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  • Dino Crisis 2: Die Dinohatz geht weiter! - Leser-Test von Fabian1992

    Dino Crisis 2: Die Dinohatz geht weiter! - Leser-Test von Fabian1992 Die Dinohatz setzt sich fort. In "Dino Crisis 2" erwarteten euch noch sehr viel mehr hungrige und bestialische Urzeitechsen! Und erneut müsst ich euch diesen stellen, um eure Mission erfüllen zu können! Wie wird das prähistorisch wirkende Abenteuer diesmal ausgehen?

    Story:
    Ein Jahr ist seit dem 3.Energie-Projekt vergangen, bei dem Dr. Kirk festgenommen wurde. Doch die Forschung über dieses Projekt wurde in einer Geheimbasis der Regierung im mittleren Westen fortgesetzt. Obwohl es bekannt war, höchste Vorsicht bei diesen Forschungen walten zu lassen, gab es erneut einen Zwischenfall. Edward City, so der Name der Forschungsstadt, ist spurlos verschwunden, woraufhin man ein Spezialteam zusammengestellt hat, welches mithilfe eines Zeittors in jene Zeit geschickt werden soll, wo man nun Edward-City vermutet und zudem die schätzungsweise 1000 Überlebenden retten soll. Somit macht sich die TRAT-Spezialeinheit zusammen mit einer Agentin des SORT-Einsatzteams auf den Weg. Nachdem das Team eingetroffen ist und eine Basis aufbauen konnte, gerät die Mission bereits außer Kontrolle. Denn Heerscharen von Raptoren überfallen die Basis und töten beinahe das gesamte Team. Als dann auch noch der Tyrannosaurus-Rex auftaucht, bleibt den Überlebenden nichts weiter als die Flucht. In letzter Sekunde gelingt es Dylan und Regina, rettend an einem überwucherten Hang herunter zu springen, was mit David, dem dritten Überlebenden geschehen ist, bleibt unklar...

    Und somit knüpft die Geschichte des zweiten Teils an die Vorgängergeschichte an und spielt sich ein Jahr später ab, obwohl man bei den zahllosen Zeitebenen dieses Spiels schnell durcheinander kommen kann.
    Doch Teil 2 zeigt schnell, dass es sich vom Erstling unterscheidet. So zum Beispiel die Schauplätze des Nachfolgers. Ihr müsst euch nun nicht mehr in einem rieseigen Gebäude zurecht finden, sondern vorerst in einem prähistorischen Dschungel. "Dino Crisis 2" spielt sich vorwiegend an der frischen Luft ab, futuristische und hoch modern wirkende Gebäude fallen aber dennoch nicht komplett aus. Dabei bietet das Spiel aber eine sehr große Vielfalt. Der Spielverlauf führt euch sogar in eine Unterwassereinrichtung, in der ihr dann mit einem Taucheranzug gegen schwimmende Dinosaurier kämpfen müsst.
    Eine gravierende Erneuerung ist jedoch beim Gameplay zu finden. Kenner des ersten Teils werden sich darüber freuen, dass Regina wieder dabei ist und auch gespielt wird, aber der neue Charakter Dylan Morton wird ebenfalls gesteuert. Mit anderen Worten; es wurde ein Charakterwechsel eingeführt, der somit zusätzlich für ein wenig Abwechslung sorgt. Von spezifischen Eigenschaften ist allerdings kaum etwas zu sehen. Nur die Tatsache, dass Dylan mit seiner Machete überwucherte Türen und Regina mit ihrem Elektroschocker elektrisch verschlossene Türen öffnen kann, könnte man als spezifische Eigenschaften bezeichnen. Ansonsten unterscheidet die beiden allerdings nichts, zumindest spielerisch. Daher teilen sie sich auch ein Inventar. Allgemein betrachtet ist das aber auch kein Feature, das man sich unbedingt wünscht. Betrachtet man hingegen die Charaktere, könnten die beiden unterschiedlicher kaum sein. Dylan kommt anfangs noch ziemlich machomäßig rüber und scheint sich ein wenig als Anführer zu fühlen. Regina hingegen macht ihm gleich deutlich, dass sie sich von niemandem herumkommandieren lässt und bearbeitet die Mission auf ihre Weise. Allerdings taucht noch ein vorerst tot geglaubter dritter Charakter auf, namens David, der Dylans bester Freund ist und wohl so eine Art Cowboy-Faible hat. Dieser kommt allerdings sehr unsympathisch herüber, im Gegensatz zu seinen beiden Kollegen. Mit der Zeit verstehen sich Dylan und Regina nämlich immer besser und Dylans Charakter wird sehr viel Tiefe durch seine tragische Vergangenheit verliehen. Doch an dieser Stelle muss ich schweigen, ansonsten entnehme ich der Story Großes an Spannung.
    Bezogen auf die Dinos, die selbstverständlich wieder eure Feinde sind, hat man hier für deutlich mehr Abwechslung als noch im Vorgänger gesorgt. Insgesamt haben es ganze elf Dinosaurierarten ins Spiel geschafft, was mehr als das Doppelte des Vorgängers ist. Raptoren bleiben aber die typischen Zwischengegner, obwohl auch dieses Spektrum durch weitere Arten erweitert wurde. Doch der T-Rex darf natürlich nicht fehlen wodurch er seinen ersten Auftritt sofort in der herrlichen Einleitungssequenz hat, wie ich bereits erwähnte. Dabei sieht man eindeutig, dass die Bewegungen der Echsen (zumindest für damalige Verhältnisse) ziemlich realistisch herüber kommen. Erneut haben die Entwickler Recherchen vollzogen um die Bewegungen der Urzeitviecher möglichst real animieren zu können.
    Hinzu kommt, dass die nicht nur die Anzahl der Rassen angestiegen ist, sondern auch die Anzahl der Menge von Biestern, die euch das Leben nehmen wollen. So seid ihr in "Dino Crisis" hin und wieder mal auf einen Raptor gestoßen, während sich euch nun gleich nach wenigen Sekunden Spielzeit drei Raptoren in den Weg stellen und von vorne und hinten angreifen. Somit ballert ihr euch mit zahlreichen und teils schweren Waffen durch die Levels und legt dabei weit über hundert Dinos um. Dazu zählen Schrotflinten, Pistolen, Maschinengewehre, Flammenwerfer und sogar schwere Raketenwerfer. Neben den teilweise atemberaubenden Hauptwaffen gibt es aber noch so genannte Zweitwaffen, die mit einem kurzen Drücken der Kreistaste auch recht schlagkräftig sind. Dazu gehören die Machete, der Elektroschocker, Granaten sowie Feuerwallwaffen. Das Spektrum der Waffen ist daher gut fünfach so groß wie im Vorgänger ausgefallen, was erneut den actionreichen Verlauf des Spiels bestens erahnen lässt.
    Bei den zahlreichen Kämpfen, die ihr euch mit den Dinos liefert, sammelt ihr viele Punkte, die sich wiederum bei den Speicherstellen als sehr nützlich erweisen. Denn hier gibt es Shops, wo neue Waffen, Heilmittel, Munition und gelegentliche Extras erworben werden können. Munition findet ihr daher nicht mehr wild in den Szenarien verteilt, sondern nur an den Speicherstellen. Heilmittel liegen aber wie gehabt in der Umgebung und reichen von einem kleinen bis hin zu einem großen Medi-Pack.
    Das Inventar stellt im Übrigen auch kein Problem mehr dar, da dieses nun sehr viel größer ausgefallen ist. Unendlich viel Platz hat es zwar nicht, doch es bietet durchaus genügend Plätze um Heilmittel zu verstaunen. Nicht zuletzt wegen der Tatsache, dass die Munition nicht mehr als Inventarinhalt gilt. Und in Teil 2 seid ihr auch nicht mehr auf eure eigene Einschätzung über den Gesundheitszustand eures Protagonisten angewiesen, da eine Energieleiste im oberen, rechten Bereich des Bildschirms zu finden ist.
    Besonders viel Grips verlangt "Dino Crisis 2" ohnehin nicht mehr ab. So wurdet ihr im ersten Teil noch mit wirklich fordernden Knobeleien stetig konfrontiert, während im zweiten Teil typische Rätsel der Sorte "Bring Gegenstand A zum Ort B" zum Einsatz kommen. Wie gesagt, Fans müssen sich auf eine große Umstellung gefasst machen. Denn es gibt mehr Action und weniger Köpfchen. Das dürfte einigen missfallen.
    Dennoch kann man das Spiel nicht als hirnlos bezeichnen. Immerhin sorgt die Story erneut für Spannung und hat einiges in Sachen Fantasiereichtum auf dem Kasten. So erwartet euch ebenfalls ein wunderbarer Story-Twist gegen Ende des Spiels.
    Auch mit guten Sprachaufnahmen wird nicht gespart. Talentierte und professionelle Synchronsprecher leihen ihre Stimmen den vielseitigen Charakteren des Spiels, wobei man sich sogar darum bemüht hat, die aus Teil bekannte Stimme von Regina auch hier zum Einsatz kommen zu lassen.
    Die Grafik des Spiels lässt für heutige Verhältnisse natürlich so einige Wünsche offen. Und auch für die Zeit des Erscheinungsdatums waren die Protagonisten sehr kantig und detailarm erstellt worden. Noch nicht mal ein paar Mundbewegungen sind zu erkennen. Hinzu kommt ein unlebhaft wirkender Hintergrund. Aber gut, wenn man sich auf das Spiel einlässt und die Thematik ernst nimmt, so wird das Ganze äußerst packend präsentiert. Vor allem die Rendervideos sind besonders hochwertig. Rasante Kamerafahrten, beinharte Action, große Explosionen und beeindruckende Szenen sind im beinahe jedem dieser tolle Zwischenfilme zu sehen. Zu alldem trägt auch die stimmige Musik bei, die vor allem in ihren prähistorisch orientierten Klängen hohen Wiedererkennungswert beweist. Ebenso glaubwürdig kommen die kreischenden und bedrohenden Schreie der Dinosaurier herüber. Vor allem das Brüllen des Tyrannosaurus-Rex ist unverwechselbar und beängstigend.
    Beängstigend hin oder her, stark sind die Dinosaurier nicht unbedingt. Schwer ist "Dino Crisis 2" nämlich nicht im Geringsten, zumindest auf dem Schwierigkeitsgrad Einfach. Gut, bei den zahllosen und wirklich schlagkräftigen Waffen nicht weiter verwunderlich. Hinzu kommt allerdings, dass die Punkte im leichten Schwierigkeitsgrad viel zu großzügig verschenkt werden. Das fordert keine besondere Gabe ab, wenn es darum geht, die Punkte gut zu investieren. Doch wie bereits gesagt, viel Verstand fordert das Spiel leider nicht.
    Leider beweist es auch nicht viel Langezeitmotivation. Der erste Durchgang müsste nach gut fünf bis sechs Stunden bewerkstelligt sein. Danach reizen auch nicht sonderlich viele Extras. Drei verschieden Endsequenzen, wie es in "Dino Crisis" noch der Fall war, sind auch ausgeblieben. Obwohl ich dabei unbedingt erwähnen muss, das die eine Schlusssequenz großes Kino ist und fehlende alternative Enden gut verschmerzen lässt.

  • Dino Crisis 2
    Dino Crisis 2
    Developer
    Capcom
    Release
    05.2003
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Dino Crisis 2
Dino Crisis 2: Die Dinohatz geht weiter! - Leser-Test von Fabian1992
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17.11.2007
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