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  • Double Dragon 3: Müde Drachenkrieger - Leser-Test von sinfortuna

    Double Dragon 3: Müde Drachenkrieger - Leser-Test von sinfortuna Im Fall von "Double Dragon 3" haben wir es mit dem dritten Teil einer seinerzeit berühmten Prügelabenteuerserie zu tun, dieses Modul für den Gameboy von Nintendo wurde anfangs der 90er Jahre auf den Markt geschmissen. Ohne größere Umschweife möchte ich zumindest insofern gleich auf den Punkt kommen, als dass ich im vorliegenden Fall leider von einer herben Enttäuschung sprechen muss, ich persönlich hatte mir jedenfalls aufgrund der durchaus gelungenen Vorgängerteile von dieser GB-Fassung wesentlich mehr versprochen. Woran es denn nun genau lag, dass ich zu diesem grundsätzlich ernüchternden Ergebnis kommen musste, erfahrt Ihr nun in den folgenden Zeilen meines Rückblicks auf dieses möglicherweise längst in Vergessenheit geratene Videospiel.

    Im Mittelpunkt dieses vermeintlichen Prügelspaßes stehen zwei Protagonisten, die selbstverständlich auf der Seite des Guten stehen und das Böse möglichst schnell ganz schrecklich alt aussehen lassen wollen. Als Mitglieder des Clans der Drachenkrieger haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, Gesocks aus der Unterwelt regelmäßig windelweich zu prügeln. Billy und Jimmy Lee, so die Namen unserer zweier Helden, sind demzufolge wahre Männer von Ehre, die für Recht und Ordnung sorgen. Im dritten gemeinsamen Abenteuer haben sie es mit den finsteren Schatten-Drachenkriegern zu tun, welche es wagten, heilige Artefakte, nämlich die sogenannten Rosetta Steine zu entwenden. Dies darf natürlich nicht ungesühnt bleiben, die Täter müssen schnellstmöglich zur Rechenschaft gezogen werden und die heiligen Steine ihnen zudem wieder abgeluchst werden.

    Die beiden Brüder sind dabei zum Glück nicht völlig auf sich allein gestellt und können auf die wertvolle Unterstützung von Hiruko, einem Wahrsager der alten Schule, zurückgreifen. Dieser gibt ihnen mehrfach sehr nützliche Tipps und zeigt unter anderem auf, an welchen Orten die jeweiligen Steine zu finden seien. Wer des Englischen nicht oder kaum mächtig ist, schaut dabei womöglich zumindest etwas in die Röhre, denn die Bildschirmtexte sind ausschließlich in englischer Sprache verfasst, doch mit der Zeit solltet Ihr in diesem Fall aller Voraussicht nach auch mit mangelhaften Kenntnissen in der Geschichte vorankommen können, schließlich handelt es sich definitiv nicht um ein besonders textlastiges Abenteuer wie es beispielsweise bei einem Rollenspiel der Fall gewesen wäre. Des Weiteren scheucht uns der gute Hiruko während des gesamten Abenteuers quer über den Globus, wobei vor den jeweiligen Missionen eine Übersichtskarte eingeblendet wird und in den örtlichen Shops lassen sich nützliche Gegenstände käuflich erwerben, unsere Lebensenergie auffrischen, neue Waffen kaufen oder ein Upgrade vollziehen.

    Am Anfang der Geschichte befinden wir uns in einem Trainingslager mitten in New York, in welchem wir uns mit den grundlegenden Dingen der Steuerung beschäftigen und uns des Weiteren mit den einzelnen Fähigkeiten des jeweiligen Helden vertraut machen. Erfreulicherweise wurde der Mehrspielerspaß nicht vergessen, denn es ist uns mittels des Verlinkens zweier Gameboys per Dialogkabel möglich, sich zu zweit in einem Team dem gegnerischen Gesocks zu stellen, was meiner Meinung nach ein dicker Pluspunkt ist und verständlicherweise der Langzeitmotivation sehr förderlich sein dürfte. Abwechslungsreich sind die Gebiete ausgefallen, in denen wir die Ganoven vermöbeln oder besser gesagt eliminieren sollen, wir befinden uns nach dem erfolgreich absolvierten Trainingslager kurzzeitig im fernen China und werden wenig später in Japan mit kampffreudigen Ninjas konfrontiert. Europa statten wir ebenfalls einen Besuch ab, um genauer zu sein schlagen wir kriminell veranlagte Individuelle in den Straßen von Rom zu Brei und begeben uns daraufhin nach Nordafrika, speziell nach Ägypten, welches die Endstation unserer Reise darstellt und wo wir traditionsgemäß wenig freundlich von besonders fiesen Obermotzen empfangen werden. Erst nachdem wir auch diese von der Bildfläche gefegt haben, sind die heiligen Steine endlich wieder in unseren Besitz gelangt, bis dahin ist es jedoch ein sehr steiniger Weg, zumal der Schwierigkeitsgrad in "Double Dragon" ganz schön happig ausgefallen ist.

  • Double Dragon 3
    Double Dragon 3
    Publisher
    Acclaim Entertainment
    Developer
    The Sales Curve

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Double Dragon 3
Double Dragon 3: Müde Drachenkrieger - Leser-Test von sinfortuna
http://www.gamezone.de/Double-Dragon-3-Classic-21926/Lesertests/Double-Dragon-3-Muede-Drachenkrieger-Leser-Test-von-sinfortuna-1003161/
10.11.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2012/05/gamezone_1__0__1__2__3__4__5__6_.jpg
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