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  • Driver 3: Atari verfährt sich - Leser-Test von daniel3107

    Driver 3: Atari verfährt sich - Leser-Test von daniel3107 Quelle: Codemasters Driv3r

    Mit der Fassung für die Playstation2 und Xbox, die im Juni des letzten Jahres erschien, enttäuschte Atari mitsamt dem Entwicklerteam Reflections Interactive, die gesamte Fangemeinde. Diese mussten jahrelang warten und wurden besonders wegen der komplizierten Steuerung nicht vertröstet. Jetzt soll alles mit Tastatur und Maus besser werden. Wir haben nicht nur die Steuerung auf Herz und Nieren überprüft.

    Der Mann ohne Vorname ist wieder da
    Wie wir schon in der Einleitung schrieben, fand die Playstation2- und Xboxversion am genau 17. Juni 2004 den Weg in die Regale deutscher Händler. Mittlerweile gibt es das Spiel schon als Platinum- bzw. Classicableger und ist nur noch für die Hälfte des ursprünglichen Preises zu erwerben, für also circa 30 Euro. Vor allem die absolut verhunzten Fahrmissionen inklusive der miserablen Steuerung und der schwachen Grafik gaben den Fans der Serie Grund zum Klagen. Atari (ehemals Infogrames) wollte die erfolgreiche Driver-Serie glanzvoll fortsetzen. In der Konsolenprüfung sind sie allerdings schon mal mehr als nur durchgefallen. Anno 2005 ist PC-Version erhältlich. Was haben sie jetzt verbessert? Aber erst mal zur Story, daran hat sich weiterhin nichts geändert:
    Wir schlüpfen in die Rolle eines Undercover-Agenten, der noch nicht mal einen Vornamen zu haben scheint. Tanner, so sein Name, bekommt eine ganz besondere Gelegenheit. Er soll eine weltweit agierende Autoschieberbande auffliegen lassen. Ein Wohlhabender soll 40 Luxuskarren bei diesem Ring "bestellt" haben. Dieser Deal darf natürlich nicht stattfinden, also muss Tanner dagegen sein Veto einlegen. Und wie macht man das am taktisch wertvollsten? Richtig, man schleimt sich nach allen Regeln der Kunst beim Chef der Bande ein und infiltriert sich so direkt in die Machenschaften und Pläne des Bosses.
    Doch so einfach lässt euch dieser nicht rein, was ihr dafür tun müsst, liegt auf der Hand. Euer alter Ego muss allerhand Missionen erfüllen, insgesamt 26 Stück. Im Gegensatz zur "alten" Version hat der hauseigene Entwickler eine zusätzliche Mission zum durchspielen parat. Die Missionen sind in zwei Hälften aufgeteilt. In etwa ein Viertel des gesamten Spielumfangs seid ihr zu Fuß unterwegs. Das ist den Mannen von Reflections Interactive überhaupt nicht gelungen. Das mag aber auch an der äußerst komplizierten und uneffektiven Steuerung liegen, dazu aber gleich mehr.
    Um den Job erfolgreich zu beenden, müsst ihr eine Person beschützen, den Weg in andere Häuser finden oder einfach nur Bösewichter umlegen. Um die Aufträge abschließen zu können, steht euch allerhand Equipment zur Verfügung. Egal ob einfache Pistole, schiesswütiges Maschinengewehr oder explosive Bazooka, jedem Möchtegern-Agenten steht sein Lieblingswerkzeug für seine Arbeit zur Hand. Den anderen Teil der Story spielt ihr mit eurem motorisierten Gefährt durch. Hier müssen ein Ort zu einer bestimmten Zeit erreicht werden oder an dem Auspuff eines vorher bestimmten Wagens dran geblieben werden. Dieser Part ist nicht so schlecht ausgefallen, wie es bei den Aufträgen zu Fuß ist. Ein Grund ist möglicherweise, dass man sich hier auf seine Stärken konzentriert hat, wie es schon bei den beiden Vorgängern Driver 1 und Driver 2 der Fall war. Für die wütigen Verfolgungsjagden stehen für euch duzende Fahrzeuge zum Einsatz bereit. Aus den Bereichen Autos, Motorrädern, Trucks und Booten gibt es viele einzelne Modelle. - Insgesamt 70 an der Zahl. Der Clou an der Sache: Alle mehr oder weniger schnicken Karossen sind völlig zerstörbar und zusätzlich in ein realistisches Schadensmodell eingebetet. Man kann jedes einzelne Teil, seien es Türen, Motorhauben, einzelne Blinklichter oder den Motor selbst, so demolieren, dass er bald gezwungener Maßen wieder in seine Einzelstücke auseinander fällt. Wenn das allerdings bevor steht, sollte man ganz schnell die Flucht ergreifen. Das hat allerdings den Wehrmutstropfen, dass man nicht Platz in den originalen Wagen der verschiedenen Marken nehmen darf.
    Auf dem Weg zum Oberboss der Gangsterclique finden wir den Weg in drei großen Metropolen Europas. Irgendwo im italienischen Nizza, dem türkischen Istanbul oder dem sonnigen, amerikanischen Miami, werdet ihr den letzten Auftrag auf 250 Kilometern befahrbaren Straßen zu Ende bringen. - Um dann hoffentlich die Autoschieberbande hinter schwedische Gardinen zu bringen. Um die Städte so detailreich wie möglich ins Spiel zu implantieren, wurden alle drei haargenau überprüft und fotografiert bis die Röhre platze. Eine Arbeit, die nicht hätte sein müssen, wie wir finden, denn das Spiel wurde durch zu viele Bugs in den Sand gesetzt, wie wir im Verlaufe des Berichtes leider noch oft genug feststellen müssen.
    Insgesamt sind die 26 Kampagnen, auch wenn sie sich für viel anhören mögen, in ca. 10 Stunden durchgespielt. Diese Spielzeit wird dann aber dennoch weiter in die Länge gezerrt, da man sich erst mal mit der miesen Steuerung zurecht finden muss, wie wir gleich erklären werden. So manche Idee ist aus der Konsolenvariante aber nicht auf dem Weg zur PC-Version verloren gegangen. Neben den Modis "Freie Fahrt", in dem wir genüsslich mit unserer Karosse durch die Straßen der drei Städte fahren können, ohne einer Pflichtaufgabe nachzugehen. Neben den zahlreichen Fahrspielen, in denen wir unser Geschick am Lenkrad prüfen lassen können, gibt es noch ein kleines Spiel im Spiel. Hört sich verrückt an, ist aber so.

  • Driver 3
    Driver 3
    Developer
    Reflections Interactive
    Release
    15.10.2007
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Driver 3
Driver 3: Atari verfährt sich - Leser-Test von daniel3107
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10.07.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/05/ACF10AD.jpg
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