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  • Dragon Rage: Wut eines Drachen - Leser-Test von sinfortuna

    Dragon Rage: Wut eines Drachen - Leser-Test von sinfortuna Videospiele vor dem Hintergrund einer Fantasy-Kulisse erachte ich seit jeher als eine generell sehr feine Sache, regelmäßig habe ich Spaß daran in jene Welt abzutauchen, die so rein gar nichts mit unserer Realität zu tun hat und für angenehme Unterhaltung und Entspannung sorgen kann. Oftmals ist es nicht zuletzt das Design, welches es mir angetan hat, insofern "Dragon Rage" von Entwickler 3DO für die Sony Playstation 2 als durchaus interessantes Game für mich in Betracht kam. Rahmenhandlung und ein netter Vorspann - später auch ab und an sehenswerte Zwischenfilme - machen Lust auf mehr, doch schon nach sehr kurzer Spielzeit macht sich Ernüchterung breit: bei diesem Actionspiel handelt es sich um einen Reinfall, noch nicht einmal halbwegs durchschnittliche Qualität wird hier erreicht, was für eine Enttäuschung. In erster Linie ist es die Optik, welche für die besagte Ernüchterung sorgt, doch auch in anderen Punkten zeigt dieses Spiel unübersehbare Schwächen auf. Dass ein Multiplayermodus bei diesem Fantasyabenteuer keinerlei Beachtung fand, ist angesichts des (zusätzlich) wenig motivierenden insofern zu verschmerzen, schätze ich.

    Grundsätzlich ist die Spielidee gar nicht einmal so uninteressant, denn wir haben die Ehre, in die Haut eines Drachens namens Cael zu schlüpfen. Wie die Englischkundigen unter uns erahnen dürften, sind wir dabei nicht gerade bester Laune und tatsächlich artet dieses Game schon nach sehr kurzer Zeit in eine Zerstörungsorgie aus. Was im Grunde ja überhaupt nichts Negatives ist, jedoch hapert es praktisch an allen Ecken und Enden. Unsere größten Feinde ist jedenfalls (wie so oft) das hässliche Volk der Orks, diese unterjochen das gesamte Gebiet bzw. deren Bevölkerung, in dem wir unser Unwesen treiben dürfen. Unglücklicherweise steht die Gattung der Drachen jenem bösen Treiben der Orks nahezu wehrlos gegenüber, denn sie sind nicht in der Lage, ihren Feueratem zur Anwendung kommen zu lassen, jenes Talent ist ihnen schlichtweg abhanden gekommen. Zu Beginn der Story scheint eigentlich schon alles vorbei zu sein, denn wir als Drache Cael harren unserem Schicksal, der Tod scheint uns kurz bevorzustehen. Als unsere Resignation quasi ihren Höhepunkt erreicht hat, sammelt sich urplötzlich Feuer in unserem Schlund, so dass wir überglücklich sind, in den nächsten Augenblicken die aufkreuzenden Orks abzuschlachten bzw. zu verbrutzeln. Diese hatten eigentlich vor, uns zu eliminieren, wenige Sekunden später erblicken wir jedoch ausschließlich in Flammen aufgehende Orks: für den Moment sind wir gerettet.

    Da wir natürlich nicht egoistisch denken, sondern aus dem Holz eines wahren heldenhaften Drachen geschnitzt sind, suchen wir natürlich nicht nur das Weite, sondern denken auch an unsere schon seit langer Zeit gepeinigten Artgenossen. In der Folgezeit dürstet es uns danach, jeden einzelnen Ork, welcher unseren Weg kreuzt, in ein eigens von uns kreiertes Flammenmeer untergehen zu lassen, als tatkräftige Unterstützung steht uns die Elfin Adara zur Seite. Diese ist es auch, welche uns zu Beginn des Abenteuers in die grundlegenden Dinge einweiht, in einer Art Tutorial werden uns die wichtigsten Dinge erläutert, nicht zuletzt das Handling unseres Drachens. Nachdem wir halbwegs in der Lage sind, Cael zu kontrollieren, machen wir uns auf, den unzähligen Orks den Garaus zu machen: wir fliegen über ausgedehnte Areale und legen alles in Schutt und Asche, was auch nur ansatzweise nach einem Ork riecht oder ausschaut. Inklusive deren Siedlungen, versteht sich. Einzelne Missionen sollen dabei den Spielverlauf auflockern wie zum Beispiel das Auffinden bzw. Retten zahlreicher Dracheneier und das komplette Zerstören einer ausgewachsenen Ork-Armee. "So ganz nebenbei" halten wir dabei Ausschau nach Kristallen, welche praktisch den Munitionsvorrat bezüglich unseres Feueratems verkörpern sowie zahlreiche Vieharten, um unsere angeknockte Lebensenergieleiste wieder auffrischen zu können. Hört sich eigentlich doch gar nicht einmal so schlecht an, wie ich finde: ist es aber leider doch.

  • Dragon Rage
    Dragon Rage
    Developer
    3DO Company
    Release
    11.06.2002

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Dragon Rage
Dragon Rage: Wut eines Drachen - Leser-Test von sinfortuna
http://www.gamezone.de/Dragon-Rage-Spiel-22075/Lesertests/Dragon-Rage-Wut-eines-Drachen-Leser-Test-von-sinfortuna-1003938/
29.03.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2002/06/dragonrage.jpg
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