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  • Dreamfall: The Longest Journey - ... und die Reise geht weiter ... - Leser-Test von Sly Boots

    Entwickler: Funcom
    Publisher: Empire Interactive (Testversion)
    System: PC, Xbox
    Genre: Adventure
    Sprache: Englisch (es gibt natürlich auch eine deutsche Fassung)
    Altersfreigabe: 12
    Systemanforderungen (empfohlen):
    CPU: Pentium 4 2,5 GHz oder AMD Athlon XP 3500+ / Windows XP / 1 GB RAM / Grafikkarte 256 MB / 7 GB Festplattenspeicher / 2X DVD-Rom Laufwerk

    Anmerkung: Getestet wurde die englische Limited-Edition der PC-Version.

    Einleitung:
    Nachdem Ragnar Tørnquist und seine Mannen mit The Longest Journey einen waschechten Überraschungshit landeten, war es nur eine Frage der Zeit ehe die Norweger das obligatorische Sequel nachschieben würden.
    Dieses ließ immerhin satte sechs Jahre auf sich warten, was zumindest darauf hindeutete, dass "Dreamfall: The Longest Journey" kein Schnellschuss werden würde.
    Leider hat man es bei Funcom jedoch etwas zu gut gemeint.
    Obwohl Teil 1 der Saga bereits als spielerisch leichte Kost gehandelt wurde, sollte Dreamfall nochmals ein gutes Stück einsteigerfreundlicher und filmreifer ausfallen.
    Diese angestrebten "Verbesserungen" führten letztendlich dazu, dass Dreamfall nicht ganz so positiv ausfällt wie sein Vorgänger - soviel sei an dieser Stelle schon einmal gesagt.
    Ob aber dennoch ein spielenswerter Titel dabei herausgekommen ist oder nicht, klärt für euch hoffentlich folgendes Review.

    Story:
    1934 Tibet, Himalaya: Der Abenteurer Brian Westhouse bereitet sich in einem tibetanischen Kloster auf seine bisher längste Reise vor, eine Reise, die ihn in eine andere Welt namens Arcadia führen soll.
    Das kurz darauf folgenden mystische Ritual befördert ihn jedoch nicht nach Arcadia, sondern in eine eher ungemütliche Zwischenwelt.
    Dort lauert schon eine unheimlichen Entität auf ihn ...

    2219 Africa, Casablanca: Die 20-jährige Zoë Castillo, Halbwaise aus gutem Hause, liegt im Koma.
    Wie es dazu kam bildet den Löwenanteil des Handlungsrahmens von Dreamfall.
    Zwei Wochen vor ihrem jetzigen Zustand wurde sie durch ihren Exfreund Reza in eine globale Verschwörung verwickelt, welche katastrophale Auswirkungen auf die gesamte Menschheit haben wird, wenn niemand eingreift.
    Ferner versuchte ein kleines geisterhaftes Mädchen Kontakt zu ihr aufzunehmen, ihre Bitte: Finde April Ryan und rette sie!
    Zoë bleibt nichts anderes übrig, als eine lange Reise anzutreten, um die Verschwörung aufzudecken, Reza zu retten sowie die Geheimnisse um April Ryan und das kleine Mädchen zu ergründen ...

    Arcadia, die Umgebung um die Stadt Marcuria: Zehn Jahre sind vergangen seitdem April Ryan die beiden Welten Stark (unsere Welt) und Arcadia (eine Art magische Parallelwelt zu Stark) vor einer großen Katastrophe bewahrt hatte.
    Frieden hat sie dadurch aber nicht gefunden, zuviel Leid musste sie während ihrer damaligen Reise miterleben.
    Und das Leiden geht weiter: Das matriarchische, Magie-hassende Azadi-Imperium hat die Notlage vor zehn Jahren ausgenutzt, um sich in Marcuria und Umgebung auszubreiten.
    Ohne Rücksicht auf Andersdenkende verbreitet es seinen Glauben und gibt sein Bestes die magischen Rassen Arcadias zu vertreiben, wenn nicht sogar auszulöschen.
    April will dies nicht dulden und strebt mithilfe der marcurianischen Rebellen die Freiheit ihrer neuen Heimatstadt und deren Bewohner an.
    Um dieses Ziel zu erreichen geht die einst sanftmütige April über Leichen ...

    Arcadia, Palast des Azadi-Imperiums: Kian Alvane ist ein Apostel, ein Jünger der Göttin der Azadi.
    Seine Aufgabe als Apostel ist gleichzusetzen mit der von Inquisitoren.
    Kian erhält von seinen Herrinnen den Auftrag den "Scorpion" zu beseitigen, einen besonders mörderischen marcurianischen Rebellen, der bereits hunderten von Azadi-Soldaten das Leben genommen hat.
    Auf seiner Reise durch das Heidenland Marcuria muss Kian feststellen, dass das Azadi-Matriarchat nicht ganz so zivilisiert und nobel ist, wie man es ihn im Palast gelehrt hat ...

    Kein Durchblick? Dann sollte schleunigst der erste Teil nachgezockt werden!
    Es gibt zwar sicherlich so manchen der behauptet, dass Kenntnisse des Vorgängers nicht notwendig sind, aber von mir gibt's ne klare Anweisung The Longest Journey zu spielen, ehe man mit Dreamfall beginnt.
    Dies wäre nicht nur dem vollen Verständnis der Spielwelt samt Handlungsrahmen dienlich, sondern gewährt auch den Genuss von Déjà-vu's und Begegnungen mit alten Bekannten aus dem ersten Teil.
    Zur Story von Dreamfall möchte ich jetzt gar nichts weiter spoilern, nur soviel: Sie ist zugleich die größte Stärke, als auch die größte Schwäche von Dreamfall.
    Auch dieses Mal ist es Tørnquist wieder gelungen faszinierende Welten nebst dazugehörigen symphatischen und ausgefeilten Charakteren zu erschaffen.
    Der Schwachpunkt hingegen äußert sich in einem wahren Flickenteppich von Handlungsrahmen - unvollendet und vollgestopft mit ungeklärten Fragen und düsterer Aussichten.
    Nun soll es natürlich irgendwann einmal einen dritten Teil namens Dreamfall: Chapters geben, aber ob dieser Titel tatsächlich das Licht der Öffentlichkeit erblickt ist genauso ungewiss wie das Schicksal der Hauptcharaktere von Dreamfall: TLJ ...

    Folglich ist es verdammt schwer an dieser Stelle ein Fazit zu ziehen.
    Story, Charaktere und alles was dazugehört wurden liebevoll ausgearbeitet und stehen dem Vorgänger in nichts nach.
    Leider gibt es aber einfach zu viele offene Fragen, was den Eindruck vermittelt, man hätte ein einzelnes Spiel in zwei Hälften gesplittet.
    Dieser Umstand spiegelt sich übrigens auch in der Spieldauer wider, die hier deutlich kürzer ausfällt als in TLJ.
    Und, wie gesagt, sollte man erst einmal den Vorgänger gezockt haben, damit man Rassen, Ortschaften und Geschehnisse vernünftig zuordnen kann.
    Ich wiederhole mich: Stärken und Schwächen liegen in diesem Bereich nah beieinander ...

    Startschwierigkeiten:
    Bevor ich das eigentliche Spiel genießen konnte, musste ich mich erst einmal mit zwei Problemen herumärgern.
    Zum einen wäre da der Kopierschutz StarForce, der mich beim Versuch das Spiel zu starten danach fragte, wo sich denn bitteschön die Spiel-DVD befände.
    Diese befand sich selbstverständlich im DVD-Laufwerk und ja, es handelte sich um eine Original-DVD-Rom.
    Nach 2-3-stündiger Internet-Recherche fand ich heraus, dass ich irgend einen Ersatzkey beim Publisher anfordern müsste, um dieses Problem umgehen zu können, alternativ gibt es natürlich noch eine andere, uncharmantere Lösung ...
    Beide Lösungswege findet ihr unter diesem Link, http://forums.longestjourney.com/showthread.php?t=5961
    Bedenkt aber bitte, dass sich diese Hilfen auf die englischsprachige Limited-Edition beziehen, auf derer auch dieses Review basiert.

    Nachdem es mir dann endlich geglückt war das Programm zu starten, stand ich recht bald vor dem nächsten Problem.
    Während ich die ersten Schritte in Gestalt von Brian Westhouse tätigte, musste ich feststellen, dass die Startkonfigurationen der Steuerung nicht ideal gewählt wurden.
    Dies äußerte sich in einer invers geschalteten Maussteuerung, sowie einer absolut katastrophal eingestellten Mausempfindlichkeit.
    Die erste halbe Spielstunde brachte ich also damit zu, im entsprechenden Konfigurationsmenü die Regler zu verschieben.
    Jetzt stellt sich mir natürlich die Frage wie die primäre Zielgruppe auf solche Problematiken reagieren würde.
    Ein Gelegenheitsspieler würde sich solche Mätzchen jedenfalls nicht gefallen lassen.
    Er würde das Produkt schnurstracks zum Händler zurückbringen oder weiterverkaufen, so siehts aus ... Aber kommen wir endlich zum eigentlichen Gameplay.

    Gameplay:
    Abgesehen von dem Rumgeeiere mit der Empfindlichkeit des Mauszeigers, gestaltet sich die Steuerung eigentlich recht intuitiv.
    Die Spielfigur wird mit den WASD-Tasten gesteuert, und die Kamera mit der Maus.
    Mit der linken Maustaste wird interagiert und mit der rechten das sogenannte "Force-Field" aufgerufen, eine Art "Sichtradius", um im Umkreis der Blickrichtung einzelne Objekte und Subjekte anzuvisieren, aus sicherer Entfernung zu untersuchen oder auch Personen zu belauschen (letzteres ist ein echter kleiner Geniestreich).
    Das Inventar wird nun als Leiste am unteren Bildschirmrand dargestellt, welche mit dem Mausrad aufgerufen wird.
    Diese Leiste ist leider recht unübersichtlich und unkomfortabel ausgefallen, wobei man diesmal aber ohnehin kaum Zeit im Inventar verbringen wird - womit wir auch schon beim ersten großen Kritikpunkt angelangt wären.

    Im Vorgänger war es noch gang und gäbe, wenn man mit 10-15 Items im Gepäck zurecht kommen musste.
    In Dreamfall hingegen ist es bereits das höchste der Gefühle, wenn man mal mehr als drei Gegenstände mit sich führt.
    Auf diese Weise ist es natürlich offensichtlicher denn je, welche Items wie kombiniert und wo eingesetzt werden wollen.
    Der spielerische Anspruch wird dadurch freilich nicht gefördert.
    Auch die übrigen Denkaufgaben gestalten sich wesentlich einfacher als zuvor.
    Apparaturrätsel sind sehr selten und auch leichter geworden, und die Puzzlejagd nach Infobröckchen läuft nun auch wesentlich komfortabler ab.

    Als Ausgleich für diese Ausdünnung bewährter Adventure-Elemente, hat man Dreamfall mit einem Kampfsystem, Stealth-Einlagen und zwei Minigames ausgestattet.
    Das Kampfsystem gestaltet sich leider recht holprig und bietet uns einen schwachen (linke Maustaste) und einen starken Angriff (rechte Maustaste) zur Offensive an.
    Geblockt wird mit der Leertaste, was aber nicht so recht funktioniert, da unseren Helden auch in Verteidigungsposition ordentlich Energie abgezogen wird.
    Als Konsequenz daraus ergibt sich entweder wildes Maustastengeklicke oder eine witzlose Lückensucherei in der K.I.-Dummheit der Kontrahenten - Spaß ist was anderes.
    Irritierend hierbei sind übrigens auch etwaige Logikbrüche.
    So leistet mir eine professionelle Auftragskillerin kaum Gegenwehr im waffenlosen Kampf, während der Wächter einer versifften Absteige meine "Black-Belt Zoë" mit zwei, drei gewöhnlichen Faustschlägen ins Jenseits befördert.
    Dieser "Kampf" ist aber ohnehin nur ein Alibi um ein Game Over zu erzwingen, da man an diesem Typen ja eigentlich vorbeischleichen soll.

    Apropos Schleichen: Als krasser Gegensatz zum verkorksten Kampfsystem entpuppen sich die gelungenen Stealth-Einlagen, die sich überraschend gut durchführen ließen und das Gameplay somit sinnvoll erweiterten.
    Meistens führt ein Scheitern innerhalb der verdeckten Ermittlungen auch zu einem Game Over, die Nummer mit dem Hotelwächter war also glücklicherweise nur die Ausnahme.

    Was bleibt sind die zwei Minigames: Beim "Schlösserknacken" wollen kleinere Puzzles gelöst werden, die sich recht gut bewältigen lassen.
    Beim "Hacken" hingegen sind gute Augen und Reaktionsschnelle gefragt, wenn man aus einer Reihe von Symbolen das richtige herauspicken soll, ehe dieses wieder verschoben wird.
    Das letzte "Hacken"-Minigame im Spiel ist aber etwas zu hart ausgefallen und stört somit nur den Spielfluss.
    Unterm Strich waren sie aber eine nette kleine Abwechslung zu einigen recht ereignislosen Laufpassagen.

    Wie bereits in der Einleitung angedeutet, gestalten sich die Änderungen im Gameplay insgesamt betrachtet als entäuschend.
    Zu oft läuft man durch hübsche aber ereignislose Areale und führt die aus dem Vorgänger bekannten Multiple-Choice Dialoge, die ja eigentlich keine Multiple-Choices anbieten, sondern im Grunde nur als Gimmick zu verstehen sind.
    Im Vorgänger waren die (nun spielerisch größtenteils uninteressanten) Areale noch mit zahlreichen Rätselaufgaben versehen, welche in Dreamfall aber eben kaum vorhanden sind.
    Die neuen Gameplayinhalte sind zwar nett gemeint und leisten - abgesehen vom vergeigten Kampfsystem - auch ihren Dienst, doch können sie die fehlenden Inhalte nicht wirklich kaschieren.
    Somit ist Dreamfall - The Longest Journey eher ein Fall für Freunde von Interactive-Movies wie Fahrenheit, als für Fans des Adventure-Genres.

    Grafik, Sound und Präsentation:
    Grafik: Als wahrer Augenschmaus entpuppt sich die Grafik, die dieses Mal in feinster 3D-Echtzeit dargestellt wird.
    Besonders imposant fielen mir hier die Venice-Slums von Newport auf, die mit ihren versifften Bauten, Neonreklamen und übelsten Schmuddelwetter für "Atmosphäre pur" sorgten.
    Und wie schon im Vorgänger gibt es auch hier ein breites Spektrum an abwechslungsreichen Locations, die den Spieler in die futuristischen und phantastischen Welten von Stark und Arcadia eintauchen lassen.
    Witzelte ich bei TLJ noch über, im wahrsten Sinne des Wortes, stocksteife Animationen, so entpuppt sich die Fortsetzung hierbei als glattes Gegenstück zum Vorgänger.
    Egal ob Lauf-, Gesichts- oder sonstige Animationen: Dreamfall bietet auch in dieser Hinsicht jede Menge fürs Auge.
    Ok, die Kämpfe wirken optisch reichlich holprig aber dies liegt weniger an den Animationen an sich, als vielmehr am undynamischen Kampfsystem selbst.
    Leider gibt es dafür einen neuen Kritikpunkt, den man nun erdulden muss - die Ladezeiten.
    Diese sind zwar angenehm kurz, treten dafür aber relativ häufig auf, da die einzelnen grafisch aufwendigen Gebiete doch recht übersichtlich ausgefallen sind.
    Der Spielspaß von Dreamfall leidet zwar nicht darunter, jedoch merkt man deutlich, dass die optische Opulenz der 3D-Grafik auf diese Weise erkauft werden musste.
    Dennoch kann das Spiel in grafischer Hinsicht voll überzeugen!

    Sound: Diejenigen, die mein The Longest Journey-Review gelesen haben, erinnern sich vielleicht noch an meine Kritik am - meines Erachtens - schlappen OST jenes Spieles.
    Nun, in Dreamfall gehört dieser Makel endlich der Vergangenheit an, der OST hat mir diesmal wirklich gut gefallen!
    Es ist aber auch sehr schwer gefühlvolle Songs wie "The Hospital Room", "Rush" oder "Faith" zu verachten, zumal sie wunderbar auf die traurigen Szenen von Dreamfall zurechtgeschnitten sind.
    Abseits dieser prägnanten Stücke, gehen aber auch die sonstigen Tracks gut ins Ohr.
    Selbiges gilt übrigens auch für die herausragende englische Sprachausgabe.
    Vor allem Zoë's britischer Akzent hat es mir angetan, obwohl ich ja normalerweise kein Fan der englischen Sprachkultur bin.^^
    Auch Sarah Hamilton, Aprils Sprecherin, hat qualitativ ordentlich zugelegt und rundet somit den positiven Eindruck der Synchronisation wunderbar ab.

    Präsentation: So sehr Dreamfall auch unter seiner nicht abgeschlossenen Storyline und fehlerhaften bzw. nicht vorhandenen Gameplay-Elementen zu leiden hat, an der Präsentation scheiterts definitiv nicht.
    Audiovisuell ist der Titel jedenfalls ein echtes Schmuckstück - da ändern auch die Ladezeiten nichts daran.
    Darüber hinaus brilliert die Handlung durch zahlreiche dramatische und gefühlvolle Szenen sowie viele unerwartete Wendungen.
    Die Charaktere wurden abseits lästiger Klischees liebevoll ausgearbeitet und wirken dabei wunderbar natürlich.
    Tørnquist weiß, wie man eine Geschichte zu erzählen hat, jetzt muss er sich nur noch besinnen und das Gameplay an das Niveau der Handlung anpassen ...

    Fazit:
    Ach je, wozu habt ihr euch nur hinreißen lassen Funcom.
    Zwar gelang es viele Elemente die TLJ ausgemacht haben auch in Dreamfall herüberzuretten, aber was das Gameplay anbelangt, so muss an dieser Stelle doch mal ganz deutlich gesagt werden, dass dieses Spiel ein typisches Opfer des Casual-Wahnes geworden ist.
    Ich bin zwar ein Freund etwas zugänglicherer Titel, wie eben auch dem Vorgänger The Longest Journey, aber die Tatsache, dass Dreamfall über weite Strecken zum Interactive-Movie verkommt ist doch sehr enttäuschend.
    Des Weiteren kommt noch die StarForce-Problematik hinzu, welche vor allem in Hinblick auf die Zielgruppe, den Gelegenheitsspielern, umso schwerer wiegt.
    So jemand wird sich nämlich kaum 2-3 Stunden hinsetzen, nur um überhaupt in der Lage zu sein das Programm zum Laufen zu bekommen (ja ja, ich weiß das nicht jeder unter StarForce zu leiden hatte, ich aber schon!).
    Und dann noch die miese Steuerungskonfiguration, die weitere Nerven kostet ... So leid es mir tut, aber unter diesen Gesichtspunkten, kann ich Dreamfall einfach keine höhere Wertung geben.
    Und dennoch möchte ich eine klare Kaufempfehlung an jene aussprechen, die ihren Fokus auf eine spannende (wenn auch offene) Geschichte, gutes Storytelling und tolle Charaktere legen.
    Trotz aller Kritik wäre es eine kleine Schande sich dieses (ungeschliffene) Juwel einfach so entgehen zu lassen.
    Entscheidet selbst ob ihr die, eventuell zweite, Reise durch Stark und Arcadia antreten möchtet ...

    Negative Aspekte:
    Storyline nicht abgeschlossen, unbefriedigendes Ending / zu wenig Gameplay / schlechtes Kampfsystem / Ladezeiten / „Startschwierigkeiten“ (StarForce, Steuerungskonfiguration)

    Positive Aspekte:
    spannende, wendungsreiche Story / symphatische, klischeefreie Charaktere / audiovisuell hochwertig / sehr gut implementierte Stealth-Passagen

    Infos zur Spielzeit:
    Sly Boots hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Dreamfall: The Longest Journey

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Sly Boots
    7.9
    Multiplayer
    -
    Grafik
    9/10
    Steuerung
    7/10
    Sound
    9/10
    Gameplay
    7/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    9.0/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Dreamfall: The Longest Journey
    Dreamfall: The Longest Journey
    Publisher
    dtp
    Developer
    Funcom
    Release
    26.05.2006

    Aktuelle Rollenspiel-Spiele Releases

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1010598
Dreamfall: The Longest Journey
Dreamfall: The Longest Journey - ... und die Reise geht weiter ... - Leser-Test von Sly Boots
http://www.gamezone.de/DreamFall-The-Longest-Journey-Spiel-22149/Lesertests/Dreamfall-The-Longest-Journey-und-die-Reise-geht-weiter-Leser-Test-von-Sly-Boots-1010598/
18.01.2011
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/04/Dreamfall_06.jpg
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