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  • Dragon Ninja: Saving Ronald Reagan - Leser-Test von alpha_omega

    Dragon Ninja: Saving Ronald Reagan - Leser-Test von alpha_omega Seitlich scrollende Prügelspiele, im Volksmund auch Beatém up's genannt, bei denen man stur von links nach rechts sich schlagen musste, ohne dabei in die Tiefe des Raumes zu gelangen, gehörten nicht unbedingt zu den Spielen, mit denen ich mich stunden- oder gar tagelang beschäftigen konnte. Da bildet das Spiel Dragon Ninja, welches in den USA unter den Namen Bad Dudes veröffentlicht werden sollte, keine Ausnahme. Das zumeist sehr stupide Spielprinzip, gepaart mit ein paar kleinen aber kaum auffälligen Überraschungen, war nicht unbedingt dass, was man sich unter einem spannenden Videospiel vorstellte. Einzig und allein bei den Story's dieser Games wurde zumeist ganz dick aufgetragen, sodass mal wieder ein neues Actionduo geboren wurde, welches eine enorm wichtige Person retten musste. Bad Dudes sollte das Licht der Videospielwelt auf einem Arcade Automaten erblicken, der von Data East entwickelt und vermarktet wurde. Eben jene Automatenversion war äußerst populär und sollte sogar in den Filmen "Eine Wahnsinnfamilie" (Originaltitel Parenthood) und Robocop 2 kurzzeitig zu erkennen sein. Zahlreiche Portierungen sollten im Folgejahr die damaligen Videospielsystemen erreichen, darunter auch das NES, den C64 sowie den Commodore Amiga, mit dessen Umsetzung ich mich in folgendem Artikel ein wenig näher beschäftigen werde. Ob es sich bei Bad Dudes bzw. Ninja Dragon für den Amiga um einen 0815 Klopper handelt, oder doch um ein Prügelspiel der Marke de Luxe, erfahrt in folgendem Artikel.

    Die Story von Dragon Ninja handelt von eben jenen Ninjas, die den mächtigsten Mann der entführt haben und nun Böses im Schilde führen. Die Rede von eben jenen Mann ist hier selbstverständlich von "Ronnie" alias Ronald Reagan, dem ehemaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, den es nun gilt zu retten. Die beiden Hauptakteure namens Blade und Stryker, in dessen Rolle wir entweder allein oder im kooperativen Zweispielermodus schlüpfen werden, müssen sich also nun durch zahlreiche seitlich scrollende 2D Levels prügeln, bei denen das Scrolling mal automatisch erfolgt (zum Beispiel auf einem fahrenden Truck) oder zumeist durch uns selbst vorgegeben wird. Der Bildschirm wird dabei stets in zwei Etagen aufgeteilt, sodass wir wie beim Klassiker Shinobi mittels Supersprung in die höhere Ebene gelangen können und mittels Drücken auf den Knopf in der Hocke wieder nach unten. Auf dem Weg durch Großstädte, Kanalisationen oder auch einem Waldstück, lauern selbstverständlich unendlich viele Ninjas auf uns, die es gar nicht abwarten können, von uns mit Faustschlägen und Fußtritten ins virtuelle Jenseits befördert zu werden. Als Schlagkräftige Unterstützung sammeln wir zudem gelegentlich Messer oder auch ein Nunchaku auf, welches die Reichweite der Schlagkraft natürlich um ein gehöriges Stück erweitert.

    Im Grunde genommen bietet uns dieses Beatém up Spiel also nichts Neues, im Vergleich zu den damaligen Größen Double Dragon oder auch Final Fight schneidet es spielerisch selbstredend schlechter ab. Die Gründe dafür sind nicht nur die Tatsache, dass man stets konstant stur von links nach rechts sich bewegen wird und zwar ohne in die Tiefe des Raumes gelangen zu können, sondern speziell an der durchaus kritikwürdigen Steuerung auszumachen. Mit der wir zwar recht flink uns bewegen können und mittels etwas längeren Halten des Feuerknopfes sogar eine Art Superschlag ausüben kann, der einen kleinen Feuerball an der eigenen Faust erzeugt, doch speziell die Kollisionsabfrage als auch das viel zu hektische Herumhopsen der beiden eigenen Akteure, welches dann damit endet, dass wir im Wasserloch oder auf den harten Boden der Straße landen, nach dem wir vom LKW gefallen sind, kann einen zur Weißglut treiben. Dies trifft übrigens auch zu, wenn wir auf einen der zahlreichen Endbosse treffen, denn speziell dort werden die gravierenden Schwächen der Bedienung offenbart. Zudem war auch schon das Kampfrepertoire in vielen damaligen Videospielen weitaus ausreichender als bei Dragon Ninja. Ein Faustschlag und ein Fußtritt aus dem stand heraus, sowie einen Fußtritt aus der Hocke und in der Luft. Mehr ist hier leider nicht drin und wenn man bedenkt, dass man bereits bei Double Dragon mit bis zu zehn verschiedenen Schlagkombinationen agieren durfte, wertet diese Tatsache Dragon Ninja nochmals deutlich ab.

  • Dragon Ninja
    Dragon Ninja
    Publisher
    Imagine
    Developer
    Ocean Software Limited
    Release
    1989
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1007827
Dragon Ninja
Dragon Ninja: Saving Ronald Reagan - Leser-Test von alpha_omega
http://www.gamezone.de/Dragon-Ninja-Classic-22051/Lesertests/Dragon-Ninja-Saving-Ronald-Reagan-Leser-Test-von-alpha-omega-1007827/
07.10.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/11/BadDudes__11_.jpg
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