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  • Die Sims brechen aus im Gamezone-Test

    Das Leben eines Sim ist schon ziemlich stressig. Besonders dann, wenn man alle paar Tage die Wohnung wechselt.

    Little Computer People

    Zwar erleben wir in dieser neuen Version der Konsolen-Sims keine Ausbrüche aus Gefängnissen oder ähnliches, dafür ist es nun endlich möglich beliebig oft umzuziehen und somit eine viel abwechslungsreichere Spielwelt der herzigen Computermenschen zu erforschen. Ob sich der Kauf lohnt, lest Ihr in unserem Test.

    Das Spielprinzip bleibt im Vergleich mit dem Vorgänger größtenteils identisch: Euer zu Beginn des Spiels erstellter Sim hat verschiedene Bedürfnisse (z.B. Unterhaltung, Hygiene, Hunger), welche wiederum mit entsprechenden Tätigkeiten befriedigt werden können (z.B. Fernsehen, Duschen, Essen). Auf einem kleinen Übersichtsbildschirm, welcher mit dem Steuerkreuz angezeigt werden kann findet Ihr den aktuellen Status der einzelnen Bedürfnisse. Sollte eines längere Zeit nicht befriedigt werden, verweigert die Spielfigur einige Befehle bis man ihren Wünschen schließlich nachgekommen ist. Aber auch soziale Kontakte wollen gut gepflegt werden: Die Sims können Freunde sein, oder sich ineinander verlieben und sogar Kinder bekommen. Wer zu sehr mit der Nachbarin flirtet braucht sich auch nicht wundern, wenn die Ehefrau eifersüchtig wird. Geld will natürlich ebenfalls verdient werden, dazu muss ein Sim erst mal Arbeit finden und diese dann erfolgreich erledigen. Spezielle Kenntnisse und Fähigkeiten wie Kreativität, technisches Verständnis oder Logik kann man Zuhause in seiner Freizeit mit Schachspielen oder Lernen von Sachbüchern verbessern. Sobald ein Sim in die Arbeit geht, verlieren wir die Kontrolle über ihn und erst wenn er abends wieder nach Hause kommt, können wir in seinen Lebensablauf wieder aktiv eingreifen.

    Neu ist im Vergleich zum Vorgänger die titelgebende Möglichkeit seine Lebensumgebung zu verändern. Dies ist sogar Ziel des Spiels, um in der gewählten beruflichen Laufbahn weiter aufsteigen zu können, muss man früher oder später in ein neues Heim umziehen und sich dort neuen Herausforderungen stellen. Einige der neuen Wohnorte sind allerdings ganz schön knackig in Sachen Schwierigkeitsgrad ausgefallen, oftmals findet sich in der neuen Wohnung nicht mal ein Bett oder eine Küche. Wer hier nicht genügend Geld für die nötigsten Einrichtungsgegenstände mitbringt, wird schnell die schlechte Laune seiner Sims teilen. Eine Übersicht über alle vorhandenen Ziele kann im Pausemenü aufgerufen werden, einige sind sehr schnell gelöst, andere wiederum erfordern eine weitere berufliche Beförderung, was nicht ganz so schnell geschafft ist. Manche Aufgaben verlangen auch von Euch für kurze Zeit den Ort des Geschehens zu wechseln, so muss zum Beispiel ein tanzbegabter Sim in einer Mission einen Gastauftritt als Breakdancer in der örtlichen Galerie absolvieren. Als Hauptziel müsst Ihr jedoch das ultimative berufliche Ziel erreichen und dadurch auch etliche Male die Behausung wechseln um befördert zu werden. Selbstverständlich kann man seine berufliche Laufbahn auch während des Spiels ändern, dadurch ist man aber gezwungen sich erneut nach oben zu arbeiten. Die knapp bemessene Freizeit der Sims lässt nur wenig Spielraum zum Lösen der übrigen Aufgaben und wenn dann auch noch unvorhergesehene Ereignisse wie zum Beispiel ein Feuer in der Küche eintreten, ist der Tagesablauf schnell für mehrere Tage empfindlich gestört. Man muss schon geschickt und sehr gezielt in den eigenen Willen der Pixelmännchen eingreifen um den gewünschten Effekt hervorzurufen. Wer beim Spielen erfolgreich ist, kann sich über zahlreiche Bonusgegenstände und neue Gesten und Gesprächsthemen freuen, welche dann unter anderem im umfangreichen Kauf- und Baumodus zur Verfügung stehen. Im Kaufmodus finden sich jede Menge witziger Einrichtungsgegenstände, wer genügend Simoleons auf seinem Konto hat, kann jede noch so kleine Bude zur regelrechten Villa ausbauen und seine Freizeit mit Flippern, Kletterwänden und anderen ausgefallenen Gegenständen versüßen. Zum Ausziehen und zum Besuchen anderer Orte schwingt Ihr Euch übrigens auf ein persönliches Vehikel, der anfangs noch recht mickrig wirkende Roller kann im Laufe des Spiels selbstverständlich gegen einen flotten Sportwagen ausgetauscht werden.

    Ein weiterer Modus ist der "Free-Play-Mode" in dem Ihr wir bei der PC-Version der Sims völlig ohne Ziele das bunte Treiben auf dem Bildschirm verfolgen könnt. Da dieser Spielmodus weder verloren, noch gewonnen werden kann, wird für viele nur wenig Reiz vorhanden sein sich hier länger aufzuhalten, die Fans der PC-Version werden hierbei allerdings voll auf Ihre Kosten kommen. Neben einem in jeder Version enthaltenen 2-Spieler-Modus bietet die PS2-Fassung zusätzlich die Möglichkeit im online die Wohnungen anderer Spieler zu besuchen. Sicherlich ein interessantes Feature auf das Besitzer anderer Versionen neidisch sein werden.

    Optisch hat das Spiel im Vergleich zum Vorgänger stark zugelegt, vor allem die Xbox-Version sieht gestochen scharf aus und könnte fast schon mit dem im nächsten Jahr erscheinenden Sims 2 für den PC verwechselt werden. Die Einrichtungsgegenstände sind alle sehr liebevoll bis ins letzte Detail gestaltet worden und auch in den 'zig verschiedenen Animationen der Protagonisten steckt offensichtlich sehr viel Arbeit. Das Menü wurde auch noch einmal generalüberholt, alles gleicht nun etwas mehr dem Stil eines "MacOS X" und ist dadurch wirklich schön anzuschauen. Die Bedienung des Spiels und der Menüs ist auch ohne Maus so einfach zu bedienen wie die PC-Version und lässt keine Fragen offen. Das mittlerweile zum Kult avancierte und weltweit verständliche Gebrabbel der Sims ist auch diesmal dabei, wir geben uns nun auch endgültig geschlagen und werden in Zukunft nicht mehr darüber meckern. Sehr witzig sind einige Radiosendungen ausgefallen, die hierbei gespielte Musik ist nicht nur fetzig und dient zur Verbesserung des Gemütszustands unserer Sims, sondern selbstverständlich auch in Sims-Sprache gesungen. Für Fans ein echter Knaller.

    Die Sims brechen aus (PS2)

    Singleplayer
    8,2 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Sound
    7/10
    Steuerung
    9/10
    Gameplay
    9/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    größere Spielwelt durch häufige Ortswechsel
    stark verbesserte Grafik
    knackige Aufgaben und sehr lange Spielzeit
    klassisch gutes Sims-Gameplay
    Online spielbar (PS2)
    keine bahnbrechenden Neuerungen
    stellenweise etwas schwer
    kein Onlinemodus über Xbox-Live (Xbox)
  • Die Sims brechen aus
    Die Sims brechen aus
    Publisher
    Electronic Arts
    Release
    17.12.2003

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Die Sims brechen aus
Die Sims brechen aus im Gamezone-Test
Das Leben eines Sim ist schon ziemlich stressig. Besonders dann, wenn man alle paar Tage die Wohnung wechselt.
http://www.gamezone.de/Die-Sims-brechen-aus-Spiel-21552/Tests/Die-Sims-brechen-aus-im-Gamezone-Test-989648/
18.12.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/12/TV2003121816224800.jpg
tests