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  • Donkey Konga: Affiger Trommelspaß - Leser-Test von ilo

    Wer hat nicht schon mal versucht sich mit der einen Hand auf den Kopf zu klopfen und mit der anderen Hand den Bauch zu reiben? Jeder kennt solche Koordinationsübungen, doch die meisten sehen gegen "Donkey Konga" wohl ganz schön alt aus, denn ohne ein gewissen Grad an Übung kommt man auch bei Donkey Konga nicht weit, wenn es heißt im richtigen Takt zu Trommeln und zu klatschen, was das Zeug hält.

    Nach einer Story sucht man in diesem Spiel vergebens. Kaum dreht sich die kleine Disc im Laufwerk geht's auch schon los und man wird ins kalte Wasser geschmissen. Nun kann man sich zwischen verschiedenen Spielmodi entscheiden, von denen der "Straßenkonzert-Modus" wohl einer der wichtigsten ist. Zunächst muss man sich für einen von 3 Schwierigkeitsgraden entscheiden auf dem man Trommeln möchte. "Primat" ist einsteigerfreundlich und es müssen nur einfache Notenfolgen gemeistert werden. "Schimpanse" hingegen fordert einen schon um einiges mehr und es kommen auch wesentlich komplexere Notenfolgen auf einen zu. "Gorilla" ist zu Beginn noch nicht verfügbar und muss erst durch gesammelte Münzen im Shop, auf den ich später nochmal einen näheren Blick werfe, freigekauft werden. Hier wird einem einiges abverlangt und die Menge von Noten ist wohl nur noch für geübte Spieler zu bewältigen. Hat man sich dann für einen Schwierigkeitsgrad entschieden muss man noch einen Song auswählen. Obwohl die Auswahl leider nicht sehr groß geraten ist, findet sich eine Vielzahl an verschiedenen Musikrichtungen auf der Tracklist, sodass wohl für jeden etwas dabei ist:
    •Lady Marmalade
    •Canned Heat
    •Dont Stop Me Now
    •Alright
    •The Locomotion
    •Dancing In The Street
    •Para Los Rumberos
    •Sing, Sing, Sing (With A Swing)
    •You Cant Hurry Love
    •All The Small Things
    •Oye Como Va
    •Louie Louie
    •99 Red Balloons
    •The Impression That I Get
    •Busy Child
    •Tubthumping
    •I Want You Back
    •Cosmic Girl
    •Richard III
    •Wild Thing
    •September
    •Back For Good
    •Hungarian Dance #5 in G Minor
    •Turkish March
    •Super Mario Bros. Theme
    •Donkey Kong Country Theme
    •Legend of Zelda Theme
    •Rainbow Cruise
    •Super Smash Bros. Melee Opening
    •Donkey Konga Theme
    •DK Rap

    Hinzu kommt, dass jedes Lied nochmal einen eigenen Schwierigkeitsgrad besitzt und jeder so genau die Schwierigkeit auf sich abstimmen kann.
    Jetzt kann es allerdings immer noch nicht losgehen, denn man muss noch einen "Bongo-Ton" einstellen, d.h. der Ton, der ertönt, wenn man auf die Trommel haut. Da gibt es zum einen natürlich normale Trommeltöne, andererseits aber auch verschiedene Tierstimmen, Autohupen, etc. Ist das erledigt geht es ans Eingemachte. Auf dem Bildschirm rollen jetzt Kreise von rechts nach links und müssen zum richtigen Zeitpunkt erwischt werden. Hier kommt der spezielle Bongo Controller zum Einsatz. Rollt ein gelber Kreis vorbei, muss man auf die linke Bongo hauen, bei einem roten Kreis auf die rechte. Kommt allerdings ein silberner zackiger Stern vorbei muss man in die Hände klatschen. Hier wird glücklicherweise nicht extra ein Gamecube-Mikrofon benötigt, denn das ist direkt in die Bongos integriert. Manchmal ziehen einige Kreise auch einen Schweif hinter sich her, was bedeutet einen Trommelwirbel in der jeweils passenden Farbe auszuführen. Je nachdem ob man die Noten immer perfekt im Takt trifft oder sie nur knapp noch erwischt wird man mit Münzen belohnt.

    Die Bongo Controller sind wirklich verdammt gut gelungen. Mal abgesehen von der sehr guten Verarbeitung sind die Eingaben sehr präzise und direkt. Auch das Mikrofon erkennt jedes Klatschen sehr gut, allerdings manchmal auch etwas zu gut (wenn man eigentlich gar nicht geklatscht hat). Auch zum navigieren durch das Menü wird nicht extra ein normaler Controller benötigt. Mit den 2 Bongos kann man nach oben/unten, links/rechts navigieren und mit einem separaten "Start"-Knopf kann man eingaben tätigen - sehr praktisch also.

    Zusätzlich zu dem eben beschriebenen "Straßenkonzert" gibt es natürlich noch weitere Modi. Zum einen gibt es da den "Marathon" bei dem man möglichst viele Lieder hintereinander erfolgreich abschließen muss. Trommelt man an zu vielen Noten vorbei, ist das Spiel zu Ende. Zum anderen kann man sich noch am freien Modus versuchen bei dem man Noten nach Gedächtnis spielen kann. Zu den Modi, die für den Solo-Modus gedacht sind, gibt es auch noch einige für den Multiplayer, denn bei Donkey Konga kann man mit bis zu 4 Freunden um die Wette trommeln. Man kann entweder die Lieder zusammen bestreiten, oder auch gegeneinander antreten. Dazu werden dann allerdings 2 Bongocontroller benötigt. Es macht aber auch sehr viel Spaß mit nur einem Bongo-Controller abwechselnd zu spielen, wobei man sich dann über die Koordinationsprobleme des anderen lustig machen kann, oder man teilt die Noten einfach auf, dass einer trommelt und der andere klatscht. Da sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Zu zweit macht Donkey Konga allerdings auch wesentlich mehr Spaß. Wenn man immer nur allein trommelt ist die Luft schnell raus.

    Grafisch sollte man bei diesem Spiel wirklich nichts erwarten. Man trommelt vor einem Dschungel-Hintergrund, wo sich ab und an ein paar Affen herumtreiben. Aber das ist eigentlich auch egal, denn man hat eh keine Zeit den Hintergrund zu begutachten, wenn man gerade ein Lied spielt. Von daher ist es vollkommen in Ordnung so wie es ist. Ebenso gibt es über den Sound nicht viel zu sagen. Im Menü läuft eine hektisch machende "Hintergrundmusik", die dann in den Leveln vom jeweils gewählten Lied abgelöst wird. Ansonsten ist die Tonqualität aber 1-A-In Ordnung.

    Abschließend möchte ich nochmal ein paar Worte über den Shop verlieren. Hier kann man die mühsam verdienten Münzen gegen Lieder für den Gorilla-Modus eintauschen, neue Bongo-Töne erstehen oder auch Arcade-Games kaufen, die man dann auch mit den Bongo-Controllern spielen kann. Hier gilt es dann zum Beispiel um die Wette Bananen zu sammeln etc. Allerdings sieht es hier ähnlich aus, wie im übrigen Spiel: Alleine wird's schnell langweilig.

    Fazit:
    Donkey Konga ist ein Musikspiel, dass durch seinen speziellen Bongo-Controller zu etwas besonderem gemacht wird. Durch das trommeln auf den "echten" Bongos wird ein besonderes Spielgefühl erzeugt wodurch "Donkey Konga" so viel Spaß macht. Obwohl die Songauswahl nicht sehr groß ist, hat man für Abwechslungsreichtum gesorgt und so dürfte wohl für jeden etwas Passendes dabei sein. Durch die vielen Freischaltbaren Töne und Lieder für den Gorilla-Schwierigkeitsgrad hat man lange Ansporn Münzen zu ertrommeln, allerdings wirds alleine über kurz oder lang recht öde. Sein volles Potential entfaltet Donkey Konga erst, wenn man es mit Freunden spielt.

    Negative Aspekte:
    Allein schnell langweilig; relativ kleine Songliste;

    Positive Aspekte:
    Bongo-Controller; abwechslungsreiche Songliste; Mehrspieler

    Infos zur Spielzeit:
    ilo hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Donkey Konga

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: ilo
    8.2
    Multiplayer
    -
    Grafik
    6/10
    Steuerung
    10/10
    Sound
    8/10
    Gameplay
    9/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    8.4/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Donkey Konga
    Donkey Konga
    Publisher
    Nintendo
    Release
    15.10.2004

    Aktuelle Sonstiges-Spiele Releases

    Cover Packshot von Donkey Konga 2 Release: Donkey Konga 2 Nintendo
    Cover Packshot von Bomberman Generation Release: Bomberman Generation Universal Interactive , Hudson Soft
    Cover Packshot von Eggo Mania Release: Eggo Mania Kemco , Kemco
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1010607
Donkey Konga
Donkey Konga: Affiger Trommelspaß - Leser-Test von ilo
http://www.gamezone.de/Donkey-Konga-Classic-21868/Lesertests/Donkey-Konga-Affiger-Trommelspass-Leser-Test-von-ilo-1010607/
30.01.2011
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/09/trommel.JPG
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