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  • Donkey Konga im Gamezone-Test

    Ab an die Bongos und rein ins Dschungelfieber: Donkey Konga sorgt für rhythmische Bewegung vor dem Fernseher!

    Nach Spielen wie Dancing Stage, EyeToy oder Singstar gibt es nun endlich auch ein ähnlich skurriles Produkt aus dem Hause Nintendo. Hier wird zwar nicht getanzt oder gesungen, aber warum wir uns für euch dennoch zum Affen gemacht haben erfahrt ihr in unserem Review!

    Auf die Bongos, fertig, los!

    Donkey Konga Donkey Konga In "Donkey Konga" geht es nicht darum fiesen Krokos die finsteren Pläne zu vermasseln oder anderen Oberschurken auf die Rübe zu hüpfen, sondern schlicht und einfach um Musik. Während Diddy schon öfters mit E-Gitarre zu sehen war und die ganze Affenbande im N64-Abenteuer bereits fröhlich zusammen musizierte (wir erinnern uns an den DK Rap), bleibt es dieses Mal aber nur bei einem einzigen Instrument: Der Bongotrommel. Damit das Feeling auch hautnah miterlebt werden kann, haben nicht nur die sympathischen Affen eine solche, sondern auch der Spieler selbst. Hierzu wurde der normale Controller kurzerhand durch einen Bongo-Controller ausgetauscht. Dieser besteht aus zwei kleinen Bongotrommeln die durch ein Zwischenstück miteinander verbunden sind. An diesem Zwischenstück befindet sich vorne der Start-Button und oben ein Mirkophon. Das Ganze ist im typischen DK-Stil gehalten, denn die Bongos sehen aus wie kleine Fässer.

    Die Spielmechanik

    Donkey Konga Donkey Konga So, wir haben jetzt also diese netten, kleinen Trommeln in der Hand und nun? Die Steuerung ist intuitiv und denkbar einfach. Zunächst gilt es einen Modus auszuwählen, dazu später mehr. Das Spiel beginnt, die Musik setzt ein und wir sehen merkwürdige Kreise vom rechten Bildschirmrand, auf einer Art Spur, nach links huschen. Ganz am Anfang dieser Spur (also ganz links) ist ein durchsichtiger Kreis. Wenn nun ein farbiger Kreis auf den durchsichtigen trifft und diesen genau ausfüllt, dann heißt es reagieren. Je nach Farbe und Form ist jeweils eine andere Aktion fällig. So gibt es Kreise bei denen die linke Hälfte gelb ist, was uns signalisiert, dass wir auf die linke Bongotrommel hauen sollen. Kommt ein Kreis bei dem die rechte Hälfte rot ist, dann sollte man auf die rechte Trommel dreschen. Bei Kreisen die komplett rosa ausgefüllt sind, muss man beide Trommeln schlagen. Außerdem gibt es noch zackige Kreise, die wie Sterne aussehen. Bei solchen muss man in die Hände klatschen. Dank Mirkophon ist dies nämlich auch noch möglich. Hat ein Kreis einen Schweif hinter sich, dann muss die passende Aktion je nach Länge des Schweifs gehalten werden. So kann es beispielsweise sein, dass man mehrere Sekunden ununterbrochen auf die linke Trommel patschen oder eine Weile lang am Stück klatschen muss. Leider werden diese Trommelwirbel aber nicht in die Wertung mit einbezogen. Sie geben zwar Punkte, wenn man sie verpasst werden sie jedoch nicht als verpasst gewertet. So weit die Grundmechanik des Spiels.

    Die Songauswahl

    Donkey Konga Donkey Konga Mit den grundlegenden Elementen lassen sich nun aber etliche Variationen kreieren. Je nach Takt oder Gesang des Musiktitels können hier wilde, schnell an einander folgende Kombinationen vorkommen (links-rechts-links-rechts / links-klatsch, rechts-klatsch / links-links-rechts-rechts usw.). Auf der ersten Schwierigkeitsstufe (Primat) geht's noch ziemlich gemächlich zu, während die zweite (Schimpanse) schon mehr abverlangt und die dritte (Gorilla) für schweißige Hände sorgt. Jeder Song hat außerdem selbst noch einen besonderen Schwierigkeitsgrad. Wer also die Herausforderung liebt, der wählt die höchste Schwierigkeitsstufe und nimmt dazu noch einen besonders harten Titel. So kommen also alle auf ihre Kosten.

    Insgesamt gibt es über 30 Lieder, die stilistisch ganz breit gefächert sind. Das reicht von alten Klassikern wie etwa "Wild Thing" oder "Lady Marmalade" bis hin zu "All The Small Things" der modernen Rocker von Blink 182 u.v.m. Es wurden sogar hauseigene Titeltracks bekannter Nintendo Games eingebaut. Wer den DK Rap, den Titelsong zu Mario Bros., Zelda und anderen Spielen schon immer mal mittrommeln wollte, wird hier also seine Erfüllung finden. Ob Rock, Pop, Klassik oder sogar Funk, für jeden ist was dabei! Die Auswahl wurde extra dem europäischen Markt angepasst, denn in den USA und Japan ist das Spiel mit anderen Tracks ausgeliefert worden. Da es großen Anklang fand, wurde sogar extra eine Zusatz-Disk mit neuen Liedern entwickelt. Ob das auch hierzulande so geschehen wird ist aber leider noch ungewiss.

    Die Modi

    Donkey Konga Donkey Konga Donkey Konga bietet viele verschiedene Modi für 1-4 Spieler. Darunter zum Beispiel der Straßenkonzert-Modus. Hier trommelt man alleine zu den Songs, mit dem kleinen Unterschied jedoch, dass gute Leistungen mit Münzen belohnt werden. Trifft man ein Symbol optimal (also "prima"), so erhält man zwei Münzen, erwischt man es mehr oder weniger rechtzeitig (sprich "ok") so gibt es eine Münze. Trifft man nur "knapp" oder "daneben" so geht man leider leer aus. Bei Symbolen mit Schweif lässt sich also besonders viel abstauben, da man diese ja dauertrommeln muss. Neben den Münzen gibt es außerdem eine bestimmte Punktegrenze die es zu überschreiten gilt, damit ein Song als geschafft angesehen wird. Mit etwas Übung erhält man sogar die Auszeichnung Gold.

    Im Marathon-Modus hat man einen Energiebalken, der durch schlechte Trommeleinlagen sinkt. Nur wenn dieser bestehen bleibt, darf der nächste Song in Angriff genommen werden. Umso weiter man voran schreitet, desto härter wird die Herausforderung. Erst wenn man alle Songs geschafft hat oder seine Energie verliert, ist der Modus zu Ende.
    Ist man zu zweit, so bietet sich der Duell-Modus an. Hier wird gegeneinander getrommelt, mit dem Unterschied, dass es kleine Extras gibt, die einem helfen oder dem Gegenspieler schaden können. So zum Beispiel der Pow-Block. Wenn ihr diesen korrekt trefft, dann verliert euer Mitstreiter einen Teil seiner Punkte. Blöd daran ist jedoch, dass diese Blöcke nahezu zeitgleich bei beiden Spielern erscheinen und nicht wirklich schwer zu treffen sind, sodass jeder dem anderen Punkte abziehen kann und damit keiner einen wirklichen Vor- oder Nachteil hat. Neben diesem kleinen Power-Up, gibt es noch den einarmigen Banditen. Dieser taucht irgendwann mal auf und kurz darauf kommen drei ganz gewöhnlichen Trommelsymbolen, die nun jedoch mit einem "Stopp" versehen sind. Trifft man alle gleich (also beispielsweise alle mit "prima") so sind auf dem einarmigen Banditen auch drei identische Bilder zu sehen und ihr bekommt zusätzliche Punkte. Am Ende jedes Songs gibt es ein so genanntes Trommelduell, bei dem man so oft und schnell wie möglich auf beide Bongos trommeln muss. Jeder Schlag wird gezählt und wer mehr hat, der bekommt zusätzliche einen ganzen Haufen Punkte. So kann es sein, dass dies über Sieg oder Niederlage entscheidet, was ziemlich unfair ist, wenn man den ganz Song über vorne lag. Im Duell, gibt es aber im Gegensatz zum Jam-Session-Modus, keine verschiedenen Schwierigkeitsstufen und eure Wertung wird nicht in "prima" oder "knapp" aufgeschlüsselt, dafür aber in Punkte.

    Wenn man drei Kumpels und zusätzliche Bongo-Controller auftreiben kann, steht einem allerdings nur noch der Jam-Session-Mode zur Verfügung. Was besonders amüsant ist: Sobald man mindestens zu zweit spielt, hat jeder seine individuellen Trommelreihenfolgen (egal in welchem Modus). Natürlich hat man nicht völlig unterschiedliche Symbole, aber es kommt oft vor, dass Spieler 1 zunächst trommelt, während Spieler 2 klatschen muss und danach genau umgekehrt. Oder man trommelt zeitlich versetzt. So macht man insgesamt zwar das Selbe, die Reihenfolge variiert jedoch, was unglaublich lustig sein kann.

    Die kleinen Boni

    Donkey Konga Donkey Konga Mit den Münzen, die man sich im Straßenkonzert-Modus erspielt hat, lassen sich natürlich auch gewisse Boni kaufen. So kommt man an Songs auf schwereren Schwierigkeitsstufen, alternative Bongo-Sounds (die Geräusche, die unter euer Trommeln oder Klatschen gelegt werden) oder gar an drei kleine Minigames. Letztere sind zwar ganz lustig, aber leider mehr Dreingabe als zusätzliche Spaßquellen. Ihr müsst beispielsweise Bananen jonglieren. Diese werden euch durch klatschen zugeworfen. Durch einen Schlag auf die linke Trommel, wirft Donkey die Banane dann in seine rechte Hand und durch schlagen auf die rechte Trommel wirft er sie schließlich in die Luft. Wer die meisten Bananen jonglieren kann und die wenigsten fallen lässt, gewinnt. Es kann allerdings auch alleine auf Rekord gespielt werden.

    Donkey Konga (GC)

    Singleplayer
    8,4 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    6/10
    Sound
    9/10
    Steuerung
    9/10
    Gameplay
    8/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Lustiges Konzept das ordentlich Laune macht
    gute Songauswahl
    stylische Bongos
    einige kleine Boni
    Symbole mit Schweif werden in der Auswertung nicht richtig berücksichtigt
    Menüs können etwas verwirren
    Trommelduell etwas unfair
    Power-Ups im Duell-Modus eher unsinnig
  • Donkey Konga
    Donkey Konga
    Publisher
    Nintendo
    Release
    15.10.2004

    Aktuelle Sonstiges-Spiele Releases

    Cover Packshot von Donkey Konga 2 Release: Donkey Konga 2 Nintendo
    Cover Packshot von Bomberman Generation Release: Bomberman Generation Universal Interactive , Hudson Soft
    Cover Packshot von Eggo Mania Release: Eggo Mania Kemco , Kemco
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990036
Donkey Konga
Donkey Konga im Gamezone-Test
Ab an die Bongos und rein ins Dschungelfieber: Donkey Konga sorgt für rhythmische Bewegung vor dem Fernseher!
http://www.gamezone.de/Donkey-Konga-Classic-21868/Tests/Donkey-Konga-im-Gamezone-Test-990036/
19.10.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/09/trommel.JPG
tests