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  • Dragon Riders: Der Kampf um Pern - Leser-Test von wolfpack666

    Dragon Riders: Der Kampf um Pern - Leser-Test von wolfpack666 Pern, ein fremder Planet weit entfernt von der Erde bietet den Ausgangspunkt für "Dragon Riders - Chronicles of Pern". Nachempfunden wurde das Spiel dem berühmten und äußerst erfolgreichen Roman der Autorin Anne McCaffrey, die mit ihrem Buch eine Welt erschuf die gleichermaßen unglaublich schön wie erschreckend war. Pern wurde vor vielen Jahren von den Menschen kolonisiert, die Erde befand sich zu dieser Zeit in der Hochblüte der Wissenschaften und Technik. Ungeahnte Möglichkeiten der Raumfahrtsindustrie trieben neue Entdeckungen und Erforschungen immer weiter voran.
    Zu spät bemerkten die Erdbewohner das ihr neuer, friedlicher Planet einer großen Gefahr ausgesetzt war, einer Gefahr der niemand entkommen konnte. Alle 200 Jahre wird Pern von einem Organismus heimgesucht den man Thread nennt. Diese Macht dringt mit tödlichen Sporen in die Atmosphäre des Planeten ein und zerstört alles und jeden das sich ihm in den Weg stellt.
    Kaum jemand kann flüchten, wer es dennoch schafft findet sich mit allen anderen auf einem Gebirgszug im Norden zusammen. Dort züchten Wissenschaftler aus kleinen Bergechsen riesige Drachen, welche von Drachenreitern geritten werden und mit ihren Führern auf eine starke Mentale Weiße verbunden sind. Es scheint als könne jeder Dragon Rider mit seinem Begleiter Kontakt aufnehmen, telepathische Kräfte werden ihnen nachgesagt.
    Jetzt, nachdem die Menschheit eigentlich wieder bei null anfangen muss, sind diese neuartigen Lebewesen die einzigen Beschützer dieser Fremden Welt.
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    Als die Thread zum Siebenten Mal Pern heimsuchten beginnt dein Einstieg als Drachenführer D'kor. Deinen Ausgangsort bildet das kleine Fort Weyr, das sich größtenteils aus einfachen Höhlensystemen zusammensetzt.
    Nach dem Ableben einer Reiterin muss schnell ein Ersatz für sie gefunden werden, auserhalb des Forts ist das aber aus Traditionsgründen nicht möglich. Sofort begiebst du dich auf die Suche, komunizierst mit jedem Charakter der Stadt und erfährst immer mehr über die Machenschaften auf diesem Planeten.
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    D'kor hat beim Gespräch mit den verschiedenen Leuten immer die Möglichkeit mit unterschiedlichen Antworten zu reagieren. Jede Auseinandersetztung läuft nach diesem Multiple Choice Verfahren ab. Dadurch stellen die anderen Bewohner fest wie freundlich und hilfsbereit du bist, du bekommst einen besseren Ruf und nach erfolgreichen Kämpfen steigt auch deine Stärke. All diese Eigenschaften können erhöht werden, auf acht Stufen lassen sie sich ausbauen. Das ist sehr nützlich um besser behandelt zu werden, oder deinen Gegnern zu zeigen wo sich Hase und Fuchs zur Nachtruhe treffen.
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    Hast du dich ersteinmal eingespielt werden dir schnell die Möglichkeiten deines Helden klar. D'kor ist ein aufmerksames Bürschchen und lernt allerlei nützlicher Dinge. So eignet er sich mit der zeit immer mehr Eigenschaften an. Im Kapmpftraining verbessert er sein Können mit der Klinge, Sparring Kämpfe sind dafür ideal, da dabei niemand verletzt wird.
    Im Grunde besteht das Spiel aus vielen Rätseln und Aufgaben die du erfüllen musst, aus unglaublich vielen Dialogen und aus einer Welt die einen in ihren Bann zieht, sei es wegen der Anziehungskraft die Geschöpfe wie Drachen auf uns Menschen ausüben, oder den Sequenzen in denen man Pern in voller Pracht sieht, mit seinen Sonnenuntergängen und steilen Felsen, die wie Türme aus dem Boden ragen.
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    Grafisch bewegt sich "Dragon Riders" auf dünnem Eis, soll heißen weltbewegend ist nichts was uns geboten wird. Am beeindruckendsten sind noch die gigantischen Sequenzen, besonders das Intro bleibt einem in Erinnerung. Auch die Personen wurden detailliert gestaltet, das war es dann aber auch schon mit der positiven Seite dieses Punktes. Zu unklar und zeitweiße ohne jede Abwechslung wirft die optische Betrachtung kein gutes Licht auf das Spiel. Besonders störend sind auch die Clippingfehler, die immer wieder von sich "hören" lassen.
    Zu guter Letzt bleibt noch die Kamera zu beanstanden. Kaum Schwenks über das Geschehen, die bei nicht vorgerendertem Hintergrund durchaus möglich wären, keine verstellbaren Ansichten.
    Mit seiner hervorgebrachten Grafik kann sich Entwicklerteam Ubi Soft also nicht sonderlich rühmen.
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    Nachdem dieses Problem besprochen wurde sehen wir uns jetzt einem weitern gegenüber, das für Musik Freaks schon wesentlich schlimmer ausfallen dürfte. Tracks bietet das Spiel nur äußerst mangelhaft, schön wäre gewesen wenn wenigstens diese dünn gesäten auch öfter zu hören sein würden. So kommt es oft vor, dass man nur den Effekten lauschen kann, die nebenbei gesagt alles andere als perfekt sind. Die englische Sprachausgabe kann auch nicht wirklich überzeugen, wurden doch die Texte ohne jede Emotion abgelesen.
    Alles in Allem haben wir hier ein Spiel das technisch schon nach der ersten halben Stunde von jedem Gamer mit ein wenig Anspruch dem Untergang geweiht wird.
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    Als würde es kein Ende der Missstände geben unterliegt auch die Steuerung einem absolut unausgeklügelten System. Viel zu kompliziert und undurchsichtig wurde alles aufgebaut, um sich daran zu gewöhnen müsste man das Spiel so lange spielen, wie es niemand spielen will. Kurz gesagt: Die Steuerung ist Schrott!
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    Wer sich langen Spielspaß wünscht hat im Prinzip mit "Dragon Riders" einen guten Fang gemacht. Die Frage ist nur, ob man den ganzen Umfang auskosten will, nicht zuletzt weil Spaß ein Wort ist mit dem Drache und Herrchen nur bedingt etwas anfangen können.
    Für alle die eisern durchhalten und sich von Pern und seinen Bewohnern verzaubern lassen, bietet das Game vier umfangreiche Kapitel in denen es eine Menge zu endtecken gibt.
    Hätte man die Technik verbessert, wir hätten ein Top Spiel vor uns liegen.
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    Mein Fazit:
    Ubi Soft schickt ein Adventure ins Rennen, das nur durch seine komplexe Story und den großen Umfang zu überzeugen versucht. Grafisch nicht so wahnsinnig schlimm, bieten Sound und Steuerung absolut keinen guten Anhaltspunkt und schicken das Spiel auf eine Ebene die keiner von uns Zockern betreten möchte.
    Ich kann "Dragon Riders" nur denjenigen empfehlen, die von Anne McCaffrey's Roman derart begeistert waren, dass sie ohne dieses Spiel nicht mehr leben können. Alle anderen greifen zu besseren Alternativen, denn davon gibt es viele!

    Negative Aspekte:
    Grafik und Sound, Steuerung, Sprachausgabe;

    Positive Aspekte:
    tolle Sequenzen, dichte und komplexe Story, viele Aktionsmöglichkeiten, sehr viele Charaktere, viele Dialoge, großer Umfang;

    Infos zur Spielzeit:
    wolfpack666 hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Dragon Riders

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: wolfpack666
    5.0
    Multiplayer
    -
    Grafik
    5/10
    Steuerung
    4/10
    Sound
    4/10
    Gameplay
    7/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    6.5/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Dragon Riders
    Dragon Riders
    Publisher
    Ubisoft
    Developer
    Ubisoft
    Release
    19.01.2002

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996554
Dragon Riders
Dragon Riders: Der Kampf um Pern - Leser-Test von wolfpack666
http://www.gamezone.de/Dragon-Riders-Classic-22076/Lesertests/Dragon-Riders-Der-Kampf-um-Pern-Leser-Test-von-wolfpack666-996554/
22.08.2002
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2002/01/tv000019_17_.jpg
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