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  • Die Sims Inselgeschichten im Gamezone-Test

    Die Sims finden sich erneut auf einer karibischen Insel wieder. Lizenzausschlachtung oder doch ein kreatives Spin-Off?

    Auch heute noch gelten Videospiele, ähnlich wie Autos oder Fußball, als die Männerdomäne schlechthin. Die meisten Zocker sind männlich, aber die weiblichen Gamer sind längst auf dem Vormarsch. Es gibt immer mehr Spiele, die auch Mädels ansprechen und sich dabei nicht nur um einen kleinen Reithof oder die Tierarztpraxis drehen. Die Sims hatten immer schon großen Zuspruch von weiblichen Zockern und daher werden sich diese ganz besonders über den neusten Streich "Die Sims: Inselgeschichten" freuen. Wer sich nur ab und an mit Videospielen beschäftigt und keine Konsolen besitzt, der hat nun die Gelegenheit, eine neue Sims-Episode am PC zu erleben. Konsoleros kamen bereits in den Genuss von "Die Sims 2: Gestrandet" was thematisch sehr stark den Inselgeschichten ähnelt. Doch können die Sims auch auf einer einsamen Insel überzeugen oder geht das Konzept unter Palmen nicht auf?

    Robinson Crusoe?

    Die Sims Inselgeschichten Die Sims Inselgeschichten Normalerweise lässt sich bei Sims-Titeln nichts über die Story sagen, da sie je nach Spieler unterschiedlich ausfällt. Man erschafft sich sein virtuelles Ebenbild, baut sein Eigenheim, lernt möglicherweise den Partner fürs Leben kennen und vegetiert fröhlich vor sich hin. Alles ganz offen und wie es einem gerade beliebt. "Die Sims: Inselgeschichten" bietet ebenfalls die Möglichkeit auf ein freies und offenes Spiel, aber es gibt auch einen Story-Modus. Schlüpft in die Rolle von Jessica oder David und folgt der vorgegebenen Geschichte:

    Die Sims Inselgeschichten Die Sims Inselgeschichten Single zu sein hat durchaus Vorteile, aber auf Dauer ist es doch ziemlich einsam und frustrierend. Euer Sim entschließt sich also dazu, eine romantische Kreuzfahrt zu unternehmen, in der Hoffnung auf traute Zweisamkeit. Und siehe da, schon nach kurzer Zeit bemerkt er, wie es ihm warm ums Herz wird. Bedauerlicherweise kommt die Wärme aber nicht von einem heißen Date, sondern von den Flammen des brennenden Schiffes, das gerade in den Fluten untergeht. Bewusstlos wird er auf einer einsamen Insel angespült und versteht die Welt nicht mehr. Was ist bloß passiert? Wo bin ich? Wie komme ich hier wieder weg? So viele Fragen... Der Kampf ums nackte Überleben beginnt. Auf den Spuren von Robinson Crusoe erlebt euer Sim das größte Abenteuer seines Lebens.

    Ein knallharter Überlebenskampf?

    Die Sims Inselgeschichten Die Sims Inselgeschichten Zu Beginn der Geschichte scheint es um das pure Überleben zu gehen. Ihr habt nichts zu essen, kein Dach über dem Kopf und seid völlig auf euch alleine gestellt. Und das mitten in der freien Natur, irgendwo im Nirgendwo! Die Lage ist also ernst! Was tun? Zunächst müssen die Grundbedürfnisse abgedeckt werden. Für den Hunger ist gesorgt, denn im Meer gibt es massig Fische. Auch der Durst kann gestillt werden, da sich Palmen mit saftigen Kokosnüssen auf der Insel befinden. Nachdem die ersten Fische gefangen und Kokosnüsse geknackt sind, ist euer Sim für den Moment glücklich und zufrieden. Doch als der Regen einsetzt und es kalt wird, kommen neue Probleme auf. Also wird ein kleines Feuer gemacht und ein notdürftiges Bett aus Holz und anderen Naturutensilien gebaut. Eigentlich gar nicht so übel, denn fürs Erste ist damit das Überleben gesichert.

    Die Sims Inselgeschichten Die Sims Inselgeschichten Der knallharte Kampf ist an dieser Stelle tatsächlich vorbei, denn nun widmet man sich den ganz alltäglichen Sims-Aufgaben. Natürlich sehen diese auf einer Insel ein wenig anders aus. Anstelle einer glänzenden Porzellanschüssel, muss man für sein kleines oder großes "Geschäft" auf den naheliegenden Busch zurückgreifen. Duschen und Badewannen findet man in der freien Natur ebenfalls eher selten, aber wozu hat man denn gleich das Meer vor der Nase?! Auch für den Komfort kann man etwas tun. Im Katalog lassen sich bequemere "Möbel" kaufen. Mit Geld erreicht man dabei jedoch herzlich wenig, denn wir befinden uns mitten in der Pampa, aber dafür sind Ressourcen umso kostbarer. Hier und da liegen Äste, die man prima verarbeiten kann. Mit der Machete einen Bambusstrauch niederzusäbeln bringt ebenfalls wertvolle Ressourcen ein, die dann als Zahlungsmittel dienen. Das Prinzip ist also eigentlich das gleiche, nur dass die Bedingungen leicht verändert wurden. Mit den sozialen Kontakten sieht es ähnlich aus. Anstelle einer großen Nachbarschaft, gibt es wilde Tiere, die sich mit einem anfreunden können. Man kann sogar einen Orang-Utan adoptieren und in die "Familie" aufnehmen. Er lässt sich dann für kleinere Arbeiten einsetzen, wie das Sammeln von Früchten, was sehr hilfreich und entlastend ist. Doch auch euer Sim muss weiterhin schuften, wenn er sein Dasein auf der Insel möglichst komfortabel fristen möchte. Man kann "Jobs" annehmen, wie etwa Jäger, Sammler oder Handwerker und muss einige Stunden am Tag "auf die Arbeit" gehen. So wie das auch bei anderen Sims-Spielen üblich ist.

    Die größte Neuerung: Der rote Faden

    Die Sims Inselgeschichten Die Sims Inselgeschichten Das klingt nun alles sehr vertraut und im Grunde ist es auch nichts Neues. Sämtliche Bedürfnisse sind wieder mit dabei und man muss diesen nachgehen, einen Job finden, Kontakte (später auch mit anderen Menschen) pflegen und all das tun, was man aus anderen Sims-Titeln eben so kennt. Die wohl größte und interessanteste Neuerung ist die fortlaufende Geschichte. Es gibt immer ein Ziel, das ihr erfüllen müsst. Beispielsweise: "Baue ein Bett!". Wenn dies getan wurde, äußert sich euer Sim meistens kurz dazu und es stellt sich ein neues Problem, das bewältigt werden muss oder eine Zwischensequenz wird eingespielt. Man sieht beispielsweise wie wilde Affen euer Lager aufsuchen und ein kleines Chaos anrichten, während ihr selig im neuen Bettchen schlummert. Am Morgen danach gilt es erstmal das Chaos zu beseitigen, den Müll aufzuräumen und Ordnung zu schaffen. Ein anderes Mal wird eure volle Aufmerksamkeit auf eine hübsche Statue gerichtet, die allerdings von Affen bewacht wird. Erschleicht euch mit Bananen ihre Freundschaft und schnappt euch die Statue. Wie sich zeigen wird, ist diese aber sehr mysteriös und hat das ein oder andere Problem parat. Der Kampf ums Überleben ist in der Geschichte nur zu Beginn ein großes Thema und wird dann ersetzt durch die üblichen Erlebnisse. Natürlich versucht ihr weiterhin einen Weg zu finden, die Insel zu verlassen, aber die Geschichte ist nicht primär darauf ausgerichtet, da andere Aspekte in den Vordergrund rücken.

    Die Sims Inselgeschichten Die Sims Inselgeschichten Was den Story-Modus dennoch sehr reizvoll macht, ist die Balance aus Freiem und Vorgegebenem. Man hat Ziele, deren Erfüllung die Story vorantreiben und auf der anderen Seite kann man diese auch ignorieren und nebenher Ressourcen sammeln, Freunde finden und tun was einem gerade beliebt. Es ist aber spannend, dass man (wenn man möchte) an der Hand genommen wird und nicht einfach nur vor sich hin lebt, wie das sonst bei den Sims-Spielen der Fall ist. Leider sind die Aufgaben äußerst primitiv und nicht gerade fordernd, aber irgendwie macht es dennoch Spaß, weil man sehen möchte, wie das Abenteuer weitergeht. Der rote Faden macht den Reiz von "Die Sims: Inselgeschichten" aus und hält einen bei Laune. Es werden immer neue Teile der Insel erkundet, man stößt auf andere Schiffbrüchige und erlebt so einiges. Allerdings nicht für lange Zeit, da der Story-Modus sehr kurz ist. Danach kann man aber im freien Modus nach Herzenslust weiterspielen, wenn auch ohne vorgegebene Rahmenhandlung.

  • Die Sims Inselgeschichten
    Die Sims Inselgeschichten
    Publisher
    Electronic Arts
    Developer
    Maxis
    Release
    1. Quartal 2008

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Die Sims Inselgeschichten
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Die Sims finden sich erneut auf einer karibischen Insel wieder. Lizenzausschlachtung oder doch ein kreatives Spin-Off?
http://www.gamezone.de/Die-Sims-Inselgeschichten-Spiel-21557/Tests/Die-Sims-Inselgeschichten-im-Gamezone-Test-991671/
27.02.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/02/20036_hottub.jpg
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