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Dirt Showdown (PS3)

Release:
24.05.2012
Genre:
Rennspiel
Publisher:
Codemasters
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Dirt Showdown - Chrash, Trash und die große Liebe

31.05.2012 21:19 Uhr
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Neu
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Codemasters hat vor kurzem nun ein Spin-Off zur Dirt Reihe veröffentlicht, die mit Dirt 3 vorerst nicht weiter fortgeführt wurde. Doch aller Anfang ist schwer und Fans dürfen sich noch auf Dirt 4 freuen. Das Spin-Off Dirt Showdown lenkt die Reihe in Richtung Demolation Derbys und einigen Trick Events. Ob das gut ist, lest ihr im folgenden Review zur PlayStation 3 - Version.

Showdown Tour - Worum geht es da eigentlich?

Für Offline-Spieler hat Entwickler Codemasters mit der Showdown-Tour einen wirklichen Leckerbissen anzubieten; könnte man meinen. Zwar bietet die Tour so gut wie alle Spielmodi, die man in Dirt Showdown geboten kriegt, aber es will und will einfach keine Spannung aufkommen. Man spult nur Rennen für Rennen ab. Es gibt keine Rahmenhandlung oder zumindest irgendetwas was einem irgendwie im Gedächtnis bleibt. Man fährt nämlich Rennen für Rennen ab, Demolation für Demolation kaputt und Trick-Events für Trick-Events drunter und drüber aber man bekommt sonst nichts geboten. Die Showdown-Tour unterteilt sich in genau Vier verschiedene Finals unterteilt in vier Kategorieren. In jeder Kategorie muss man alle Neben-Events abschließen (mind. mit Platz 3), um dafür dann das jeweilige Final freizuschalten. Leider hebt sich das nicht wirklich von den anderen Neben-Events ab - Schade.

Rennen und Demolation


Es gibt Events in denen man klassisch einfach nur fahren muss und möglichst als Erster über die Ziellinie gelangen sollte. Das sind insgesamt genau 2 Events. Dann gibt es noch ein Paar Trick-Events, wo man möglichst viele Punkte durch viele Tricks (Donuts, Drifts und Sprünge etc.) ergattern muss. Das Hauptaugenmerk liegt bei dem Spiel ganz klar auf den Demolation Derbys. Viele Modi sorgen dafür, dass dem hartgesonnenen Autofreak viel Freude bereitet wird. Mal muss man einfach nur eine Zeit lang überleben, mehr Autos schrotten oder andere Fahrer aus einer Arena rammen oder eben in 8-Ball Rennen mit ganzer Verbissenheit um den Sieg kämpfen und sich möglichst nicht zu Blechschrott verarbeiten lassen.

Online - Deutliche Spaß Steigerung

Im Online-Modus hat man die Auswahl zwischen Solo- und Team-Events. In Solo-Events kümmert man sich selbst um seinen Sieg, in Team-Events steht das Abschneiden des eigenen Teams im Vordergrund, der über Gewonnen oder Verloren entscheidet. Spaß macht es auch, wenn man mal verliert, daran soll es nicht scheitern. Die Wagen im Spiel lassen sich sowohl im Online- als auch im Offlinemodus upgraden, sprich in einzelnen Punkten, wie Leistung oder Handling verbessern. So kann man seine Chancen auf ein besseres Abschneiden im Online-Modus erhöhen - Kann! Die Gegner verhalten sich z.T. intelligenter z.T. aber auch mal dämlicher als die Offline-Ki, wobei das nicht so ins Gewicht fällt. Durch die verschiedenen Spielertypen wird jedes Rennen mal spannend, jedes 8-Ball Rennen vielleicht auch mal frustrierender, weil man es mit sehr agressiven Spielern zu tun bekommt. Der Gewinner in Dirt Showdown ist aber klar: Der Online-Modus. Im Übrigen kann man seinen Freunden Challenges senden und selber Challenges von Freunden versuchen zu schlagen.

Freie Fahrt? Ja, aber nichts Tolles.

Wer auf Freie Fahrten steht, der wird auch in Dirt Showdown nicht enttäuscht werden. Der Joyride-Modus bietet insgesamt 2 Gebiete (Yokohama und Battersea) sowie Missionen (insgesamt 150 ->jew. 75 pro Gebiet) und versteckte Päckchen. Diese versteckten Päckchen sind sich drehende Dirt Showdown Logos, die überall im Bezirk versteckt oder z.T. nur schwer erreichbar sind. Die Missionen sind in wenige Kategorien zu unterteilen: Springen, Driften, Donuts-Fahren, Slalom fahren, Schnell fahren oder sich im Kreis drehen. Aber da gibt es auch immer ein paar nette Abweichungen. Die Missionen sind, solange es noch welche gibt, die noch nicht erledigt sind, nett und auch ein wenig herausfordernd. Danach verliert der Joyride Modus allerdings seinen Reiz. Einzig allein das Päckchen suchen oder das erfüllen von Sekundären-Missionszielen (64m Drift, 300 zerstörte Gegenstände etc.) können da noch ein wenig motivieren - auch wenn es dann nicht mehr allzu lange ist.

Grafik, Sound und Steuerung

Grafisch ist das Spiel ordentlich. Die Wagen sind detailliert, die Strecken überzeugen durch z.B. Wasser, Staub oder Schneeeffekte und auch sonst leistet sich das Spiel keine auffallenden Grafikpatzer. Selbst die Zuschauer an den Strecken sehen immerhin nicht so plastisch aus, wie bei manch anderen Spielen. Vom Sound her bietet das Spiel neben Motorengeräuschen, verschiedenen freischaltbaren Hupen auch noch einige fetzige Musiktitel. Diese passen zum Spiel und sind keineswegs langweilig. Schade, dass man keine eigene Musik importieren kann. Der Kommentator während der Events ist nicht auffällig nervend und liefert so gut wie immer passende Kommentare zum aktuellen Renn- oder Demolationgeschehen. Die Steuerung erweißt sich als nicht schwierig und dürfte Profis wegen fehlener manueller Einstellungen nicht wirklich fordern - Anfängern im Genre kommt das gelegen. Eine Cockpit-Sicht gibt es leider nicht.

FAZIT: Wer auf Actionreiche Rennspiele steht, der wird mit Dirt Showdown sicherlich sehr zufrieden sein. Zwar unterhält der Offline-Modus mit der Showdown-Tour nicht ganz, dafür aber bekommt man als Online-Spieler einige coole Events geboten und darf im Level aufsteigen, wenn man viel siegt. Alles in Allem ein nicht herausragendes oder sich fest im Gedächtnis einharkendes Spiel, dafür aber ein Gutes für Zwischendurch mit viel Bumm, Bumm.

Spielspaß Singleplayer

Wertung von:
PhilCassidy

6.8
Gamezone
Spielspaß-Wertung
-
Spielspaß Multiplayer
8.4
Grafik
8/10
Steuerung
8/10
Sound
9/10
Gameplay
7/10
Erfahrener Benutzer
Moderation
31.05.2012 21:19 Uhr
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