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  • Dino Crisis 2: Krisensitzung - Leser-Test von DaLexus

    Dino Crisis 2: Krisensitzung - Leser-Test von DaLexus EINLEITUNG & STORY
    Das Action-Spiel "Dino Crisis" ähnelte bei seinem Erscheinen "Resident Evil". Nicht umsonst lag ein Vergleich sehr nahe, denn vieles, was man aus dem Survival-Horror-Vorreiter kannte, war auch in "Dino Crisis" vorhanden: Die Spielfiguren bewegen sich gleich, sie durchstreifen düstere Gebäude, wandern von einer dramaturgisch perfekt positionierten Kameraeinstellung zur nächsten und stellen sich dem unsagbaren Grauen hinter der kommenden Ecke. Dass in "Dino Crisis" aber, wie der Name schon vermuten lässt, euch nicht verrottende Zombies, sondern wilde Dinosaurier vor die Flinte liefen, war nicht das einzige, was den Titel davor rettete, in die selbe Schublade mit "RE" gesteckt zu werden (was natürlich nun auch nicht schlecht gewesen wäre). Der zweite Teil holt den Spieler nun raus aus den recht eintönigen Innenraum-Umgebungen vom Vorgänger und verfrachtet euch direkt in einen prähistorischen Dschungel!

    Das wirklich filmreife Intro-Video stimmt uns perfekt auf das Spiel ein und erzählt noch nebenbei die Story. Wissenschaftler erforschen die so genannte "dritte Energie". Dies ruft leider erneut große Probleme hervor und die Geheimbasis, in der die Experimente mit der viel versprechenden Energiequelle stattfinden, verschwindet spurlos. Wie sich herausstellt, befindet sich der Komplex nicht einfach an einem anderen Ort, sondern in einer völlig anderen Zeit, genau genommen in der Urzeit (wer hätte das auch anders erwartet?)!. Ein Spezialteam wird per Zeitportal zur Rettung der 1300 Mitarbeiter der Basis ausgesendet. Mit dabei: Die rothaarige Heldin des Vorgängers, Regina, und Draufgänger Dylan. Nachdem man sich dann aber soviel Mühe beim Aufbau des Lagers gegeben hat, wird der Rettungstrupp plötzlich von einem Rudel Velociraptoren angegriffen und restlos zerfleischt, bis auf Regina und Dylan natürlich. Ach ja, und der nette Kollege mit dem Cowboy-Hut, Dylans Kumpel David, mit einem Raketenwerfer in den Händen. Genau zur rechten Zeit, denn als die Raptoren auf einmal ängstlich die Flucht ergreifen, weil ein waschechter Tyrannosaurus Rex zwischen den Baumwipfeln hervorschaut, ist guter Rat teuer. Der Cowboy weiß jedoch, was zu tun ist und die abgefeuerte Rakete bringt das rechte Auge des Monsters auf schmerzvolle Weise zum Platzen. Das macht den T-Rex aber nur noch wütender und so sehen sich unsere Helden gezwungen, panisch flüchtend einen Abhang hinunter zu stürzen.

    GAMEPLAY
    An dieser Stelle setzt dann auch das Spiel ein. In einem kurzen Ingame-Video machen sich Regina und Dylan einander bekannt und bemerken dabei gleich, dass sie sich nicht sonderlich verstehen. Noch schlimmer: Die beiden beschließen, sich gleich von diesem Punkt an zu trennen und allein durch den Dschungel zu wandern. Aber was soll's?
    Wir übernehmen nun jedenfalls die Steuerung von Dylan. Im späteren Verlauf des Spiels werden wir aber auch Regina steuern können (und daraufhin wechselt sich das natürlich ab). Mit unserem blonden Soldaten öffnen wir sogleich die erste Tür und begeben uns in den nächsten Abschnitt. Wie gesagt liegt der Vergleich mit "Resident Evil" nicht fern. Die Spielfigur wandert von einem Bildschirm zum nächsten, die Kamera bleibt dabei fest und beim Betreten neuer Abschnitte sehen wir eine kurze Sequenz, in der eine Tür geöffnet oder eine Leiter erklommen wird. Zwar gibt es dadurch immer wieder kurze Pausen, diese stören den Spielfluss aber kaum, da der Wechsel von Bildschirm zu Bildschirm flink erfolgt und die Abschnitte recht groß gewählt worden sind.
    Leider muss Dylan schon nach ein paar Metern feststellen, dass sich die Raptoren noch nicht ganz verabschiedet haben. Und so bleibt ihm nichts anderes übrig, als sich den Weg freizukämpfen. Wie in "RE" bewegen wir die Spielfigur mit dem Steuerkreuz nach vorne und hinten (wobei sie stets rennt) und drehen sie um die eigene Achse. Eine Seitenschritt-Funktion fehlt leider. Dadurch ist sie beim Zielen eher etwas langsam. Erfreulicherweise fällt aber auf, dass die Spielfigur beim Ziehen der Waffe (R1) sofort den erstbesten Gegner anvisiert. Zudem können wir uns mit R2 schnell um 180-Grad drehen und dadurch einen Angriff von hinten abwehren. Mit X feuern wir los. Dabei fällt auch gleich auf, dass die Pumpgun, wie jede andere Waffe im Spiel, ihre Eigenheiten hat: Auf kurzer Distanz ist sie durchschlagskräftig und trifft auch mehrere Gegner. Setzt man sie jedoch auf weite Entfernung ein, nimmt die Wirkung beträchtlich ab und auch die Feuerrate ist nur gering. Dafür freut man sich aber, dass Dylans Standardwaffe bereits zu Anfang mit satten 200 Schuss ausgestattet ist und wir selbst nicht einmal nachladen müssen (!). Das allerbeste kommt aber erst noch: Ihr könnt mit gezogener Waffe laufen!

  • Dino Crisis 2
    Dino Crisis 2
    Publisher
    Virgin Interactive
    Developer
    Capcom
    Release
    01.11.2001
    Leserwertung
     
    Meine Wertung
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Dino Crisis 2
Dino Crisis 2: Krisensitzung - Leser-Test von DaLexus
http://www.gamezone.de/Dino-Crisis-2-Spiel-21663/Lesertests/Dino-Crisis-2-Krisensitzung-Leser-Test-von-DaLexus-1007918/
11.11.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/07/T-Rex.jpg
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