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  • Dragon Quest Monsters: Enix Pokemon RPG - Leser-Test von Rpgmaniac-No1

    Dragon Quest Monsters: Enix Pokemon RPG - Leser-Test von Rpgmaniac-No1 Dragon Quest Monsters ist eines der interessantesten Rollenspiele in Pokemon Art und bietet eine interessante aber auch eine sehr lustige Story. In einer sehr merkwürdigen Nacht erschien dem kleinen Hauptcharakter Terry ein komisches Ungeheuer namens Warubo und entführte ohne zu zögern seine ältere Schwester Milaya. Ein wenig später erschien komischer Weise ein weiteres Wesen, das sich allerdings als Watabo vorstellte. Dieses kleine Monster wollte unseren Helden helfen und überredete Terry, ihm zu folgen, denn dies wäre seine einzige Chance, seine Schwester Milaya wiederzusehen. Terry war ganz verwirrt und wußte nicht, was er tun sollte, doch er fing an dem süßen Monster zu vertrauen und folgte Watabo in das Königreich des Großen Baumes, um seine Schwester zu retten. Er weiß noch nicht was ihn alles noch erwartet aber er hofft dass das komische Monster ihm dabei hilft, seine Schwester zu retten.

    Nachdem Nintendo mit der lustigen Pokemon Serie einen beeindruckenden Erfolg hatte, wollten natürlich viele andere Hersteller ebenfalls mit dem Sammeln und Tauschen Konzept Geld zu verdienen. Enix gehört zu den Software Schmieden und hat im Jahre 1999 mit Dragon Quest Monsters ein völlig neues Spiel aus der Dragon Quest Serie erschaffen. Die japanischen Rollenspiel Fans waren damals so von Dragon Quest Monsters fasziniert, dass sich das Spiel über eine Million Mal verkauft hat und zu den erfolgreichsten Spiel des Jahres gewählt wurde. In Amerika und Europa waren die Spieler ebenfalls von Pokemon besessen deswegen entschloss man sich bei Enix für eine Veröffentlichung über Vertragspartner Eidos, die im Jahre 2000 nun mit komplett lokalisierten Fassungen den westlichen Markt belieferten. Wie man sich schon vorstellen kann, orientiert sich Dragon Quest Monsters stark an Pokemon. Meiner Meinung nach bringt das Spiel allerdings viel mehr Ideen ein. Der Spieler schlüpft in die Rolle des kleinen Jungen Terry, dessen Schwester eines Nachts von einen unheimlichen Monster entführt wird. Nach einigen interessanten Wendungen muss sich der Spieler nun in einer großen Fantasy Welt zu einen Monster Trainer werden, um ein großes Turnier zu gewinnen und damit die Schwester von Terry zu retten. Im Gegensatz zu den Pokemon Monstern, die mehr oder weniger alles vorgegebene, durchnummerierte Figuren mit eigener Persönlichkeit sind, sind die Biester in Dragon Quest Monsters nur zu Beginn in feste Klassen eingeteilt. Schließen sich einige Monster nach einem Kampf der Party an, muss man diese eine bestimmte Zeit lang ausbilden und sie dann nach Belieben miteinander kreuzen. Dadurch entstehen neue Monster, die man dann ebenfalls trainieren und kreuzen kann. Nervig fand ich nur beidem Spiel das man nur drei Monster mitnehmen kann und dadurch man gezwungen ist, die anderen Monster zu lagern. Hat man zu viele Monster gelagert, muss man sich von einigen trennen und sie freilassen. Man kann also die Monster nicht endlos sammeln. Allerdings bietet das Spiel eine riesige Anzahl an Monstern die von sich von der Klasse und durch ihre Persönlichen Fähigkeiten von einander unterscheiden. Neben den vielen Monstern bietet das Spiel auch einen ordentlichen und durchdachten Spielablauf. Dragon Quest Monsters bietet keine feste Welt mit immer gleichen Gebieten. Man kämpft und sucht die Monster in zufallsgenerierten Dungeons die übrigens schön detaliert programmiert wurden. Die gesamte Welt von Dragon Quest Monsters besteht aus mehreren Königreichen, die sich in riesigen Bäumen befinden. Diese Königreiche bieten neben Wohnungen, Bars, Geschäften und sonstigen Lokalitäten auch ein Warp Raum, von dem ihr euch in die großen Dungeons transformieren könnt. Interessant fand ich dass man in den Dungeons mehrere zusammengewürfelte Ebenen durchwandern muss um am Ende gegen einen Endboss anzutreten. Hat man einen Kampf gegen einen Boss gewonnen, kann dieser sogar in eure Party aufgenommen werden. Die Dungeons bieten zusätzlich eine richtige Herausforderung. Je mehr Dungeons der Spieler nämlich schafft, desto mehr werden dann auch für zukünftige Dungeons freigeschaltet. Was ich am besten bei Dragon Quest Monsters fand ist die große Kampfarena. Außerhalb der Dungeons kann man noch ein wenig Zeit in einem Kolosseum verbringen, der Spieler gegen andere Monster Trainer antreten kann um festzustellen, ob man für das große Turnier bereit ist. Was ich jedoch an Dragon Quest Monsters enttäuschend fand ist das total billige Kampfsystem. Im Gegensatz zu den Pokemon agieren die Monster von alleine. Man kann den Monstern nur mit einigen Utensilien aushelfen oder vor dem Kampf das Grundverhalten beeinflussen. Zusammengefasst ist das Kampfsystem nichts anderes als ein standardmäßige, rundbasierte Schlägerei. Interessant fand ich jedoch dass einige der geschlagenen Biester sich nach dem Kampf selber für die Party anbieten. Andere Monster dagegen können durch bestechen mit unterschiedlichsten Gegenständen überredet werden sich der Party anzuschließen. Von der Story her ist Dragon Quest Monsters auch nicht berauschend. Die Geschichte dient einfach nur da als kleiner Ansporn für das lange aufpowern und Kreuzen von Monstern. Dafür ist die technische Seite des Spiels ziemlich beeindruckend. Man merkt schon deutlich die Unterschiede zwischen der NES Version und der Gameboy Version. Dazu kommt noch das wunderschöne Charakterdesign von Akira Toriyama welcher auch den Charakterdesign für die Dragon Ball spiele gemacht hat. Die SD-Figuren sehen richtig knuddelig aus und geben dem Spiel einen gewissen Ton. Der etwas nervige Sound kann man allerdings im Gegensatz zu der Pokemon Reihe auf die Dauer ertragen. Das Spiel bietet jede Menge Melodien die gut zum Spielgeschehen passen. Aber auch von der Steuerung ist das Spiel ziemlich klasse gelungen. Die Charaktere lassen sich problemlos durch die Spielwelt bewegen. Die Menüs sind Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig dafür aber sehr informativ. Ausserdem hat man das Spiel schön übersetzt.

    Insgesamt gesehen ist Dragon Quest Monsters ein recht gelungenes Rollenspiel in Pokemon Art. Wer also mehr als nur Pokemon sehen möchte sollte sich Dragon Quest Monsters nicht entgehen lassen. Ein kleiner Kritikpunkt sind die zufallsgenerierten Kampfschauplätze, die nach einiger Zeit richtig auf die Nerven gehen. Ansonsten ermöglicht das Spiel nicht nur per Link Kabel gegeneinander anzutreten sondern auch eure Monster auch heiraten zu lassen. Diese Idee finde ich irgendwie ganz witzig. Zusammengefasst ist Dragon Quest Monsters ein gelungenes Rollenspiel mit einer schön gemachter Gameboy Color Grafik und mit der interessanten Möglichkeit seine Monsterchen zu kreuzen. Auch wenn der Sound etwas nervig wirkt und die Storyline etwas mager ausgefallen ist, bietet das Spiel jede Menge Geheimnisse und eine perfekte Steuerung die für viele Wochen Spielspaß garantieren. Dragon Quest Monsters ist ein klasse Gameboy Color Rollenspiel und sollte zusammen mit der Pokemon Serie im Regal jedes Rollenspiel Sammlers stehen.

    Negative Aspekte:
    Nerviger Sound, magere Story

    Positive Aspekte:
    Viele Monster, das Kreuzungssystem, gute Grafik

    Infos zur Spielzeit:
    Rpgmaniac-No1 hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Dragon Quest Monsters

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Rpgmaniac-No1
    8.5
    Multiplayer
    -
    Grafik
    9/10
    Steuerung
    10/10
    Sound
    7/10
    Gameplay
    8/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Dragon Quest Monsters
    Dragon Quest Monsters
    Publisher
    Enix
    Developer
    Eidos

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997310
Dragon Quest Monsters
Dragon Quest Monsters: Enix Pokemon RPG - Leser-Test von Rpgmaniac-No1
http://www.gamezone.de/Dragon-Quest-Monsters-Classic-22063/Lesertests/Dragon-Quest-Monsters-Enix-Pokemon-RPG-Leser-Test-von-Rpgmaniac-No1-997310/
05.12.2002
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