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  • Die Siedler: Aufbruch der Kulturen im Gamezone-Test

    Funatics offeriert uns mit Aufbau der Kulturen das vielleicht beste Siedler der Traditionsreihe bisher.

    Was ein richtiger Siedler-Fan ist, der hat schon gemerkt, dass sich der Titel in zwei Richtungen gleichzeitig entwickelt. Als da wäre zum einen die Evolutionsreihe, worunter sich beispielsweise "Das Erbe der Könige" befindet, welche sich in Sachen Gameplay stetig weiterentwickelt. Und zum anderen gibt es die Traditionsreihe, die sich am Gameplay von "Die Siedler 2" orientiert und beibehält, ohne jedoch auf Neuerungen zu verzichten. Das aktuelle "Aufbruch der Kulturen" ist ein Vertreter der Traditionsreihe und bietet uns demzufolge die bekannten Fahnen an den Wegen, wo die fleißigen Siedler ihre Ware zwischenlagern, bis sie ihre Verarbeitungsstätte oder das Lagerhaus erreicht hat.

    Die Siedler: Aufbruch der Kulturen Die Siedler: Aufbruch der Kulturen Wirklich neu am Gameplay ist, dass es nun drei verschiedene Völker gibt die sich nicht nur optisch voneinander unterscheiden, sondern die auch über differenziert funktionierende Warenkreisläufe verfügen. Ebenfalls komplett neu ist die Opferungsstätte, die einen wesentlichen Einfluss auf das Gameplay hat, denn durch die Opferungen sind Dinge möglich die bis dato nicht erreichbar waren. Als Beispiel seien die Fische aufgeführt. Was, wenn man seine braven Bayern in einer verschneiten Gegend durchbringen muss, wo es weit und breit kein Wasser gibt um Fische zu fangen und erst recht keine Möglichkeit einen Bauernhof zu betreiben. Wie also an die nötigen Fische kommen um das Salzbergwerk zu bedienen, welches auf die Lieferung von Fischen besteht? Denn das neu hinzugekommene Salz ist für die Bayern, und nicht nur für sie, von essenzieller Bedeutung. Ohne Fische kein Salz, ohne Salz keine Brezeln. Genau hier setzt die Opferungsstätte an, man opfert ein paar Ressourcen und erhält im Gegenzug eine dicke Lieferung Fisch, die direkt an die Minenarbeiter geht. Die Opferungen allerdings umfassen einen viel weiteren Bereich, und es können permanent neue Opferungsarten erforscht werden. All das braucht zwar etwas Zeit, aber speziell die Einzelspieler-Kampagne legt es regelrecht darauf an, dass wir die Opferungsstätte oft und bedacht einsetzen, denn viele Missionsziele sind ohne sie überhaupt nicht zu erreichen.

    Die drei Völker

    Die Bajuwaren Die Bajuwaren Wie schon erwähnt begegnen uns in "Aufbruch der Kulturen" drei recht verschiedene Völker. Beim ersten Volk handelt es sich um die Bajuwaren, die sich stilgerecht nicht von Brot sondern von Brezeln ernähren. Zudem haben sie die Schinkenherstellung optimiert und können in der Schweinerey direkt aus Getreide und Bier den nahrhaften Schinken gewinnen. Das Bier benötigen sie ebenfalls um ihre Soldaten zu versorgen. Wenn ihnen die Strassen zu eng werden, können sie Lastesel einsetzen. Im Ganzen gesehen sind die Bajuwaren so richtige Allrounder, sie verfügen über eine stabile Wirtschaft ebenso wie über ein schlagkräftiges Militär, erreichen aber nirgendwo überragende Stärke.

    Die Ägypter Die Ägypter Ganz anders geben sich die Ägypter, die in wirtschaftlichen Belangen ganz besonders stark sind, auch recht schnell neue Soldaten rekrutieren können, die sind aber bei weitem nicht so schlagkräftig wie beispielsweise die Bayern. Die Ägypter agieren eindeutig nach dem Motto: "Masse statt Klasse". Eine Besonderheit von ihnen ist, dass sie ihre Häuser nicht aus Holz, sondern aus Lehm und Stein bauen, weswegen sie auch über keinen Förster verfügen und der Rohstoff Holz sehr wertvoll für sie ist. Ebenso haben sie dem Alkohol abgeschworen und trinken stattdessen gesunde Milch, aus der sie auch Käse gewinnen können. Um an Getreide zu kommen verfügen sie zwar auch über ganz normale Bauern, die benötigen aber Wasser für ihre Felder, sonst wächst nichts. Werden den Ägyptern die Strassen zu eng, können sie zwei Träger gleichzeitig auf einem Abschnitt einsetzen. Und weil sie über die schwächsten Soldaten verfügen und Nahkampfsoldaten auch nicht befördern können, verfügen sie über die größten Militärgebäude.

    Die Schotten Die Schotten Bei dem dritten Volk schließlich handelt es sich um die Schotten, sie besitzen die stärksten Soldaten, die haben aber auch die größten Ansprüche und benötigen neben Whisky und Waffen auch noch Kilts. In der Viehzucht haben sie sich auf freilaufende Wildschafe spezialisiert aus denen sie Wolle gewinnen. Dafür verfügen sie über keinen Jäger und statt Bier trinken sie Whisky. Ihr größtes Manko ist der Straßenbau, ihre Wege werden nie ausgebaut und sie verfügen auch über keine Esel als Lastenträger. Ihre Stärke liegt eindeutig beim Militär, nur sie können Fernkampfwaffen direkt in der Kaserne herstellen.

    Die Einzelspieler-Kampagne

    Die Schotten Die Schotten Bei der Einzelspieler-Kampagne geht es um nichts Geringeres als den Einzug in den Olymp. Wie immer wenn sich die Götter streiten sind die Menschen die Leidtragenden. So auch diesmal, wo die Götter die Menschen auffordern an einem Wettbewerb teilzunehmen, den keiner verlieren darf. Wenn auch nur ein Volk versagt, muss die gesamte Menschheit dafür büßen. Und so kommt es, dass wir nacheinander die drei Völker spielen müssen um uns die Götter gnädig zu stimmen. Wie schon erwähnt legen es die einzelnen der dreizehn gebotenen Missionen sehr darauf an die Opferungsstätte zu bemühen um dem vorprogrammierten Mangel an irgendwas entgegen zu wirken. Ohne sie sind viele der Missionen schlicht nicht zu erfüllen, weswegen man schon recht bald mit der Errichtung beginnen sollte. Denn die Forschung nach neuen Opferungsarten und die Vorbereitungen für das Ritual brauchen nicht wenig Zeit.

    Die Schotten Die Schotten Nachdem wir die Bayern erfolgreich in den Olymp geführt haben folgen die Ägypter und schlussendlich die Schotten, bevor es zum finalen Showdown kommt. Auch wenn einem die dreizehn gebotenen Missionen auf den ersten Blick vielleicht etwas wenig erscheinen mag, ist man doch eine ganz schöne Zeit mit ihnen beschäftigt, denn im Schnitt benötigt man mehrere Stunden pro Mission, nur beim wiederholten Spielen und mit Kenntnis über die Lage der Rohstoffe geht es etwas schneller. In diesem Zusammenhang muss man die herrlichen Karten erwähnen auf denen man spielt. Sie scheinen lang und ausführlich getestet worden zu sein, zwingen den Spieler aber an mancher Stelle zu einem ganz speziellem Vorgehen, ohne das der Erfolg ausbleibt. So kann es schon mal passieren, dass es günstiger ist eine Karte neu zu starten statt begangene Fehler auszubügeln versuchen. Umgekehrt jedoch entsteht so auch der Drang eine bereits geschaffte Mission noch mal und besser zu spielen, schon um zu sehen ob man der Aufgabe in noch kürzerer Zeit erfüllen kann.

    Das Militär

    Die Schotten Die Schotten Wie schon immer bei den "traditionellen" Siedler-Spielen erweitern wir die Grenzen unseres reiches indem wir Wachhütten, Wachtürme oder gleich ganze Schlösser errichten. Sobald wenigstens ein Ritter solch ein Gebäude bezogen hat wird der Grenzbereich erweitert und man kann neue Gebäude errichten. Jedes der drei Völker verfügt über Nah- und Fernkämpfer, die unterschiedlich ausgestattet sind. Die Bajuwaren setzen auf Hellebardenkämpfer und Armbrustschützen, die Ägypter auf Kurzschwertkämpfer und Bogenschützen und die Schotten auf Langschwertkämpfer und Steinschleuderer. In einem Militärgebäude kann jeweils nur eine Art Ritter untergebracht werden, also entweder Nah- oder Fernkämpfer. Welche es sein sollen können wir selbst entscheiden. Dafür müssen wir uns um die Verteilung der Ritter nicht sorgen, die besser ausgebildeten suchen sich automatisch die nächste Nähe zur Grenze. Wie schon in den früheren Siedler-Games benötigen wir Goldmünzen um die Soldaten auszubilden.

    Die Schotten Die Schotten Sehr schön auch zu sehen wie gut in "Aufbruch der Kulturen" die Sache mit den Schiffen und Flüssen funktioniert. Flache Gewässer können die Siedler nun ganz einfach überbrücken, es genügt dazu einen Weg über das Wasser zu bauen. Schon schwimmen die benötigten Träger über den Fluss und zur Beförderung der Waren setzen sie sogar ein Floss ein, welches sie sich ebenfalls vollautomatisch zusammen zimmern. Zur Überbrückung tieferer Gewässer benötigen wir aber richtige Schiffe und zugehörige Häfen, die an den entsprechenden Stellen am Ufer errichtet werden müssen. Schon übernehmen die Schiffe den Transport der angelieferten Waren, sowie der Ritter selbst, die vom Schiff aus auch feindliche Militärgebäude angreifen können. Dazu werden sie einfach in der Nähe abgesetzt und beginnen ihren Angriff auf Feindesland.

  • Die Siedler: Aufbruch der Kulturen
    Die Siedler: Aufbruch der Kulturen
    Publisher
    Ubisoft
    Developer
    Funatics Software GmbH (DE)
    Release
    12.05.2010

    Aktuelles zu Die Siedler: Aufbruch der Kulturen

    Aktuelle Strategie-Spiele Releases

    Cover Packshot von Rollercoaster Tycoon World Release: Rollercoaster Tycoon World Atari , Pipeworks Software
    Cover Packshot von Transport Fever Release: Transport Fever
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Die Siedler: Aufbruch der Kulturen
Die Siedler: Aufbruch der Kulturen im Gamezone-Test
Funatics offeriert uns mit Aufbau der Kulturen das vielleicht beste Siedler der Traditionsreihe bisher.
http://www.gamezone.de/Die-Siedler-Aufbruch-der-Kulturen-Spiel-21506/Tests/Die-Siedler-Aufbruch-der-Kulturen-im-Gamezone-Test-991859/
03.09.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/08/SAdK_SS_Bajuwaren_Bretzel8.jpg
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