Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Donkey Kong Jungle Beat: Spielen bis die Hand schmerzt - Leser-Test von Tengaar

    Donkey Kong Jungle Beat: Spielen bis die Hand schmerzt - Leser-Test von Tengaar Das waren noch Zeiten. Mitte der Neunziger sprach noch niemand über 3D Jump'n Runs. Mario und Co. liefen stur von links nach rechts durch die Levels und die Spieler erfreuten sich am Gameplay, ohne einen Gedanken an Grafik zu verschwenden. Just zu dieser Zeit veröffentlichte der englische Entwickler Rare das erste Donkey Kong Country für das SNES, dass eine neue Grafikära einläutete und begann so seinen Erfolgszug als wichtigster Fremdentwickler für Nintendo bis zum Verkauf an Microsoft. Nach eben diesem Geschäft wurde es etwas ruhiger um den Affen und seine Sippschaft. Mittlerweile überwogen die oben angesprochenen 3D Jump'n Runs den Markt und die Ansprüche der Spieler änderten sich drastisch.
    Heute schreiben wir das Jahr 2005 und viele Fans schreien geradezu nach guten Games im alten Stil. DK: Jungle Beat schlägt spielerisch voll in die Retrokerbe und präsentiert sich als waschechter Sidescroller in aktueller 3D Grafik. Warum das Spiel aber trotzdem etwas völlig neues bietet, zeige ich in folgendem Erfahrungsbericht. Lasset die Spiele beginnen!

    Um direkt alle Klarheiten zu beseitigen, gehe ich auf die Steuerung des Spiels ein. Ihr habt natürlich die Möglichkeit Donkey Kong Jungle Beat mit einem Controller zu spielen. Da dieses Game jedoch eigentlich für die Bongo Trommeln konzipiert ist, bietet sich diese Art der Fortbewegung an. Ein Schlag auf das linke Bongo und Donkey läuft nach links. Mehrfaches schlagen, lässt den Primaten rennen. rechts verhält sich das natürlich genauso. Ein Schlag auf beide Bongos und der Affe springt in die Luft. Das Microphon in der Mitte dient als Klatschsensor. Wenn ihr also Beifall gebt, greift ihr Gegner an und schnappt euch in der Nähe liegende Bananen. Im Wasser verhält es sich etwas anders. Langsames schlagen eines Bongos, lässt Donkey in die jeweilige Richtung tauchen. Wenn ihr beide Bongos nacheinander im Rhythmus schlagt, taucht ihr geradeaus nach unten. Durch das Betätigen beider Bongos gleichzeitig, schießt euer Affe nach oben aus dem Wasser heraus.
    Hört sich vielleicht etwas kompliziert aber das ist es ganz und gar nicht. nach einigen Minuten geht das Spiel mit den Bongos ins Blut über und begeistert von da an ungemein. Wenn ihr mehrere Stunden am Tag vor diesem Spiel sitzt, werdet ihr morgens garantiert mit Muskelkater in den Armen aufwachen. Ähnlich wie bei Eye Toy wird man mit zunehmender Spieldauer immer Aktiver. Zum Glück spielt sich das Spiel im Gegensatz zum erstgenannten am besten im Sitzen. So werden auch weniger aktive Spieler Spass am Spiel haben.
    So nun aber mal zum Game an sich. Wie oben bereits angedeutet, handelt es sich bei Donkey Kong Jungle Beat um ein reinrassiges 2D Jump'n Run im Stil des ersten Country Ablegers. Wieder bewegt ihr euch durch Dschungel, Tempel, Höhlen, Gletscher und Meere um der Herrscher der Affen zu werden. Damit wäre die quasi nicht vorhandene Story auch schon abgehackt.
    Jede Welt folgt dabei einem strikten Aufbau, der sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel zieht. Zwei Levels, ein Endgegner, nächste Welt. Da wieder zwei Levels, ein Endgegner und so weiter... Gerade die Bosse können dabei zumindest Anfangs begeistern. Im ersten Kampf zum Beispiel tritt Donkey Kong gegen einen anderen Affen im direkten Zweikampf Primat gegen Primat an. Dieses Duell ist wie ein Boxkampf aufgebaut, wobei ihr durch Klatschen den Schlägen des Feindes ausweicht und ihm danach durch eine harte Rechte den Rest gebt. Leider werden im Laufe des Abenteuers immer wieder die gleichen 4 Endgegnertypen aufgegriffen und sollen wohl nur etwas schwerer sein. Bis auf den Endkampf, solltet ihr aber soweit keine Probleme haben. Nach einigen solcher Duelle wird den ausgepowerten Spieler bereits nach gut 5 Stunden der Schock treffen, denn plötzlich laufen die Credits über den Bildschirm und das Spiel ist geschafft. Naja fast. In jeder Welt könnt ihr durch das Sammeln von Bananen gewissen Auszeichnungen gewinnen. Gold, Silber, Bronze und für die ganz harten, Platin. Hört sich eigentlich bekannt und langweilig an aber das ist es absolut nicht. um das zu verdeutlichen muss ich aber kurz...
    ... einen neuen Abschnitt beginnen. Schnell werdet ihr merken, dass ihr nach ein, zwei Anläufen normalerweise immer Gold, Siber und Bronze erreicht. Das geht meistens ziemlich flott durch fleißiges Einsammeln von Bananen. Nun habt ihr euch also 800 Gelbe Früchte erspielt, Gold gewonnen und fragt euch, wie um Gottes Willen man noch weitere 400 gelbe Früchte in den Levels auftreiben soll um auch endlich Platin einzusacken... Tja hier kommt das absolut geile und muskelkaterfördernde Combosystem zum Einsatz. Ich versuche das jetzt möglichst anschaulich zu erklären. Es ist im Grunde simpel aber schwer zu beschreiben...
    Ihr sammelt mit Donkey eine Banane ein, über die ihr lauft, was euch logischerweise einen Punkt auf eurer Bananenskala beschert. Wenn ihr jetzt aber z. B über eine Reihe von Bananen springt, indem ihr während des Laufens auf beide Bongos schlagt und im richtigen Moment in die Hände klatscht, damit der Affe wie oben beschrieben nach den gelben Früchten greift, bringt euch das deutlich mehr Punkte. Ihr müsst euch also quasi die Punkte erklatschen und nicht stur darüber laufen. Eine weitere Möglichkeit euren Zähler in schnellster Zeit anwachsen zu lassen, ist das Vermeiden von Bodenkontakt. Das erreicht ihr z. B, indem ihr euch von Liane zu Liane schwingt, euch aus einer Blume in die Luft und von dort aus an eine Schleuder schießen lasst, um danach in einer Luftblase auf ein Trampolin zu fliegen, das euch wieder auf den Boden der Tatsachen zurückbringt. Gerade in den späteren Abschnitten sind diese Helferlein so verteilt, dass öfter mal ein Combo in hohem zweistelligen Bereich zustande kommt. Erst durch den Kontakt mit Mutter Erde werden die erreichten Punkte eurem Konto gutgeschrieben. Gerade wenn man auf der Jagd nach den Platinmedallien ist, kommt man kaum daran vorbei, die Architektur der Levels zu lernen um die best möglichen Combos zu erreichen. Da die Abschnitte garantiert auch nach dem zehnten mal noch nicht langweilig werden (dafür ist das Spielprinzip einfach noch zu geil und neu), werdet ihr schon einige Zeit am lösen der Platinaufgaben sitzen. Somit ist hier wohl die Beschreibung: Leicht zu schaffen, schwer zu meistern, ziemlich treffend.
    Ein absolutes Lob verdient Nintendo aber auch für den Stil des Spiels. Auch wenn die Entwicklung der Serie wie ja bekannt nicht mehr bei Rare liegt schaffen es die Japaner, den Flair der alten Teile sehr gut einzufangen. Bekannte Szenarien und alt bekannte Themen neu gemixt, verwöhnen Retrofreund und Technikfreak gleichermaßen. Auch dieGrafik spielt in der absoluten Oberklasse mit und kann als das bis dato schönste 2D Jump'n Run bezeichnet werden.
    Schade ist jedoch der komplette Verzicht auf einen Multiplayermodus. Ich will mir gar nicht ausmahlen wie es gewesen wäre, wenn man das Cop. Prinzip der alten 2D Teile aufgegriffen hätte. Was Extras und Geheimnisse betrifft, kann ich noch nicht viel sagen. Dazu fehlen mir noch einige Platinmedallien. ich werde entsprechend nachtragen.
    Soweit sollte alles gesagt sein. Kommen wir nun wie immer zu kurzen Übersicht...

  • Donkey Kong Jungle Beat
    Donkey Kong Jungle Beat
    Publisher
    Nintendo
    Release
    01.02.2005
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016 N-Zone 12/2016 WideScreen 12/2016 SpieleFilmeTechnik 11/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1001507
Donkey Kong Jungle Beat
Donkey Kong Jungle Beat: Spielen bis die Hand schmerzt - Leser-Test von Tengaar
http://www.gamezone.de/Donkey-Kong-Jungle-Beat-Classic-21884/Lesertests/Donkey-Kong-Jungle-Beat-Spielen-bis-die-Hand-schmerzt-Leser-Test-von-Tengaar-1001507/
13.02.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/02/NZOne0205DonkeyKongad50.jpg
lesertests