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Divine Divinity (PC)

Release:
2. Quartal 2002
Genre:
Rollenspiel
Publisher:
cdv Software Entertainment AG (DE)
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Divine Divinity: Baldurs Gate meets Diablo - Leser-Test von Sly Boots

21.05.2011 13:15 Uhr
|
Neu
|

Entwickler: Larian Studios
Publisher: cdv
System: PC
Genre: Action-RPG
Sprache: Deutsch
Altersfreigabe: 12
Systemanforderungen:
CPU: 450 MHz Pentium II oder besser / Windows 98, ME, 2000 SP2 oder XP / 128 MB RAM / Grafikkarte 8 MB RAM DirectX 8.0 kompatibel / 2,5 GB Festplattenspeicher / 4x CD-Rom Laufwerk

Anmerkung: Gespielt wurde mit den aktuellsten Patches und auf normaler Schwierigkeitsstufe.


Einleitung:
Das ist wohl der Traum eines jeden aufstrebenden Entwicklerstudios: Eine eigene, erfolgreiche RPG-Serie hochziehen, mit dieser internationale Höchstwertungen und Awards abräumen und nebenbei noch ordentlich Umsatz machen.
Den belgischen Larian Studios gelang der erste Schritt dieses Ziels im Jahr 2002 mit ihrem Überraschungshit "Divine Divinity."
Mittlerweile ist Divinity (besteht inzwischen aus Divine Divinity, Beyond Divinity, Divinity 2: Ego Draconis und dessen Erweiterung Flames of Vengeance) zu einer ernstzunehmenden Serie herangewachsen, die viele Fans für sich gewinnen konnte.
Die Belgier überließen von Beginn an nichts dem Zufall und haben sich für ihr erstes großes RPG "Divine" einer scheinbar todsicheren Formel bedient, die die Verschmelzung zweier der beliebtesten RPG-Subgenres beinhaltet.
Man nehme das Beste von Hack'n Slay-RPG's á la Diablo und mixt es mit den positiven Eigenschaften eines klassischen Pen & Paper-inspirierten RPG-Epos im Stil von Baldur's Gate - Voilá! Divine Divinity ist geboren!
Das solch ein alchimistischer Vorgang aber auch mal gründlich in die Hose gehen kann, sollte ein Jahr später vorgeführt werden.
Gerade die Iso-RPG-Profis von Black Isle scheiterten mit ihrem Genrebeitrag "Lionheart - Legacy of the Crusader" daran, wo Larian punkten konnten und machten somit auf traurige Art und Weise deutlich, dass ein gelungener RPG-Crossover wie Divine Divinity wohl doch keine Selbstverständlichkeit ist.
Nachdem ich mich ja bereits in einer früheren Rezension zu Lionheart geäußert habe, ist es nun also an der Zeit das Positivbeispiel "Divinity" näher zu beleuchten.

Story:
Die Vorgeschichte von Divine Divinity (die als 32-seitiges PDF-Dokument beiliegt) erzählt die schon X-mal durchgekaute Story einer Fantasywelt - hier Rivellon genannt - die zwischen die Mühlsteine von Gut und Böse gerät.
Das Böse trägt hier den uninspirierten Namen "Herr des Chaos", der zusammen mit seinem Dämonenheer und den sogenannten "Verdammten" (einem Verbund aus fiesen Schwarzmagiern der gerne mit Dämonen paktiert) die Vernichtung des Guten anstrebt.
Das Gute wird in Rivellon vom Rat der Sieben verkörpert, welcher sich aus dem jeweiligen Herrscher jedes der sieben Völker zusammensetzt.
Da hätten wir Menschen, Orks, Elfen, Zwerge, Echsenmenschen, Imps und die verbleibenden Magier, die nicht der Gewerkschaft der Verdammten beigetreten sind.
Was folgt ist die übliche Megaparty, äähm, ich meine natürlich Massenschlacht während derer der Rat der Sieben ins Gras beißt, um Herrn Chaos in eine andere Dimension zu verbannen.
Dummerweise hat unser Obermotz - so wie seine geschätzten Kollegen Sauron und Voldemort - ein letztes Ass im Ärmel ... Dieses Mal muss ein mächtiges Schwert als Seelen-Konservendose herhalten, welchs allerdings in einem finsteren Verlies versiegelt wird, bevor es größeren Schaden anrichten kann.

Jahrhunderte später sinnen die Nachfahren der Verdammten auf Rache und formieren sich zum Schwarzen Ring, um den Herrn des Chaos wiederzuerwecken und nebenbei das Land mit Tod, Leid und Chaos zu überziehen.
Während einer seiner Schandtaten haut der Ring aber bereits den ersten Nagel in den eigenen Sarg, denn der geplante Mord an der soeben beschworenen Engelsdame (die übrigens das Coverbild ziert) scheitert und spaltet die Schönheit in drei Teile, die ihren Häschern sogleich entfleuchen.
Parallel zu diesen Geschehnissen wird in den Wäldern um das Dorf Aleroth ein umherziehender Krieger (der übrigens starke optische Ähnlichkeiten zu einem gewissen Barbaren aufweist) von einigen Orks aufgemischt.
Trotz tapferen Widerstands sieht sich der Recke dem Sensenmann gegenüber, als ihn ein Pfeil ins Bein trifft.
Doch bevor ihm die Orks den Gnadenstoß verpassen können fährt ein Teil des Engels in seinen Körper und vertreibt dadurch die Angreifer.
Ein niedlicher weißer Kater führt kurz darauf die Heiler Aleroths zu unserem Helden, woraufhin er von diesen gesund gepflegt wird.
Ab jetzt liegt es am Spieler den Krieger zu seinem Schicksal zu führen und Rivellon vor dem Schwarzen Ring und dem Herrn des Chaos zu retten.


Klingt alles mächtig ausgelutscht, oder?
Elfen, Orks und Co. die in einer mittelalterlichen Fantasywelt ihre Feindschaften pflegen, lockten schon im Jahre 2002 niemanden hinterm Ofen hervor.
Glücklicherweise war dies auch den Larian Studios bewusst, weswegen die Belgier einen kleinen aber feinen Kniff anwandten, um die Geschichte nicht gar so Fade erscheinen zu lassen: Humor!
Dieser reicht von eher harmlosen Pipi-Kacka-Jokes wie der Nummer mit dem vollgepissten Messwein der erzürnte Geister auf den Plan ruft, bis hin zu einem recht bissigen Kommentar der Mutter des kindlichen Herzogs, die sich (unter anderem) darüber beschwert, dass ihr Balg sich bereits mit 13 eine Mätresse genommen hat, statt hierfür - wie einst sein Vater - brav den 14 Geburtstag abzuwarten.
Das Spiel bietet also einiges zum lachen, aber auch abseits solcher Witzeleien gibt es einiges zu entdecken.
Unzählige (teils sehr unterhaltsam zu lesende) Dokumente und Bücher die in der Spielwelt verstreut liegen, lassen Divine Divinity ähnlich lebendig erscheinen wie das vier Jahre zuvor veröffentlichte Baldur's Gate.
Höhepunkt des Ganzen sind aber die zahlreichen (ebenfalls aus BG bekannten) (Side)quests, die immer wieder sehr interessante Handlungsstränge entfalten und dem Spieler zum Teil originelle und/oder wirklich nützliche Möglichkeiten und Belohnungen freischalten.
So kann sich der findige Spieler nicht nur zum allseits geschätzten Helden emporarbeiten, sondern auch noch ein Haus kaufen, einigen Gilden beitreten und sich mit einer hübschen Elfendame verloben - Create your own Destiny!

Schade nur, dass dies alles keinen Einfluss aufs Ending hat.
Schlimmer noch entpuppt sich der finale Landabschnitt als geist- und questlose Metzelpartie durch einen ereignislosen Ödlandabschnitt samt Dungeon ... der Zeitdruck, dem die Entwickler laut eigenen Angaben ausgesetzt waren, ist an dieser Stelle deutlich zu erkennen.
Der gute Gesamteindruck, der durch das oben beschriebene "drum herum" entsteht, kann aber auch nicht vom gepresst wirkenden Endspurt zerstört werden.

Gameplay:
Obwohl uns das Intro suggeriert, dass wir einen männlichen Krieger spielen würden, so bietet uns das Programm doch die Auswahl zwischen sechs verschiedenen menschlichen Charakteren an.
Es gibt drei Klassen: Krieger, Magier und Überlebenskünstler (also ein Dieb) als männliche oder weibliche Ausfertigung.
Zwar haben alle sechs ihre individuellen Startattribute und -skills, aber letztendlich ermöglicht uns das absolut freie Charakterentwicklungssystem von Divinity jeden der sechs so zu trainieren wie wir es wollen!
Jedem Charakter steht jeder der drei Klassenbereiche zur Verfügung!
Insgesamt bietet das Spiel 96 verschiedenen Skills an, die allesamt bis Stufe 5 aufgelevelt werden können.
Pro Level-Up gibt es einen oder zwei Skillpunkte zum verteilen, wobei man aber nicht gezwungen wird seine Wahl sofort zu treffen.
Selbstverständlich stehen nicht alle Skills von Beginn an zur Verfügung, sondern werden erst nach und nach per Levelaufstieg freigeschaltet.
Geboten werden allerlei nützliche Fähigkeiten: Vom verbesserten Umgang mit den unterschiedlichen Waffen und Zaubersprüchen, über Diebesfähigkeiten wie Schlösser knacken und Schleichen oder auch Sonderskills wie Alchemie zur Herstellung eigener Heiltränke - lasst euch einfach überraschen und filtert die Skills heraus, die euch am nützlichsten erscheinen.
Pro Level-Up gibt's natürlich auch fünf Pluspunkte für die Attribute Stärke, Geschicklichkeit, Intelligenz und Konstitution.
Auch hier hat man freie Hand wie die Punkte verteilt werden sollen.

Die Steuerung gestaltet sich gewohnt eingängig und bequem.
Point & Click zur Bewegung und Interaktion, Buttons und Hotkeys für alle relevanten Funktionen und Menüs, eine Pausen-Funktion via Leertaste, die vor allem im Kampf ihre Verwendung findet ... Iso-RPG-Kenner wissen was sie bekommen.
Ferner erhalten sie auch das, was sie erwarten dürfen: Eine Worldmap zur Übersicht inklusive Fog of War und Notizfunktion, ein gut sortiertes Inventar, eine alphabetisch sortierte Tabelle sämtlicher geschlachteter Kreaturen, das Questlog, einen übersichtlichen Skillbereich, Teleporter zum Abkürzen weiter Wegstrecken ... Divinity gibt sich kaum eine Blöße im Mikromanagement und Komfort.
Der einzige Kritikpunkt findet sich im unbequemen da unübersichtlichen Handelsmenü, das den Kenner an jenes aus Gothic erinnert.
Ein umständliches Tauschsystem, wo man die Güter manuell verschieben muss und dabei auch noch penibel auf die Wertsumme achten soll - wie gesagt eine eher unbequeme Angelegenheit.

Hat man erst einmal das Startgebiet Aleroth samt mehrstöckigen Dungeon absolviert, entfaltet das Spiel seine wahre Stärke, die sich in einer ziemlich weitläufigen Spielwelt äußert - Free-roaming heißt das Stichwort.
Zahlreiche NPC's bieten abwechslungsreiche (Side)quests feil, mit denen wir Exp. und Geldeinheiten verdienen, um unseren Charakter immer weiter aufzupowern und somit den immer hartnäckiger werdenden Monsterhorden trotzen zu können - die lahme Story gerät dadurch in den (in diesem Fall dankbaren) Hintergrund.
Perfekt ist dieses System natürlich nicht, des Öfteren stößt man auf Gegner die noch viel zu stark für uns sind, so dass wir auch mal gezwungen sind an anderer Stelle etwas Erfahrung zu verdienen, bevor es am eigentlich gewünschten Ort weitergehen kann.
Aber so etwas gehört wohl einfach zum Free-roaming-Konzept dazu.
Wirklich ärgerlich wird es hingegen, wenn in einer Gruppe aus einfach zu besiegenden Gegnern das eine Monster aufkreuzt, welches uns mit zwei, drei gezielten Hieben zur Strecke bringt und somit zum ärgerlichen Game Over führt.
Speziell in dieser Hinsicht ist mir ein gewisses Ungleichgewicht im mittleren von drei Schwierigkeitsgraden aufgefallen.
Stellenweise gingen mir schon so einige Bildschirmleben und Nerven verloren.
Aber auch das konnte mir den Spaß nicht verderben, denn es wäre doch zu schade gewesen die zahlreichen Quests, Secrets und Eastereggs zu verpassen, die von den Programmierern in die weitläufigen Areale gepflanzt wurden.

Weiterhin erwähnenswert ist der hohe Grad der Interaktion mit der Spielwelt.
So ist es möglich Umgebungsobjekte wie Truhen und Kisten manuell per Click and Draw zu verschieben und sogar ins Inventar zu verfrachten.
Es kann sich durchaus lohnen einen Kistenstapel umzuschichten, um eventuell versteckte Falltüren zum Vorschein zu bringen.
Damit dieses interessante Feature nicht zum Stolperstein verkommt, gibt es ferner eine Suchtaste (Alt), um konkrete Items wie Nahrungsmittel, Schlüssel und Ausrüstungsteile vom oben erwähnten Gerümpel herauszufiltern.
Leider hat man es versäumt das volle Potential dieses Gameplay-Elementes auszuschöpfen.
Hierzu passende Rätsel wie zu beschwerende Bodenschalter gibt es leider nicht, stattdessen müssen obligatorische Schlüssel gefunden und Schalter betätigt werden.

So gesehen gibt es allerdings wenig am Gameplay zu kritisieren (Ok, der Tag- und Nachtwechsel hat keinen Einfluss auf die Umwelt - aber das fällt meines Erachtens schon unter Erbsenzählerei.)
Man kann darüber streiten, ob der Titel nicht doch nur alte Elemente neu aufgewärmt hat, statt echte Innovationen ins Genre zu bringen.
Und nein, Neues findet man hier nun wirklich nicht. Aber das war ja auch gar nicht das Ziel.
Man wollte einfach die besten Elemente einiger großer RPG-Franchises herausfiltern und zu einem durchweg unterhaltsamen Potpourie zusammenmischen.
Und genau dies ist den Larian Studios auch wunderbar gelungen!
Es macht einfach nur Spaß die Gegend zu erkunden, Quests anzunehmen und zu lösen, sowie sich nebenbei mit Hilfe des ultrakomfortablen Skillsystems immer weiter aufzupowern.
Iso-RPG-Fans kommen hier definitiv auf ihre Kosten!

Grafik, Sound und Präsentation:
Grafik: Die Grafik ist soweit ganz hübsch gelungen, wenn auch nicht überragend.
Die - von Wald und Wiesenlandschaften dominierten - Locations sind schon recht detailverliebt, wirken aber auch irgendwie eintönig.
Dies liegt vielleicht daran, dass die Gebiete - ähnlich wie in Fallout und Arcanum - nach Baukastenschema strukturiert wurden.
Ich weiß jetzt nicht wie ich es besser beschreiben könnte, aber ein Blick auf eine Levelkarte macht überdeutlich was ich meine.
Sämtliche Gebäude im Spiel stehen im selben Winkel, wie die Häuser einer Reihenhaussiedlung und dies schädigt nicht nur der Atmosphäre, sondern ist auch noch veralteter Grafikstil aus den 90ern, der für ein Spiel aus dem Jahr 2002 nicht angebracht ist.
Apropos Winkel: Besonders auffällig ist der Winkel in dem die isometrische Perspektive gesetzt ist.
Dieser wirkt weit weniger steil, als man es von anderen Titeln dieser Machart gewohnt ist.
Alleine dadurch bekommt Divine schon einen eigenständigen Look, der das Spiel unverwechselbar macht.
Richtig gut gefallen haben mir die Modelle der Spielfiguren.
Diese sind detailliert gestaltet, schön animiert und fügen sich nahtlos in die Hintergrundgrafik ein.
Die Rendersequenzen, die leider nur aus Intro, einem Zwischenvideo und Ending bestehen, können sich ebenfalls sehen lassen.

Sound: Aufgetrumpft wird beim OST. Einige Tracks sind einfach fantastisch gelungen und fangen die Atmosphäre des jeweiligen Gebietes perfekt ein.
Alleine der Titelsong mit seinen melancholischen Gesängen lässt einem wohlige Schauer über den Rücken laufen.
Von harmonischen Elfensiedlungen über finstere Dungeons bis hin zu feucht-fröhlichen Tavernen wird man akustisch wunderbar unterhalten - der OST ist wirklich hörenswert und trägt einiges zum Spielspaß bei!
Die Sprachausgabe ist auch ganz gut gelungen, gibt's aber nicht häufig zu hören, da nur die Zwischensequenzen synchronisiert wurden. Hier ging das Geld wohl für den Komponisten des schönen Soundtracks drauf.

Präsentation: Nun, was muss ich noch groß erwähnen? Divine braucht sich nicht zu verstecken und kann definitiv überzeugen - veraltete Grafik hin oder her.
Das Gameplay rockt, die lahme Story wird durch Free-roaming und Humor überschattet und der Komponist des Soundtracks hat sich sein Gehalt so was von verdient, dass es eine Schande ist, dass Computer- und Videospiele immer noch als Schund abgetan werden.
Schade nur, dass der Zeitmangel die Programmierer dazu veranlasst hat, den finalen Spielabschnitt brach liegen zu lassen. Entsprechend langweilig spielt sich dieser dann auch.
Ein paar Rendersequenzen zusätzlich zu den drei enthaltenen Filmchen wären sicherlich auch nicht verkehrt gewesen.

Fazit:
Wenn ein Spiel versucht die besten Zutaten bereits bestehender Game-Franchises herauszupicken, um diese miteinander zu verschmelzen, kann man wohl einen echten Top-Titel erwarten ... So lauten die ersten Zeilen meines Lionheart-Review-Fazits.
Wie ihr vielleicht durch eben jene Rezension wisst, konnten Reflexive Entertainment und Black Isle die Erwartungen nicht erfüllen und brachten ein ziemlich durchwachsenes Spiel auf den Markt.
Hätte man sich mal lieber an die Newcomer aus Belgien gehalten, vielleicht wäre die Schlappe dann erspart geblieben?
Letztendlich kommt es halt immer darauf an, ob einem ein Spiel wirklich Freude bereitet.
Und eben diese Freude bot mir Divine zuhauf, weswegen ich auch gerne bereit bin über Mängel wie die lahme Story, eintönige Locations und eine etwas schematische Grafik hinwegzusehen.
Larian haben mit dem Auftakt ihrer RPG-Saga "Divinity" ordentlich reingehauen und ein verdammt gutes Iso-RPG auf den Bildschirm gezaubert.
Der Titel macht definitiv Lust auf mehr, folglich habe ich mir auch schon fest vorgenommen die anderen Serienableger früher oder später unter die Lupe zu nehmen! Ich denke das spricht für sich. :-)

Negative Aspekte:
lahme 08/15-Story / eintöniger finaler Spielabschnitt / abgeschlossene Quests haben keinen Einfluss aufs Ending / altmodisches „Baukasten“-Grafikschema

Positive Aspekte:
gelungene Mischung aus RPG und Hack’n Slay / Free-roaming mit massig Quests und Secrets / motivierendes, eingängiges Level-Up- und Skillsystem / humorvoll

Infos zur Spielzeit:
Sly Boots hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

Spielspaß Singleplayer

Wertung von:
Sly Boots

8.6
Gamezone
Spielspaß-Wertung
8/10
Spielspaß Multiplayer
-
Grafik
7/10
Steuerung
9/10
Sound
8/10
Gameplay
9/10
Erfahrener Benutzer
Moderation
21.05.2011 13:15 Uhr
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