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  • Dragon Quest VIII: Die Reise des verwunschenen Königs im Gamezone-Test

    Lest in unserem Review, warum Rollenspiele nicht immer komplexer werden müssen, um sich weiterzuentwickeln.

    Square Enix und die talentierten Entwickler von Level 5 durften mit "Dragon Quest VIII" in Japan und den USA bereits sensationelle Verkaufserfolge feiern. Dabei bietet dieses typisch-japanische Rollenspiel nicht einmal mehr als andere Genrevertreter, sondern sogar um ein gutes Stück weniger. Warum genau dieser Umstand der Grund für den großen Erfolg ist, lest ihr in unserem ausführlichen Test zum Old-School-Rollenspiel.

    Dragon Quest VIII: Die Reise des verwunschenen Königs Dragon Quest VIII: Die Reise des verwunschenen Königs Der Untertitel von "Dragon Quest VIII" lautet "Die Reise des verwunschenen Königs" und genau darum geht es auch: König Trode hat sich mit seinem Hofnarren gewaltigen Ärger eingehandelt, denn dieser ganz und gar nicht lustige Dhoulmagus entpuppt sich eines Tages als mächtiger Zauberer und stürzt das gesamte Königreich ins jähe Unglück. Der noble König wird von ihm in einen grünen Gnom verwandelt, die schöne Prinzessin in ein Pferd und das gesamte Schloss von stacheligen Pflanzen überzogen. Euch kommt die Rolle eines einfachen Wachmannes zu, welcher die schrecklichen Ereignisse als einziger überlebt hat. Zusammen mit dem völlig verwirrten König und seiner vierbeinigen Prinzessen begebt ihr euch auf eine lange und abenteuerliche Reise, um den finsteren Zauberer Dhoulmagus zu finden und ihm das magische Handwerk zu legen. Im Spielverlauf des über 40-stündigen Abenteuers trefft ihr recht schnell auf Yangus, Jessica und Angelo, welche ebenfalls eine unangenehme Bekanntschaft mit dem Oberbösewicht hatten und sich eurer Sache anschließen.

    Eine lineare, aber fesselnde Spielwelt

    Dragon Quest VIII: Die Reise des verwunschenen Königs Dragon Quest VIII: Die Reise des verwunschenen Königs Die Spielwelt von "Dragon Quest VIII" ist absolut linear aufgebaut und führt euch sehr direkt von einem Handlungsstrang zur nächsten. In den Städten und Dörfern informiert ihr euch über den Verbleib des Oberbösewichts Dhoulmagus, lernt neue Charaktere kennen, stockt eure Ausrüstung bei den örtlichen Händlern auf und bekommt in der Regel von den Dorfbewohnern die nächste große Aufgabe gestellt. Am Ende dieser mitunter auch abwechslungsreich gestalteten Quests steht dann meist ein dicker Dungeon mit einem besonders fiesen Bosskampf als abschließenden Höhepunkt. Doch um dort überhaupt hinzukommen, ist oft eine kleine Reise über die liebevoll inszenierte Oberwelt nötig, welche alle paar Meter von einem der sehr häufigen Zufallskämpfe unterbrochen wird. Ihr merkt schon: In "Dragon Quest VIII" beruft man sich auf die alten Tugenden des Genres und damit auch auf einen Spielaufbau, wie er seit vielen Jahren bekannt, aber auch beliebt ist.

    Zeitlos gut: Das Kampfsystem

    Dragon Quest VIII: Die Reise des verwunschenen Königs Dragon Quest VIII: Die Reise des verwunschenen Königs Jedes japanische Rollenspiel definiert sich zu großen Teilen auch durch sein Kampfsystem. Das Genre hat in den letzten Jahren in dieser Hinsicht eine enorme Entwicklung durchgemacht und für viele RPG-Fans war ein neuartiges Kampfsystem wohl auch grundsätzlich ein wichtiges Zeichen für Innovation. Aber genau davon bietet euch "Dragon Quest VIII" beim Verprügeln der unzähligen Monster rein gar nichts - und trotzdem macht das einfach gestrickte Kampfsystem des Spiels überraschend viel Spaß. Hier geht es nicht um verschachtelte Angriffsreihenfolgen, kollektive Superangriffe oder unangenehme Ausflüge in ein komplexes Menüsystem. Wie schon in den ersten Teilen der berühmten "Final Fantasy"-Serie sind eure spielerischen Möglichkeiten ziemlich begrenzt, dadurch aber auch gut überschaubar und trotzdem alles andere als eintönig: Sobald ihr in einen der ziemlich häufigen Zufallskämpfe geratet, präsentiert sich ein sehr klassisches Befehlsmenü am unteren Bildschirmrand. Mit dem zentralen "Angreifen"-Befehl greift euer Held oder einer seiner drei Begleiter den Feind mit der gegenwärtig ausgerüsteten Waffe an, alternativ lässt sich ein Spezialangriff oder einen Zauber aus dem Fähigkeiten-Menü wählen. Die restlichen Optionen sind gängiger Standard, denn selbstverständlich dürft ihr euch bei jedem Zug des rundenbasierten Kampfes auch mit verschiedenen Items heilen, eine Verteidigungsposition einnehmen oder versuchen zu fliehen. Im Prinzip war es das in Sachen Kampfsystem auch schon, wesentlich mehr müsst ihr nicht beachten. Lediglich der "Psyche Up"-Befehl wird selbst für alte Veteranen der Serie neu sein, denn damit setzt der jeweilige Charakter für eine Runde aus, schlägt dann aber in der nächsten mit deutlich erhöhter Kampfkraft zu - besonders für die ziemlich knackigen Endgegner eine sehr wichtige Funktion.

    Dragon Quest VIII: Die Reise des verwunschenen Königs Dragon Quest VIII: Die Reise des verwunschenen Königs Wer jetzt glaubt, dass "Dragon Quest VIII" aufgrund des einfach gestrickten Kampfsystems besonders schnell durchgespielt wäre, der irrt gewaltig: Das Spiel ist sogar um einiges schwerer ausgefallen als viele andere Genrevertreter und verlangt nach fast jedem Kampf den mehrfachen Einsatz von lebensrettenden Heilzaubern. Aber auch während der Gefechte reicht ein simples Knöpfchendrücken nicht aus und ganz besonders die verschiedenen Spezialangriffe der vier Partymitglieder müssen sehr gezielt eingesetzt werden. Selbst alte Hasen werden in den ersten Spielstunden von den sehr starken Gegnern überrascht sein und die eine oder andere Niederlage erleben. Glücklicherweise ist das Spiel nach dem Ableben aller Partymitglieder nicht völlig vorbei, sondern ihr werdet lediglich in der nächsten Kirche wiederbelebt. Allerdings nur noch mit der Hälfte eurer schwer verdienten Goldstücke, weshalb der Tod trotzdem relativ schmerzhaft sein kann - im Gegensatz zum völligen Neuanfang beim letzten Speicherstand ist diese Strafe aber durchaus erträglich. Doch bevor man sich dem ersten großen Bosskampf des Spiels überhaupt stellen kann, sind etliche Auflevel-Kämpfe nötig und auch eine mehrfache Rückkehr zum nächsten Ort, um dort wiederum neue Heilkräuter oder Ausrüstung zu kaufen, ist unausweichlich. Später ist ein derartiges "Grinding" weniger häufig nötig, allerdings schadet es auch nie. Wer jedoch diese ziemlich eintönige Beschäftigung bei Rollenspielen schon immer nicht ausstehen konnte, der wird mit "Dragon Quest VIII" so seine Probleme haben. Trotzdem ist es gerade auch dieser Umstand, der eine derart hohe Langzeitmotivation hervorruft: Da das System von Fähigkeiten, Ausrüstung und Magie sehr einfach gehalten wurde, macht es auch unglaublich viel Spaß eine neue Erfahrungsstufe zu erreichen und damit in den meisten Fällen auch völlig neue Skills und Zaubersprüche zu erlernen.

    Von neuen Fähigkeiten und Erfahrungsstufen

    Dragon Quest VIII: Die Reise des verwunschenen Königs Dragon Quest VIII: Die Reise des verwunschenen Königs Sobald ein Charakter in "Dragon Quest VIII" einen neuen Level erreicht, erlernt er die für seine Klasse typischen Zaubersprüche ganz automatisch. Wann und was der Charakter in dieser Hinsicht lernt, ist vorgegeben, ihr habt keinerlei Einfluss darauf. Trotzdem freut man sich über den ersten Heilzauber, den ersten Feuerball oder einen anderen der knapp 40 verschiedenen Zaubersprüche. Worauf ihr allerdings großen Einfluss habt, sind die verschiedenen Waffen-Fähigkeiten eurer Recken: Je nachdem, welche der vier möglichen Waffengattungen ihr nach einem Levelaufstieg mit den verdienten Fähigkeitspunkten ausbaut, lernt der jeweilige Charakter auch unterschiedliche Spezialangriffe. Euer Held hat beispielsweise die Wahl zwischen Schwertern, Speeren, Schlagringen und einem Bumerang. Wird nun die Fähigkeit für Schwerter ausgebaut, erhöht sich im Laufe der Zeit nicht nur die Angriffstärke mit dem Schwert, sondern es kommen auch neue und immer stärkere Spezialmanöver hinzu. Die anderen drei Helden haben natürlich andere Waffegattungen im Repertoire und erlernen deshalb auch völlig andere Angriffstypen. Wir haben zum Beispiel den stämmigen Yangus zum meisterhaften Axtkämpfer ausgebildet, während wir Angelo auf den Bogen und Jessica auf die Peitsche spezialisiert haben.

  • Dragon Quest 8: Die Reise des verwunschenen Königs
    Dragon Quest 8: Die Reise des verwunschenen Königs
    Publisher
    Square Enix
    Developer
    Level-5
    Release
    14.04.2006

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Dragon Quest 8: Die Reise des verwunschenen Königs
Dragon Quest VIII: Die Reise des verwunschenen Königs im Gamezone-Test
Lest in unserem Review, warum Rollenspiele nicht immer komplexer werden müssen, um sich weiterzuentwickeln.
http://www.gamezone.de/Dragon-Quest-8-Die-Reise-des-verwunschenen-Koenigs-Spiel-55612/Tests/Dragon-Quest-VIII-Die-Reise-des-verwunschenen-Koenigs-im-Gamezone-Test-990742/
18.04.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/04/ecd595001_5.jpg
tests