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  • Doom 3 (dt.): „Da ist ein Hellknight in meinem Kleiderschrank“ - Leser-Test von Shikamaru

    Doom 3 (dt.): „Da ist ein Hellknight in meinem Kleiderschrank“ - Leser-Test von Shikamaru Quelle: Wulfen Jaja, das gute alte Doom 3, von vielen geliebt, von wenigen nicht verstanden, und rein technisch immer noch unter den absoluten Toptiteln. Ich weiss nicht ob ich in dem Review viel Neues erzählen kann, aber was solls, bringen wir es hinter uns:

    Red Mesa

    Oh ja, es gibt eine Story, aber sie ist nicht wirklich wichtig. Kurz zusammengefasst wird sie trotzdem: Als typischer Marine wird man auf den Mars in eine typische Forschungseinrichtung einer typischen grösser-als-Microsoft-Corparation, hier UAC, transferiert.
    In der Forschungseinrichtung wird an Teleportation geforscht, und die Arbeiter, auf die man trifft, sind nervös und angespannt. Aus gutem Grund: Während eines kleinen Ein-Mann Einsatzes bricht auf dem Mars im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle aus, als während eines Experiments versehentlich ein Tor zur Hölle geöffnet wird. Jetzt sollte man wissen, was man zu tun hat.

    Handlung optional

    Wie man sieht ist die Handlung in ihren Grundzügen nicht der Rede wert, aber zumindest habe ich kein Problem damit, es ist immerhin Doom, da geht es mehr ums Schießen als um die Gründe dafür. Aber für die, die doch etwas mehr haben wollen, wird gesorgt. Nach den ersten sehr kurzen Levels, in denen "noch alles in Ordnung ist", und in denen ein wenig die Grundstimmung in der Mars Facility vermittelt wird, findet man in den Levels PDA's der ehemaligen Angestellten, die man im eigenen PDA ansehen kann. Neben E-Mails (die teilweise auch ein paar Gags bereithalten) gibt es auch Videodateien und Audiologs zu betrachten und sogar wahlweise zu hören, während man einfach weiterspielt. Während die Videodateien meist "dokumentarische" Videos von UAC sind, die ein wenig die Waffen (das BFG Video sollte jeden Doom Fan erfreuen) und die Orte erklären, an denen man sich befindet, sind die Audiologs persönliche Aufzeichnungen des Besitzers, die darauf hindeuten, das es auch vor dem Zwischenfall seltsame Vorfälle auf dem Mars gab. Die Audiologs lassen einen die Anspannung und Angst der Arbeiter erahnen und sind eine tolle Erweiterung zur Story.

    Höllisch gute Präsentation

    Neben den Audiologs hat die Präsentation noch mehr zu bieten: Die Menüs des Spiels, von Hauptmenü bis Lichtschalter, und sogar das HUD sind durchgestylt wie in Filmen á la Pitch Black und Event Horizon und geben einem das richtige Science Fiction Gefühl. Und um diese Stimmung noch zu verstärken, lassen sich alle Computer, Schalter und Anzeigen die man im Spiel findet direkt aus der Ego-Shooter Perspektive bedienen, was Spass macht und das "Mittendrin" Gefühl unheimlich verstärkt.

    Klassisches Doom Gameplay, ein bisschen gruselig

    Doom 3 lässt keinen daran zweifeln, das es eine Fortsetzung der altbekannten Reihe ist: Es wird geballert, geballert, geballert, ohne Rätsel oder große Geschicklichkeitspassagen, und ist somit reine Geschmackssache. Das Waffenarsenal ist dabei zum größten Teil ein absolut zufrieden stellendes Update des klassischen Arsenals: Neben der wenig nützlichen Pistole gibt es die klassische Shotgun, leider nicht ganz im klassischen Design, ein Maschinengewehr, die natürliche Erweiterung davon, die (Rail/)Chaingun, ein durchschlagendes Plasmagewehr und natürlich eine zerstörerische Kettensäge und die absolut mächtige BFG, die alles und jeden (außer vielleicht Bossgegner) in die Knie zwingt. Im späteren Spiel gibt es sogar eine noch mächtigere Waffe, den Soulcube, der sich nicht ständig, aber regelmäßig benutzen lässt und der ebenfalls fast jeden Gegner tötet, und dazu noch dem Spieler Lebensenergie gibt.
    Wichtigste Spielbesonderheit jedoch, anders als in anderen Horror Shootern ist die wichtige Taschenlampe, denn Doom 3 ist dunkel, sehr dunkel. Diese wird als seperate Waffe gehandhabt, ergo: wer die Taschenlampe benutzt, ist unbewaffnet. Darum muss man sehr gut reagieren und on the fly auf eine Waffe wechseln können, wenn nötig. Zwar wirkt das wechseln eigenartig und es gibt bereits Mods, die Abhilfe für dieses Problem schafft, jedoch ist diese Eigenart nicht ganz ohne Grund: So findet man im Laufe des Spiels einen riesigen Labyrinthartigen Raum vor, der jedoch stock finster und voller Gegner ist. Zum eigenen Glück steht jedoch ein NPC in der Nähe, der eine Lampe hat, und so lange er am Leben ist, das Aufhalten der anstürmenden Gegner enorm vereinfacht. Das Spielprinzip funktioniert, auch wenn man hin und wieder eine Steigerung dieses Prinzips vermisst, denn dank technischer Einschränkungen trifft man immer nur auf eine handvoll Gegner.
    Trotz der vielen Action kann Doom 3 auch recht gruselig sein. In den verlassenden Korridoren hört man unheimliches Flüstern und entfernte Schreie, Monster schleichen um einen herum, und die Wände verwandeln sich teilweise in Schleimige Organische Gebilde. Zudem springen Gegner oft unangekündigt aus dunklen Ecken hervor und versetzen dem Spieler einen ganz schönen Schock.
    Leider jedoch lässt dieser Effekt schnell nach: Denn in Doom 3 springen andauernd Monster aus dunklen Ecken, Schränken, oder durch Löcher in der Wand, so dass man sich nicht nur an diese Angriffe "gewöhnt", sondern bald auch vorausahnen kann, wann das nächste Monster auftaucht.
    Die Levels bieten zwar nicht allzu viel Abwechslung (teils wieder eine technische Einschränkung), jedoch wechselt die Szenerie oft genug, um das Spiel nicht eintönig erscheinen zu lassen, und bieten ihre eigenen Reize: Die Verwaltungs und Bürogebäude sind unübersichtlich und klaustrophobisch, die Maschinenräume und Labore dagegen bieten einige beeindruckende Maschinen, die mit vielen beweglichen Teilen und Lichteffekten das Gefühl erzeugen, das sich die Entwickler Wochen darum gekümmert haben, und verleihen dem Spiel einen edleren und Science-Fiction-mässigeren Eindruck. Desweiteren gibt es noch einige Levels in der Hölle, die stilistisch sehr an Cover von Heavy Metal Bands aus den 80ern erinnert : ) und einfach cool aussieht, und Richtung Ende geht's zu einem unterirdischen Höhlenkomplex, der ein bisschen offener und heller ist als die anderen Orte

    Technisch spitze.

    Die Grafik ist umwerfend: Wunderbare, detallierte Bump Mapping Texturen, grandiose Lichteffekte, die in dem dunklen Forschungskomplex für offene Münder sorgen, und die genial detaillerten Models, sind so in kaum einem anderen Spiel zu sehen. Auch wenn Half Life 2 durch seine beeindruckenden Gesichtsanimationen und den glaubwürdigen Levels vielleicht einen besseren Eindruck hinterlässt, so ist rein technisch Doom 3 doch etwas besser. Gut, die Hardwareanforderungen von Doom 3 sind sehr hoch, aber jeder mit einer Grafikkarte ab Radeon 9200/Geforce 4, und einem Rechner mit mehr als 1,5 Ghz kann das Spiel spielen (und mit spielen meine ich spielen, nicht Diashow), und von der Grafik begeistert sein, denn selbst dann sieht die Grafik noch grossartig aus.
    Auch der Sound ist dank toller Soundeffekte, toller Sprecher, und 5.1. Unterstützung obere spitzenklasse.

    FAZIT
    Doom 3 ist nicht fehlerfrei, und manche mögen die eingeschränkte Anzahl an Gegnern und Orten sehr eintönig finden, und die Story ist auch nicht stark ausgeprägt, aber das klassische Doom Feeling, die tolle Präsentation und die Wahnsinns-Technik lassen keinen Shooter Fan nicht los, ohne zumindest etwas Spass am Spiel zu haben.

    Negative Aspekte:
    Wenig Story, wenig abwechslung, sehr sehr dunkel

    Positive Aspekte:
    tolle Technik und Präsentation

    Infos zur Spielzeit:
    Shikamaru hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Doom 3 (dt.)
    Doom 3 (dt.)
    Developer
    id Software
    Release
    12.08.2004

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Doom 3 (dt.)
Doom 3 (dt.): „Da ist ein Hellknight in meinem Kleiderschrank“ - Leser-Test von Shikamaru
http://www.gamezone.de/Doom-3-dt-Spiel-21902/Lesertests/Doom-3-dt-Da-ist-ein-Hellknight-in-meinem-Kleiderschrank-Leser-Test-von-Shikamaru-1002306/
29.05.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2011/07/doom_3_vergleich_1.jpg
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