andere Neuerungen wurden mit eingebaut, damit sich die Anschaffung des Spieles auch so richtig lohnt.

    Aber erst mal zu der kleinen Hintergrundgeschichte, die Bluebyte dem Spiel spendiert hat. Es kann schon ärgerlich sein, wenn man aus seinem eigenem Reich verbannt wird. Doch so erging es der bösen Gottheit Morbus. Dieser wurde wegen einigen kleinen Revolten aus dem Himmelreich auf die Erde verbannt. Für ihn gibt es nichts schlimmeres, denn er hasst alles was grün ist. Daher „verschönert“ er sofort seine neuen Gebiete und macht daraus ein dunkles, verdorbenes Land. Durch die Verwandlung des fruchtbaren Bodens in ein düsteres Land, geht den anderen Siedlern aber Land verloren, da man dort nichts mehr anfangen kann. So bricht ein Streit zwischen den Erdvölkern und dem bösen Gott Morbus aus.
    Im Einzelspielermodus hat man nun die Auswahl zwischen den Missionen um das dunkle Volk oder den Völkermissionen. Beim dunklen Volk geht es um die vorher beschriebene Geschichte. In insgesamt zwölf verschiedenen Missionen, die sich auf zwölf verschiedenen Spielkarten, abspielen, muss man sich gegen das dunkle Volk behaupten. Dieses gilt es zu vernichten, in dem man die Diener des Gottes und von ihnen errichtete Pilzfarmen vernichtet. Die Farmen stellen dabei die Energiequellen des dunklen Volkes dar. Auch kann man das unfruchtbare Land wieder zurückgewinnen, doch dazu braucht man einen der neu eingeführten Siedler, den Gärtner. Dieser kann mit viel Arbeit und Fleiß das Land wieder fruchtbar machen. Doch leider ist das dunkle Volk nicht allein der Gegner. Auch die anderen Siedler und Völker haben was gegen den Spieler und greifen ihn des öfteren an. Insgesamt gibt es in Siedler 4 drei verschiedene Völker, die altbekannten Römer und Wikinger, aber auch das Frauenvolk der Mayas. Bei den Kämpfen gegen das dunkle Volk kann mal nur die Römer spielen, aber bei den Völkermissionen kann man sich für eines der drei Völker entscheiden. Hier gibt es zu jedem Volk drei Level, in denen man sich als Landbesitzer und Herrscher behaupten muss.

    Am Grundprinzip des Spieles hat sich gegenüber den Vorgängern eigentlich nicht viel geändert. Immer noch gilt es ein funktionierendes Dorf zu errichten, in dem die Wirtschaft in vielen Zweigen bestens läuft. Das heißt so viel, wie dass man sich Anfangs durch Steinmetze und Holzfäller, sowie die dazugehörigen Weiterverarbeitungseinrichtungen wie Sägewerk die Grundversorgung sichert. Dies geschieht durch einen kleinen Vorrat an Rohstoffen, mit denen man die Häuser erbauen kann. Hat man seine Grundversorgung, kann man etliche Gebäuden, die zur Rohstoffgewinnung wie Bergwerke oder Bauern, oder Weiterverarbeitung wie Eisenschmiede oder Werft errichten. Generell sind alle Wirtschaftszweige miteinander verknüpft. Wenn irgendwann ein Rohstoff aus geht, kann das recht schnell alle anderen Produktionseinheiten lahm legen. Bekommen die Bergarbeiter zum Beispiel keine Nahrung mehr, können diese keine Kohle und andere Rohstoffe aus den Bergen raus holen. Somit kann man aber auch keine Waffen herstellen und damit auch keine Ritter. Diese dienen übrigens in erster Linie zum Verteidigen des eigenen Landes. Dafür kann man dann auch Wachtürme und Burgen, sowie andere Kriegsgeräte bauen. Doch um ein Spiel zu gewinnen, gilt es normalerweise das andere Volk aus zu löschen. Hier werden dann die Ritter in den Kampf geschickt und das Land des Gegners (hoffentlich) übernommen.
    Die Änderungen am Spiel liegen hier aber eher im Detail. So gibt es neue Berufe wie den Jäger, oder auch neue Gebäude die man errichten kann. Mit der neuen Eselkarre kann man in ein neues Land aufbrechen und dort über den Landweg eine neue Siedlung errichten. Aber auch kleine Änderungen am Gameplay verbesserten das Spielgefühl. Zum ersten mal in einem Siedlerspiel kann man seine Ritter „einkaufen“. Je nachdem wie viel Gold man für einen Ritter ausgibt, bekommt man auch einen besseren und stärkeren. So kann man von Anfang an auch nur die Besten der Besten in seiner Armee aufnehmen. Auch kann man nun Gebäuden und Statuen oder ähnliches errichten, die nur eine Funktion haben, das Land zu verschönern. Ganz nebenbei wird dadurch auch der Wert der Siedlung gesteigert, der dann auch Einwirkung auf die Moral der Krieger hat. Somit kann man mit einer schönen und funktionierenden Siedlung auch kämpferisch gute Ritter sein eigen nennen. Es gibt noch so viele kleine Detailänderungen, so dass ich diese hier nicht alle aufzählen kann. Aber ich denke die wichtigsten mal beschrieben zu haben.

  • Die Siedler 4
    Die Siedler 4
    Publisher
    Blue Byte
    Developer
    Blue Byte
    Release
    15.09.2007
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Die Siedler 4
Die Siedler 4: Und sie wuseln wieder - Leser-Test von perfect007
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13.06.2002
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2002/08/siedler4.jpg
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