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  • Donkey Kong Land: Die Renderaffen mit acht Bits - Leser-Test von Corlagon

    Donkey Kong Land: Die Renderaffen mit acht Bits - Leser-Test von Corlagon Nachdem Rare 1994 mit Donkey Kong Country und dessen gerenderten Graphiken für Aufsehen gesorgt hatte, ließen Fortsetzungen nicht lange auf sich warten. Nur ein halbes Jahr später erschien Donkey Kong Land - nicht für das Super NES, sondern für den Game Boy, aber dennoch mit dem gleichen Gameplay und mit Rendergraphiken. Cranky Kong alias Donkey Kong Sr. behauptet nämlich, DKC wäre nur wegen der aufsehenerregenden Graphik so ein großer Erfolg geworden, und auf einem primitiven 8-Bit-System gescheitert. Donkey und Diddy halten dagegen, woraufhin Cranky die Kremlinge überredet, einfach noch einmal die Bananen zu stehlen, diesmal aber eben auf dem Game Boy.

    Im Prinzip ist Donkey Kong Land ein Standard-Plattformspiel, in dem Ihr durch die verschiedenen Level lauft und springt (oder auch taucht), bis Ihr am Ziel seid, wobei Ihr natürlich nicht mit den verschiedenen Gegnern zusammenstoßen oder in einen Abgrund fallen dürft. Zu Beginn ist Donkey noch alleine unterwegs; sobald er ein DK-Faß findet (und zerbricht), gesellt sich Diddy zu ihm, und Ihr könnt von nun an mit dem Select-Knopf zwischen den beiden wechseln. (Leider hält man es nicht für nötig, auf dem Bildschirm anzuzeigen, ob Ihr tatsächlich gerade den zweiten Affen in Reserve habt, oder nicht.) Sollte einer der Kongs getroffen werden, verschwindet er, bis Ihr ihn wieder aus einem Faß befreit habt; sind beide futsch, verliert Ihr ein Leben und müßt den Level wieder von vorne oder am Sternensymbol beginnen. Um Gegner zu besiegen, könnt Ihr je nach Situation einfach auf sie draufspringen, in sie hineinrollen oder sie (falls vorhanden) mit einem Faß bewerfen. Donkey ist der stärkere der beiden Charaktere, während Diddy etwas agiler ist.

    Neben gewöhnlichen Fässern, die Ihr tragen und werfen könnt, werdet Ihr auch immer wieder auf Kanonenfässer stoßen, die Euch sofort oder auf Knopfdruck in eine bestimmte Richtung schießen. Mindestens einmal pro Level (möglicherweise aber auch mehrmals) könnt Ihr ein Sternensymbol finden, um Euren Fortschritt für den Fall eines Lebensverlustes festzuhalten. An einigen Orten trefft Ihr auch auf einen von zwei "tierischen Helfern", entweder das Nashorn Rambi, das viele Gegner mit seinem Horn vernichten kann, oder den Strauß Expresso, der sehr hoch springen und ein kurzes Stück durch die Luft flattern kann. Extraleben verdient Ihr Euch, indem Ihr fleißig Bananen und Luftballons sammelt. Das Spiel enthält Unmengen versteckter Bonusrunden, in die Ihr gelangt, wenn Ihr bestimmte Wand- oder Bodenstellen aufbrecht oder in abgelegene Kanonenfässer springt. Ferner sind in jedem Level vier KONG-Buchstaben versteckt; nehmt Ihr sie alle mit, könnt Ihr am Ende Euren Spielstand speichern.

    Das Spiel ist weitgehend linear aufgebaut, auch wenn Ihr an einigen Stellen nur einen von zwei möglichen Leveln spielen müßt. Um das Spiel wirklich komplett zu lösen, müßt Ihr nicht nur in jedem der 30 Level (Endgegner nicht mitgerechnet) den Ausgang erreichen, sondern unterwegs auch alle Bonusrunden besuchen. Speichern könnt Ihr nicht jederzeit, sondern nervigerweise nur, wenn Ihr während eines Levels die bereits erwähnten vier Buchstaben gesammelt habt. Die Gesamtspielzeit liegt deutlich unter der von DKC, nicht nur ist die Anzahl der Level in DKL etwas geringer, sie sind im Durchschnitt auch kürzer. Der Schwierigkeitsgrad liegt ebenfalls deutlich niedriger, auch wenn die erste Welt noch einen anderen Eindruck vermittelt; von einem einfachen Spiel kann zwar keine Rede sein, so schwer wie DKC ist es aber bei weitem nicht.

    Die Rendergraphik wurde direkt aus Donkey Kong Country übernommen, nur ist die Farbtiefe natürlich deutlich geringer - soll heißen, auf den damaligen Game Boys gibt es wie immer nur vier Graustufen, so daß die Figuren manchmal mit dem Hintergrund verschwimmen. Comicgraphik wäre da sinnvoller gewesen, aber man wollte ja protzen. Auf dem Super Game Boy gibt es etwas mehr Farben; auch auf GB Color und Advance tritt das Problem nicht auf, da diese Sprites und Hintergründe unterschiedlich einfärben. Der Sound orientiert sich ebenfalls direkt an DKC, angepaßt an die schwächere Hardware.

    Insgesamt ist Donkey Kong Land jedenfalls ein solides Plattformspiel; das Gameplay ist weitgehend identisch mit dem von Donkey Kong Country, es gibt aber auch einige neue Szenarios und Designelemente. Umfang und Speicherfunktion lassen jedoch zu wünschen übrig.

    Negative Aspekte:
    nicht sonderlich umfangreich, Speichern nur durch Sammeln der Buchstaben möglich, auf alten Game Boys möglicherweise Kontrastprobleme

    Positive Aspekte:
    gutes Gameplay, versteckte Bonusrunden

    Infos zur Spielzeit:
    Corlagon hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Donkey Kong Land

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Corlagon
    8.8
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    8/10
    Gameplay
    9/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Donkey Kong Land
    Donkey Kong Land
    Publisher
    Nintendo
    Developer
    Rare
    Release
    19.01.2001

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von Donkey Kong Country Release: Donkey Kong Country Nintendo , Rare
    Cover Packshot von Castlevania: Legends Release: Castlevania: Legends Nintendo , Konami
    Cover Packshot von Wario Land 2 Release: Wario Land 2 Nintendo , Nintendo
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1003711
Donkey Kong Land
Donkey Kong Land: Die Renderaffen mit acht Bits - Leser-Test von Corlagon
http://www.gamezone.de/Donkey-Kong-Land-Classic-21887/Lesertests/Donkey-Kong-Land-Die-Renderaffen-mit-acht-Bits-Leser-Test-von-Corlagon-1003711/
28.02.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/05/218275_1_.jpg
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