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  • Dragon Ball: Revenge of King Piccolo im Gamezone-Test

    Wenn man Dragonball mit dem Mario-Universum kreuzt, kommt sowas dabei heraus.

    Dreht man die Verpackung von "Dragonball - Revenge of King Piccolo" einmal um, wird man mit einem Satz konfrontiert der garantiert zu polarisieren weiß: "Es gab eine Zeit, in der 'Son-Goku' ein tolles Leben hatte...". Zyniker führen den Satz wahrscheinlich so weiter: "... bis seine Geschichte auf der Wii erzählt wurde". Doch so schlimm ist es beileibe nicht - denn irgendwie ist genau das Gegenteil der Fall. Gespickt mit viel Liebe zum Detail und natürlich zur Serie an sich nimmt der Ableger Kurs auf die oberen Ränge unserer Bewertungsskala. Ob 'Son Goku' diese auch ohne seinen magischen Stab erreicht, erfahrt ihr wie immer von uns!

    Red-Ribbon bis Piccolo

    Dragon Ball: Revenge of King Piccolo Dragon Ball: Revenge of King Piccolo Die Dragonballs, sieben legendäre Juwele, die dem der sie alle sammelt, jeden Wunsch erfüllen, vorausgesetzt wenn sie alle auf einer Stelle versammelt werden und der richtige Spruch auch den Wunschdrachen Shen-Long hervorzaubert. Nachdem er Bulma in seinem Zuhause in den Bergen getroffen hatte, begab sich Son-Goku auf eine fantastische Reise, um die Dragonballs aufzuspüren. Ein Jahr ist seither vergangen und nun bricht Son-Goku erneut auf. Diesmal möchte er aber nur einen Dragonball, und zwar den 4-Stern-Dragonball, finden. Dieser wurde ihm nämlich von seinem verstorbenen Großvater überreicht und ist sein letztes Erinnerungsstück. Ist man Fan und Kenner der Serie, sei gesagt, dass man sich im Spiel dem Zeitraum ab der Red-Ribbon-Armee bis hin zum großen Finale gegen den alten Piccolo zuwendet.

    Mario mit Stachelhaaren

    Dragon Ball: Revenge of King Piccolo Dragon Ball: Revenge of King Piccolo Schon zu Beginn wird klar, dass man sich mit dem Spielprinzip schön an Klassikern wie dem guten alten 'Mario' oder auch jüngeren Vertretern wie z.B. 'Klonoa' orientiert hat. Dragonball präsentiert sich nämlich als - sozusagen - stereotypisches Sidescrolling-Adventure, das aber auch Sprünge in die Tiefe bzw. in den Hintergrund des Levels zulässt. Natürlich ist das Spiel kein reiner Interaktiv-Durchmarsch durch die Serie. Gegner, passend zu jedem Zeitpunkt in der Geschichte postiert, machen euch mit allerlei Waffen und Kampftechniken das Leben schwer. Also müsst ihr eure Fäuste, Füße, Stäbe oder auch Energieschüsse einsetzen um euch eurer Feinde zu erwehren. Hinzu gesellen sich auch noch einige Einlagen die euer Geschick auf die Probe stellen, wie allseits beliebte (oder verhasste!? ;)) Sprungrätsel und Ähnliches mehr. Sind diese zu Beginn noch recht harmlos, könnt ihr euch im späteren Spielverlauf schon mal auf eine Steigerung des Schwierigkeitsgrades einstellen. Aber keine Sorge, fair bleibt Dragonball dabei immer. Die Handhabe funktioniert eigentlich, etwas banal ausgedrückt, wie eine Mischung aus den 'Budukan'-Prüglern von Dragonball und dem Grundprinzip von 'Mario'. Müsst ihr in der einen Situation noch gekonnt eure Kampf- und Blockkünste in Einklang bringen, hüpft, lauft und stampft ihr euch an anderer Stelle zum Ziel. Neben der rabiaten Kampfmaschine kommt auch das sanftmütige Sammlerherz auf seine Kosten. Es warten genügend Kisten und auch eine festgelegte Anzahl an Truhen darauf von euch zerschlagen und geöffnet zu werden. Euer in Kämpfen hart verdientes Geld könnt ihr im Shop bei der Hexe Uranai Baba wieder an den Mann bzw. Frau bringen. Hier könnt ihr euch mit Power-Ups, neuen Charakteren oder zusätzlichem Anime-Content eindecken bis die Schwarte kracht. Habt ihr ein Unterkapitel eines Teils der Gesamtstory, z.B. der 'Belagerung des Muskelturms' gemeistert, stellt ihr euch abschließend einem Endgegner. Je mehr Unterkapitel ihr bewerkstelligt desto anspruchsvoller werden die großen Brocken am Ende. Das letzte Teilchen beschert euch dabei meist einen großen, aufwändigen Boss, der von euch schön studiert und auseinander genommen werden will. Auch hier wird die Erinnerung an 'Mario' immer wieder aufs Neue wach. Wie ihr Son-Goku letzten Endes aber steuert bleibt euch überlassen. Neben der Wii-Mote kann der Classic-Controller als auch der Gamecube Controller an das weiße Gerät angeschlossen und zum Spielen verwendet werden.

    Habt ihr genug von der Saga und wollt schnellen Spaß - und das eventuell noch im Multiplayer, dann wendet ihr euch dem Wettkampf-Modus zu. Hier könnt ihr aus insgesamt 17 spielbaren Charakteren euren Liebling auswählen und in guter alter Beat'em Up-Manier mit euren Kampftechniken angeben. Zu Beginn sind allerdings nur 6 Kämpfer freigespielt, was bedeutet, dass ihr euch den Rest erspielen müsst. Leider wirkt hier die Animation der Kämpfe zum ersten Mal unstimmig. Das Kampfgeschehen muss allem Anschein nach ohne wirkliches Tempo auskommen. Schade, wie wir finden, wo es doch mittlerweile genügend Prügler aus dem Hause 'Bandai Namco' gibt die sich zum Einen mit der Thematik und zum Anderen mit den dazugehörigen Kampfeinlagen beschäftigen und auch durchaus überzeugen können.

    Ein Manga von links nach rechts

    Dragon Ball: Revenge of King Piccolo Dragon Ball: Revenge of King Piccolo Bei der Farbgebung und generellen Optik hat man sich im Hause 'Bandai Namco' vorbildlich an der Originalvorlage orientiert. 'Cell-Shading'-Optik so weit das Auge blickt und Son-Gokus Füße tragen. Es erscheint fast schon müßig zu erwähnen, dass diese Optik zum Spiel wie die berühmte Faust auf das noch berühmtere Auge passt. Originalstimmen, -Soundtrack, und sogar aus der Serie entnommene Anime-Clips tauchen den Spieler voll und ganz in die schmackhafte Dragonball-Glasur. Bitterer Beigeschmack ist aber, dass die Synchronisation auch in der deutschen Fassung nur auf Englisch an unser Ohr dringt. Uns Deutschen bleibt für das volle Verständnis des Erzählten nur das zusätzlich eingeblendete Textfeld. Auch die Sequenzen die einen neuen Story-Abschnitt einleiten, beschränken sich meist nur auf ihre Effekte. Soll dann wieder etwas gesagt werden, stellt das Spiel nur Standbilder mit einzelnen emotionalen Regungen in den Gesichtern der Figuren dar und lässt euch wieder Englisch hören und Deutsch lesen. Die Steuerung kommt hingegen gänzlich ohne unnötiges Einsetzen der Bewegungssteuerung aus. Nur an sinnvollen Stellen müsst ihr die Fernbedienung schütteln um Son Goku beispielsweise mit Energie zu versorgen.

    Dragon Ball: Revenge of King Piccolo (Wii)

    Singleplayer
    7,9 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Sound
    8/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    7/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Dragonball-Story
    ansprechendes Design
    einfaches und intuitives Gameplay
    gute Synchronisation (wenn auch in Englisch – aber dafür gibt es ja noch Untertitel in Deutsch)
    Variationen bzw. Wahlmöglichkeiten in Sachen Steuerung (Wii-Mote
    Classic Controller
    GameCube Controller)
    Keine Lokalisierung für Deutschland (deutscher Text vorhanden
    aber keine deutsche Sprachausgabe)
    lahmer Wettkampf-Modus
    Story mal wieder nur in Textform
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992480
Dragon Ball: Revenge of King Piccolo
Dragon Ball: Revenge of King Piccolo im Gamezone-Test
Wenn man Dragonball mit dem Mario-Universum kreuzt, kommt sowas dabei heraus.
http://www.gamezone.de/Dragon-Ball-Revenge-of-King-Piccolo-Spiel-52414/Tests/Dragon-Ball-Revenge-of-King-Piccolo-im-Gamezone-Test-992480/
04.11.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/11/dgrkp__7_.jpg
tests