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  • Disaster: Day of Crisis - Disaster - Day of Crisis - Ne richtig beschissener Tag - Leser-Test von Celon

    Disaster: Day of Crisis - Disaster - Day of Crisis - Ne richtig beschissener Tag - Leser-Test von Celon Shit happens. Der erste Gedanke, wenn man aufsteht und bemerkt, dass der Tag nicht so recht im Schwung kommen will oder unfreiwillig im Disaster endet. Raymond Bryce, Ex-Marine und nun bei den Rettungstruppen, kann davon ganz sicher ein Lied singen. In den gefährlichsten und unwirklichsten Gebieten der Welt hat der Mann mit dem Tattoo schon Menschleben retten dürfen. Allerdings muss auch ein Held seinen inneren Dämonen überwinden und der Wahrheit ins Anglitz blicken. Während eines Vulkanausbruches, der dem Spieler als Tutorial für die grundlegenden Aktionen dienstlich gemacht wird, verliert Ray seinen langjährigen Kollegen und Freund an die flüssigen Gesteinsmassen. Ein schwerer und entscheidender Schlag für den sonst so zuversichtlichen Lebensretter vom Dienst. Ab diesem Punkt allerdings beginnt die Rahmenhandlung erst sich zu entfalten. Bryce wird vom FBI gebeten eine Geiselnahme als Berater zu untersuchen. Sehr schnell wird jedoch klar, dass die Entführte eine Bekannte zu sein scheint. Die Schwester des verunglückten Kollegen ließ sich von einer Untergrundorganisation mit schnuckeligen Namen SURGE entführen. Die feinen Kollegen von SURGE haben jedoch größere Plänen, wollen höher hinaus und stibitzen sich samt Bekannter auch gleich noch drei nukleare Sprengköpfe, die es nun zurückzuerobern bzw. unschädlich zu machen gilt, allerdings vergisst Raymond dabei auch sein eigentliches Ziel nicht aus den Augen. Auf seinem langen und Beschwerlichen Weg muss sich der Ex-Marine nicht nur mit idealistischen Terroristen und schießwütigen Fußvolk rumschlagen, auch die Natur spielt so wie sie will und macht unserem stählernden Freund das Leben richtig schwer.

    Und wie reagiert der Mann auf Naturkatastrophen? Augen zu und durch! So müsst ihr mit der Wii-Remote und dem süßen Nunchuk dabei helfen lebend aus den Situationen hervorzugehen. Mal schüttelt ihr euch Flammen vom Leib oder dirigiert Ray mithilfe der Fernsteuerung durch reißende Fluten. Die Verwendung der Wii-Remote wurde dabei so vielfältig wie in kaum einem anderen Spiel eingesetzt. Dabei weiß sie immer zu überzeugen und vor allem gut zu funktionieren. Allein die Fahrzeugpassagen sind nicht ganz das gelbe vom Ei, allerdings auch kein Hinderungsgrund am weiterkommen innerhalb des Abenteuers. Unfair wird das Spiel dabei auch nicht. Es finden sich zwar hier und dar herausfordernde Stellen, die allerdings immer von einem Checkpunkt begleitet werden. So ist es möglich jederzeit dort wieder anzufangen, wo euch die reißenden Wassermassen einen Strich durch die Rechnung gemacht haben. Habt ihr euch aber aus der gefährlichen Situation befreit und dabei Menschenleben gerettet, die ebenfalls von der Vielfalt der bewegungsintensiven Steuerung profitieren, wird am Ende des Levels eine Liste mit Levelergebnissen angezeigt. Für gerettet Personen gibt es Punkte, die dann zwischen den Leveln, der stolze Zahl von 27 lange fesseln kann, in Verbesserungen und neue Waffen gesteckt werden können. Waffen? Wofür das denn? In ausgewählten Szenen spielt ihr bester Time Crisis-Mania einen Railshooter, der euch auf festen Bahnen durch Gegnerverseuchte Gebiete schickt. Wobei die Munition nur zweitrangig ist und keine logistische Meisterleistung in der Rationierung darstellen sollte. So hat die normale Pistole immer ausreichend Munition für euch auf Lager. Mit einigen Quick-Event verfeinert macht dieser Modus echt so seinen Spaß wie das ganze Spiel. Die grafischen Qualitäten, die von einigen Stimmen als verbesserungswürdig bezeichnet werden (diese Quellen mögen ja recht haben) sind lange nicht so ausschweifend schlecht wie bei vielen Nonname-Wii-Produkten, die täglich auf dem Markt gerotzt werden. Einige Texturen in Disaster können sogar als perfekt beschrieben werden und lassen Kollegen weit hinter sich. Da die Jungs vom Nintendo-Entwicklungsstudio Monolith Soft (bekannt durch die baten Kaitos, und Xenosaga-Serie) aber die spielerischen Aspekte äußerst gut hervorgearbeitet haben, sie die etwas "verbesserungswürdige" Grafik des Titels verschmerzbar. Die Symbiose aus Grafik und Gamplay geht bei "Disaster: Day of Crisis" richtig gut auf.

    Freunde, die schon immer mal wissen wollten was so ein "Bad Day" ist und gegen spielbare Action-Filme nichts einzuwenden haben, können sofern sie im Besitzer eine kleinen Nintendo Wunderkonsole sind fast bedenkenlos zugreifen. Hier wartet zwar keine grafische Höchstleistung auf die Wii, aber einen äußerst gute und abwechslungsreich spielbare.

    Negative Aspekte:
    Leichte Verbesserungen in Bereich Grafik wären wünschenswert gewesen (stören aber nicht den Spielspaß), fahrsequenzen leicht verbesserungswürdig, einige Nebencharaktere wirken zu platt

    Positive Aspekte:
    Interaktiver Actionfilm, abwechslungsreiches Gameplay, Wii-Remote wird gut genutzt, 27 Levels, spannende Handlung mit interessanten Charakteren, teils sehr schöne Texturen, uberzeugende Naturkatastrophen mit guten Effekten

    Infos zur Spielzeit:
    Celon hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Disaster: Day of Crisis

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Celon
    9.0
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Steuerung
    10/10
    Sound
    8/10
    Gameplay
    10/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    8.2/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung:
  • Disaster: Day of Crisis
    Disaster: Day of Crisis
    Publisher
    Nintendo
    Developer
    Monolith Productions, Inc. (US)
    Release
    24.10.2008
    Leserwertung
     
    Meine Wertung:
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Disaster: Day of Crisis
Disaster: Day of Crisis - Disaster - Day of Crisis - Ne richtig beschissener Tag - Leser-Test von Celon
http://www.gamezone.de/Disaster-Day-of-Crisis-Spiel-21695/Lesertests/Disaster-Day-of-Crisis-Disaster-Day-of-Crisis-Ne-richtig-beschissener-Tag-Leser-Test-von-Celon-1007977/
24.11.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/11/sdcreen40_large.jpg
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