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  • Die Sims 2: Haustiere im Gamezone-Test

    Es heißt mal wieder "Sul-Sul!". Die Sims erobern jetzt auch die PSP und sie haben vierbeinige Verstärkung im Schlepptau.

    Wer hätte jemals gedacht, dass ein Konzept, das im Grunde nichts anderes als das gewöhnliche Leben darstellt, als Videospiel solche Erfolge feiern würde? Die Sims gibt es nun schon einige Jahre und immer wieder werden wir mit neuen Addons überschüttet. Ob Campus oder Berufsleben, auch der zweite Teil der Serie hat schon so manche Erweiterung hinter sich. Doch nun soll das Augenmerk auf den treusten Freund des Menschen geworfen werden: Das Haustier. Primär natürlich Hund und Katze. Wer die Sims kennt, der stellt sich nun eine Frage: Wie soll man in diesem Chaos auch noch Tiere groß ziehen? Nicht ganz unberechtigt, doch wir sind der Sache auf den Grund gegangen und haben uns ausführlich mit den possierlichen Tierchen beschäftigt.

    Sul-Sul

    Die Sims 2: Haustiere Die Sims 2: Haustiere Was ist eigentlich das Besondere an Sims? Was macht die Serie zu dem was sie ist und wieso erfreut sie sich noch immer solcher Beliebtheit? Es ist schwer dafür eine Antwort zu finden, denn im Grunde tut man lediglich Dinge, denen man im realen Leben keinerlei Beachtung schenkt. Oder wer sagt schon "Cool, gleich muss ich aufs Klo und danach dann unter die Dusche. Das wird ein Spaß!"? Es ist wohl vielmehr die Tatsache, solche lebensnahen Dinge auch einmal mit seinem virtuellen Ich erleben zu können. Die Welt zu retten oder das Universum von Aliens zu befreien ist ja nichts Besonderes mehr, aber einfach mal den virtuellen Alltag zu bewältigen, das war vor Sims bisher nie da gewesen. Zumindest nicht in dieser Form.

    Auch in "Sims 2 Haustiere" ist das natürlich wieder der zentrale Punkt. Einfach nur leben. Dabei stößt man aber bereits zu Beginn auf unzählige Möglichkeiten. Angefangen vom Tapezieren des Hauses bis zur Innenausstattung oder der Wahl der geeigneten Fliesen. Von der PC-Version ist man gewohnt, dass einem etliche Tapeten, Möbel und andere Einrichtungsgegenstände angeboten werden. Die PSP-Variante kann da leider nicht mithalten und bietet im Gegenzug nervig lange Ladezeiten beim Aussuchen und auch beim Spielen. Ihr habt immer noch ein ordentliches Repertoire, aus welchem ihr ganz individuell wählen könnt, doch der Umfang ist beschränkt. Aber sehen wir es mal positiv: Wer die Wahl hat, hat auch die Qual. Auch mit weniger Möglichkeiten kann sich die Gestaltung des Hauses auf einige Stunden belaufen. Aber das ist von Spieler zu Spieler unterschiedlich. Ob man nun sein eigenes zu Hause nachstellt, nur schnell das Nötigste an Einrichtung hineinschmeißt oder wirklich jeden Quadratmeter genau plant, das ist jedem selbst überlassen.

    Wir basteln uns eine Familie mit Tierchen!

    Die Sims 2: Haustiere Die Sims 2: Haustiere Wie in jedem Sims Titel gibt es natürlich auch hier wieder die Möglichkeit, seine Familie selbst zu gestalten. Dabei kommt ein ganz wichtiger Faktor neu dazu: Der Haustier-Editor. Doch bleiben wir zunächst bei den Menschen. Wer schon einmal in der PC-Variante eine Familie erstellt hat, der weiß wie viele Möglichkeiten es gibt und wie lange man sich damit beschäftigen kann. Hier bietet die PSP-Version leider nur einen Teil dessen, was auf dem PC möglich ist, aber dennoch gibt es einiges zu tun. Entscheidet euch für eine Hautfarbe, die passende Frisur, geeignete Augen, eine Nase, dicke oder dünne Backen, schmale oder aufgeblasene Lippen und und und. Ein völlig identisches Abbild zu eurem realen Ich zu schaffen wird wohl nie möglich sein, aber eine starke Ähnlichkeit ist auf jeden Fall drin. Danach dürft ihr euch noch modebewusst einkleiden und kleine Accessoires oder Tattoos hinzufügen. Je nach Geschmack. Doch auch in Sims ist das Äußerliche nicht alles. Stellt eure Persönlichkeit zusammen, indem ihr bestimmte Eigenschaften auswählt und damit den Charakter eurer Figur definiert. Ist er unordentlich oder sauber, schüchtern oder frech usw.? Was strebt ihr an? Karriere, Beliebtheit, Harmonie?

    Seid ihr damit fertig, geht es nun an die vierbeinigen Gefährten. Diese sind nicht minder komplex als ihre Herrchen. Zunächst wird aus verschiedenen Hunde- und Katzenrassen euer Favorit ausgewählt. Ihr könnt sowohl einen Hund, wie auch eine Katze in eure Familie aufnehmen und später noch einen Hamsterkäfig oder ein Aquarium dazukaufen. Exotische Tiere gibt es allerdings nicht. Dafür aber Roboterhunde oder Alienkatzen. Entscheidet euch für die Größe der Schnauze, die Länge der Öhrchen, die Form des Kopfes, passende Augen, einen süßen Mund und vieles mehr. Im Gegensatz zu den Zweibeinern müsst ihr den Vierbeinern außerdem ein geeignetes Fell verpassen. Wie ist dessen Farbe, wie soll es generell sein (glatt, struppig), wie ist die Maserung? Habt ihr schlussendlich alles festgelegt, so darf auch euer kleiner Racker noch angezogen werden. Ja richtig gelesen. Ihr kleidet die Tierchen komplett mit Shirt, Brille und Hut ein. Das ist allerdings kein Muss (zum Glück!). Selbst die Persönlichkeit der pelzigen Gesellen will bestimmt werden. Ob dumm oder schlau, verspielt oder eher schüchtern...

    Ein Haustier braucht viel Pflege und Zuwendung

    Die Sims 2: Haustiere Die Sims 2: Haustiere Was dieses Sims von seinen Vorgängern unterscheidet, sind natürlich hauptsächlich die Haustiere. Doch was hat es mit den vierbeinigen Freunden auf sich? Eigentlich nichts anderes, als auch im realen Leben. Ihr habt zusätzlich Verantwortung und sorgt dafür, dass es den Tieren gut geht. Doch wie gestaltet sich das im ohnehin schon ziemlich stressigen Sims-Alltag? Zugegeben, das ist nicht gerade leicht. Da ihr einen Job suchen müsst, um euer virtuelles Dasein finanzieren zu können, müsst ihr euer Haustier (vielleicht sind es auch mehrere) immer wieder für Stunden alleine lassen. Seid ihr endlich wieder zu Hause, gibt es aber auch noch andere Bedürfnisse, die ihr erledigen müsst. Daher ist es völlig unmöglich sich dauernd um die Tiere zu kümmern. Doch wenn ihr einmal Zeit habt, dann könnt ihr so einiges mit ihnen anstellen. Tollt mit ihnen durch die Gegend, lasst sie Stöckchen holen oder krault ihnen liebevoll das Bäuchlein. Dadurch verbessert sich die Beziehung zwischen Haustier und Herrchen. Außerdem solltet ihr Sorge dafür tragen, dass es ihnen stets gut geht und an nichts fehlt. Besorgt einen Napf für das Futter und füllt ihn regelmäßig, stellt ein Körbchen oder eine Hundehütte auf, besorgt Knochen zum Kauen oder Katzenbäume um die Krallen zu wetzen und sorgt dafür, dass die Kleinen einen Platz haben, an dem sie ihre Notdurft verrichten können. Es gibt also allerhand zu tun und das neben dem ganz normalen Alltag. Es ist dabei schwierig ein gutes Mittelmaß zu finden zwischen Tierpflege und Berufs- und Sozialleben. Vernachlässigt die Kleinen nicht zu sehr, denn sonst laufen sie eines Tages eventuell sogar weg, aber investiert auch genug Zeit in die Bewältigung des Alltags. Eure Haustiere können euch das Leben aber auch ein wenig erleichtern. Bringt ihnen bestimmte Kommandos bei. Neben solchen Dingen wie "Platz" oder "Gib Pfötchen", könnt ihr ihnen aber auch sinnvolle Sachen beibringen, wie etwa Wachhund spielen (falls Einbrecher kommen) oder die Zeitung bringen. Allerdings treiben sie auch jede Menge Blödsinn. Katzen zerkratzen gerne die Möbel, Hunde buddeln schon mal den halben Garten um, legen sich ins Bett des Herrchens oder zerfetzen die Zeitung. Wenn auch Kratzbäume und Gummiknochen hier nicht mehr weiterhelfen, dann müsst ihr die Tiere direkt auf frischer Tat ertappen und ausschimpfen. Irgendwann tun sie das dann nicht mehr.

    Der Stadpark

    Die Sims 2: Haustiere Die Sims 2: Haustiere Da eure Tiere auch ihre Bedürfnisse haben, müsst ihr ihnen hin und wieder eine kleine Freude machen. Kauft einen schöneren Futternapf oder ein besonders leckeres Fresschen um sie glücklich zu machen. Dummerweise gibt es solche Dinge aber nur in sehr beschränkter Weise im normalen Katalog zu kaufen. Doch genau hierfür gibt es den Stadtpark. Verlasst euer Haus und macht euch auf den Weg dorthin, denn dort gibt es jede Menge Geschäfte die Produkte für eure treuen Gefährten anbieten. Ob Spielzeug, kulinarische Leckerbissen, ein Waschsalon oder ein Shop mit modischen Accessoires - hier findet ihr nahezu alles. Ihr könnt sogar eure Tiere in die Tierpension schicken, wenn sie euch einmal zu stressig werden. Im Stadtpark wird allerdings nicht in Simoleons (= die Währung der Sims) bezahlt, sondern in Tierpunkten. Doch wie bekommt man diese? Wie auch ihre Herrchen, haben die Tiere immer einen bestimmten Wunsch. Entweder wollen sie mit jemandem spielen, gebadet werden, ein Kommando lernen, neue Tiere kennen lernen und anderes. Erfüllt ihr dieses Bedürfnis so erhaltet ihr eine bestimmte Anzahl Tierpunkte, die dann im Stadtpark verprasst werden darf. Solltet ihr zu wenige Tierpunkte haben, dann könnt ihr an einem Automaten Simoleons in Tierpunkte umwechseln lassen, jedoch im Verhältnis 5:1. Der Stadtpark dient zudem auch als Treffpunkt vieler verschiedener Leute und Tiere. Hier kann man schnell jemanden kennen lernen und seine sozialen Kontakte damit etwas ausweiten. Es gibt sogar ein Schachbrett, an dem euer logisches Denkvermögen geschult werden kann und einen hübschen Brunnen.

  • Die Sims 2: Haustiere
    Die Sims 2: Haustiere
    Publisher
    Electronic Arts
    Developer
    Maxis
    Release
    13.12.2006

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Die Sims 2: Haustiere
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Es heißt mal wieder "Sul-Sul!". Die Sims erobern jetzt auch die PSP und sie haben vierbeinige Verstärkung im Schlepptau.
http://www.gamezone.de/Die-Sims-2-Haustiere-Spiel-21534/Tests/Die-Sims-2-Haustiere-im-Gamezone-Test-991118/
22.12.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/12/hasutiere_01.jpg
tests