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  • Dino Wars: Aus Deutschland - Leser-Test von RAMS-es

    Dino Wars: Aus Deutschland - Leser-Test von RAMS-es Spiele aus deutschen Lande haben in der mittlerweile fast 30jährigen Geschichte des Electronic Entertainment nur selten eine Paraderolle gespielt. Neben den Problemen der Vermarktung haben es die Deutschen versäumt bei Zeiten industrielle Strukturen zu legen. So haben unsere Nachbarn aus Frankreich die Führungsrolle im Business übernommen (Infogrames, Titus und UBI Soft). Schlechte Qualität war bei deutschen Produkten eher weniger der Grund für unser Zurückbleiben, als ob Qualität eine Rolle spielen würde (Infogrames, Titus und UBI Soft). Magic Bytes ist so ein deutsches Softwarehaus, das lange Zeit Garant für ansehnliche Software aus deutschen Landen war und daß es heute nicht mehr gibt. Neben der bei Kenner immer noch berühmten Versoftung von CLEVER & SMART, haben die Entwickler von Magic Bytes so manches Genre bedient. Neue Ideen kamen dabei leider eher selten zum Einsatz, so auch bei DINO WARS, einer recht unverschämten aber dennoch gelungenen ARCHON Kopie.

    Magic Bytes entführt uns in DINO WARS in die Frühzeit unseres Planeten. Keine wirklich schöne Zeit, Felle statt Hemden, Menschenschädel statt Computer und fiese große Dinosaurier. Auf dieses Setting stimmt zu Beginn von DINO WARS ein kleiner Comic Strip ein, hier wird ziemlich deutlich warum es für uns eindeutig gesünder ist, daß die großen Echsen über den Jordan gegangen sind. Wie ARCHON ist bei DINO WARS das Spielfeld so ähnlich wie ein um 90° gedrehtes Schachbrett auf gebaut. Im Prinzip läuft es ja sowieso auf eine neue Abart von Schach hinaus. Anstatt Bauern, Springern und Läufern kommen bei DINO WARS Brontosaurus, Stegosaurus und Dimetrodon zum Einsatz. Damit es auf Dauer grafisch und spielerisch nicht zu eintönig wird, gibt es fünf unterschiedliche Landschaften zur Auswahl : Savanne, Dschungel, Wüste, ein Vulkanlandschaft und ein stinknormales Schachbrett. Die anderen durchaus üppigen Spieloptionen werde ich an anderer Stelle aufbröseln.

    Ganze stolze siebzehn Dinosaurier stehen auf beiden Seiten des Felds zu Verfügung, egal ob die CPU oder Alexander Wissnet als Gegner herhalten muß. Wichtigstes Objekt auf dem Feld ist aber das Ei, welches sich zu Beginn einer Partie in der Hand des Gegners befindet. Da ist es doch nur logisch wenn beide Parteien versuchen ihr aus den Klauen des Gegners zu holen. Hier endet es mit den Schachanleihen und ARCHON übernimmt. Die Dinosaurier sind nämlich unterschiedlich stark, wie im richtigen Leben halt auch. Sie können sich auch unterschiedlich schnell über das Spielfeld bewegt werden, Flugsaurier kommen da am weitesten. Stoßen nun zwei feindliche Dinosaurier auf einem Feld zusammen, kommt es zum Kampf. Jetzt schaltet der Computer in eine Actionsequenz um, und die beiden Saurier müssen miteinander kämpfen. Dabei kommt es neben der angewandten Taktik vor allen Dingen auf die Stärke des Dinosauriers an. Für ein "Brettspiel" und das Jahr 1990 ist diese Sequenz sehr schön gezeichnet und die FX quasi das Urgeschrei kommt richtig gut.

    Wer nicht selber kämpfen will, der kann bei DINO WARS einfach den Arcade Part abstellen, dann kämpft die CPU für uns. In diesem Fall bekommen wir als Spieler nur das Ergebnis mitgeteilt. Die Action Freaks können aber auch den Strategieteil abstellen. Dann geht es allein um das kämpferische Können, die Wertung erfolgt dann nach Punkten und Zeit. Besondere Leistungen werden dabei mit Extrapunkten belohnt. Wenn man Chinese ist würde man aus DINO WARS einfach 26 Einzelspiele machen, wie bei den berüchtigten 100-in-1 Cartridges. Wer will kann sich auch die Arbeit machen die Eigenschaften und Stärke der einzelnen Dinosaurier zu modifizieren. Um die Stärke zu ändern, kann man den entsprechenden Menüpunkt anwählen und schon kann die Kräfteverteilung losgehen. Aber auch die Artenvielfalt kann manipuliert werden. Als Spieler ist man in der glücklichen Lage, sich seine eigens konstruierte Dinosaurier Armee aufzustellen und diese dann im Gefecht zu erproben. Bis zu zwei Dutzend Armeen lassen sich abspeichern. Für die Spieler mit Wissensdurst haben die Jungs von Magic Bytes auch noch eine kleine Enzyklopädie eingebaut. Dort kann man dann erfahren wie diese Giganten überhaupt entstanden sind, wo sie lebten und wie sie schließlich ihre Karriere als Fossilien starteten. Daneben gibt es ein nettes Portfolio an Thesen warum die Dinosaurier ausstarben (Die Dinosaurier werden immer trauriger!). Dieses Nachschlagewerk wurde mit für die damalige Zeit tollen animierten und zum Teil digitalisierten Illustrationen versehen. Es mach also Spaß sich das Zeug anzusehen.

  • Dino Wars
    Dino Wars
    Publisher
    Magic Bytes
    Developer
    Magic Bytes
    Release
    1990

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Dino Wars
Dino Wars: Aus Deutschland - Leser-Test von RAMS-es
http://www.gamezone.de/Dino-Wars-Classic-21680/Lesertests/Dino-Wars-Aus-Deutschland-Leser-Test-von-RAMS-es-1003864/
20.03.2006
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