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  • Dirt 3 im Gamezone-Test

    ... ist nach wie vor keine Simulation sondern ein Arcade-Vergnügen welches besonders online sein ganzes Potenzial entfaltet.

    Mit dem dritten Teil der DiRT-Reihe verabschiedete sich Codemasters erstmals komplett von Colin McRae im Titel, auch wenn wir im Spiel selbst noch einige Erinnerungen an ihn finden, wie den legendären Colin McRae Ford Fiesta. Doch auch was die angebotene Auswahl an Strecken und Spielvarianten betrifft, gibt es einige Änderungen die erkennen lassen, das man sich im Studio der Kritik der Fans annahm. Besonders die deutlich erhöhte Anzahl der Rally-Etappen und der komplett neue Gymkhama-Mode stechen dabei sofort ins Auge. Leider aber verabschiedete man sich komplett von der ursprünglichen Präsentation in Form eines Festivals. Es gibt keinen Wohnwagen mehr in dem man seine Rennen organisiert und keine johlenden Besucher im Freien. Stattdessen navigieren wir nun durch ein dreidimensionales Menükonstrukt, welches zwar durchaus seinen Reiz besitzt aber bei weitem nicht mehr so atmosphärisch ist wie das vorherige.

    Dirt 3 Dirt 3 Schon nach den ersten Etappen stellen wir fest, dass wir es immer noch mit der bekannten DiRT-Physik zu tun haben, eine gelungene Mischung zwischen simulationsartigem Anspruch und mitreißendem Arcade-Gameplay. Viele der zur Verfügung stehenden Fahrzeuge kennen wir schon aus DiRT 2, es sind aber auch manch neue hinzugekommen. Insgesamt jedoch dürfte sich die Auswahl nicht vergrößert haben, denn in einigen Klassen gibt es nun sogar nur noch ein einziges Fahrzeug, wie bei den Buggys und den Trucks. Deswegen wird es da bald kostenpflichtigen DLCs geben, von denen vier Stück bereits angekündigt wurden. Dafür gibt es im Gegenzug nun deutlich mehr verschiedene Lackierungen, was besonders online dafür sorgt, dass etwas "Farbe" ins Spiel kommt.

    Dirt 3 Dirt 3 Bei der Offline-Karriere ebenso wie online, dreht sich alles um den Fahrlerlevel und den Ruf, beides leveln wir getrennt voneinander auf. Während es einen global geltenden Ruf gibt, denn wir off- wie online nach oben zu treiben versuchen, geschieht dies beim Fahrerlevel getrennt voneinander. Dies deswegen, weil offline der Fahrerlevel bestimmt auf welche Herausforderungen wir Zugriff haben, wohingegen mit dem Ruf neue Fahrzeuge, Lackierungen, Hupen und so weiter freigeschaltet werden. Während wir online sofort auf alle Spielvarianten zugriff haben, müssen wir uns das offline erst erarbeiten. Doch geht es relativ schnell, bis wir auch dort aus praktisch allen Rennvarianten auswählen können. Auch dabei gibt sich DiRT 3 recht Arcade-lastig, denn die gebotenen Rally-Etappen sind allesamt relativ kurz, länger als drei Minuten ist man kaum unterwegs und um irgendwelche Boxenstopps oder Reparaturen müssen wir uns auch nicht kümmern.

    Dirt 3 Dirt 3 Bei all der Begeisterung bezüglich der neuen Spielvarianten und den nun mehr vorkommenden Rally-Etappen fällt aber ebenfalls recht schnell auf, dass es der Karriere bald an Abwechslung mangelt. Ab der Hälfte hat man es praktisch nur noch mit Wiederholungen zu tun, auch wenn man die immer gleichen Strecken durchaus mit verschiedenen Fahrzeugen bestreiten muss, kann man sich doch des Gefühls nicht erwehren, dass sich Codemasters hier deutlich Raum für zukünftige DLCs geschaffen hat. Dies betrifft die Streckenauswahl ebenso wie die Fahrzeuge, besonders wer den Vorgänger schon gespielt hat, dem wird auffallen wie wenig verschiedene Fahrzeuge es plötzlich in mancher Klasse und wie wenige Strecken es in manchem Modus gibt. Gesamt gesehen geht der Umfang zwar in Ordnung, auf die einzelnen Disziplinen bezogen aber wirkt er mitunter etwas mager.

    Dirt 3 Dirt 3 Am neuen Gymkhama-Mode werden sich die Geister scheiden. Im Grunde nämlich stellt er ein aufgebohrtes Drift-Event dar, bei der einem in recht ähnlich aussehenden Arenen diverse Möglichkeiten geboten werden, von denen man in der vorgegebenen Zeit möglichst viel verschiedene auszuführen hat. Doch egal ob man kleine Donuts um die aufgestellten Plastikpoller dreht, etwas größere um die Betonkreise herum oder ganz große unter den den LKW-Anhängern durch, es geht im Grunde immer nur darum möglichst viel auf den gegebenen Markierungen zu driften und dabei zusätzlich noch die im Weg stehenden Kissen zu treffen um Bonuspunkte zu kassieren. Dabei muss man anmerken, dass die Drift-Mechanik recht gelungen ist und man sich sogar elektronische Hilfe zuschalten kann, was die Sache nochmal deutlich erleichtert, der Schlüssel zum Erfolg aber beim möglichst geschickten und schnellen "Abdriften" der vorgegebenen Aufgaben liegt. Das kann einem gefallen, wie man online sieht tut es das manchem auch, muss aber nicht.

  • Dirt 3
    Dirt 3
    Publisher
    Codemasters
    Release
    24.05.2011

    Aktuelle Rennspiel-Spiele Releases

    Cover Packshot von Forza Horizon 3 Release: Forza Horizon 3 Microsoft
    Cover Packshot von F1 2016 Release: F1 2016 Koch Media , Codemasters
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Dirt 3
Dirt 3 im Gamezone-Test
... ist nach wie vor keine Simulation sondern ein Arcade-Vergnügen welches besonders online sein ganzes Potenzial entfaltet.
http://www.gamezone.de/Dirt-3-Spiel-21684/Tests/Dirt-3-im-Gamezone-Test-993331/
30.05.2011
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2011/05/D3_Review_1_120531140736.jpg
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